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Umweltbehörde unterstützt Gastronomie bei Einführung von Mehrweglösungen

Die Corona-Pandemie hat den Lieferdiensten und dem ToGo-Essen einen Boom beschert –  verbunden mit einem großen Müllaufkommen aus kurzlebigen Einwegverpackungen. Diese werden mit hohem Energieaufwand produziert und schaden der Umwelt. Senator Jens Kerstan hat heute gemeinsam mit Wilfried Baur, Vizepräses der Handelskammer rund Teilnehmer:innen aus Gastronomie und Handel in der Handelskammer Hamburg begrüßt und ein Konzept vorgestellt, mit dem die Stadt sie bei der Einführung von Mehrweglösungen für ToGo-Essen unterstützt.

Grafische Darstellung des Slogans "Einfach Mehrweg Nachhaltig besser" mit einer stilisierten Essensbox mit Gabel

Mehr Mehrweg

Bei der Veranstaltung in der Handelskammer konnten sich die Teilnehmer:innen einen Eindruck von den gängigen Mehrwegsystem-Poollösungen verschaffen. Dazu zählen die Produkte von Faircup, Recircle, Recup, Relevo, Tiffin Loop und Vytal. Diese wurden in kurzen so genannten „Pitches“ während des Events vorgestellt. Beim nachfolgenden Netzwerken konnten Gastronom:innen und Systemanbieter:innen miteinander ins Gespräch kommen.

Jens Kerstan, Senator für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft: „Berge von Plastikmüll können verhindert werden, wenn im Bereich der Gastronomie Mehrweg die Regel wird. Denn die beste Verpackung ist eine, die immer wieder benutzt wird. Ideal ist der eigene Behälter von zu Hause oder die Nutzung eines modernen Mehrweg-Systems, bei dem im nächsten Lokal der Mehrwegbehälter wieder zurückgegeben werden kann. Damit dies in Hamburg zum Standard wird, bieten wir der Gastronomie weitreichende Unterstützung an und bitten auch die Hamburgerinnen und Hamburger, dabei mitzumachen. Mit Mehrweg sparen wir Unmengen an Plastik und schützen die Umwelt und das Klima.“ 

Wilfried Baur, Vizepräses der Handelskammer Hamburg: „Mit der Standortstrategie 'Hamburg 2040 – Wie wollen wir künftig leben und wovon?‘ hat die Hamburger Wirtschaft sich zum Ziel gesetzt, bis 2040 klimaneutral zu werden. Handels- und Gastronomie-Betriebe in Hamburg können einen bedeutenden Beitrag zu dieser Entwicklung leisten. Im Fokus muss dabei immer die Suche nach neuen Innovationen und der technologische Fortschritt stehen. Hamburg bietet dank seiner Technologieoffenheit für die Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle für nachhaltiges Wirtschaften die notwendigen Rahmenbedingungen.“

Der Hamburger Senat hat sich „Mehr Mehrweg“ als Ziel gesetzt und hat dies bereits erfolgreich bei Coffee-to-go Bechern im Zuge der Kehr.Wieder-Kampagne umgesetzt. Die Initiative wird nun bei den Mehrweglösungen von ToGo-Essen weitergeführt.

Der Bund hat das Thema ebenfalls aufgenommen und in der Novelle des Verpackungsgesetzes eine Mehrweg-Angebotspflicht ab dem Jahr 2023 festgeschrieben. Die Hamburger Gastronomie wird bei der Umsetzung dieser Verpflichtung vom Senat unterstützt mit einem umfangreichen Infoangebot zu den gesetzlichen Regelungen und Mehrweg-Poolsystemen unterstützt. Geplant ist außerdem, den Unternehmen bei der Einführung der Systeme mit gezielter Öffentlichkeitsarbeit zu helfen. Alles zu finden unter www.hamburg.de/einfachmehrweg  

 

Rückfragen der Medien

Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA)
David Kappenberg, Stellv. Pressesprecher
Neuenfelder Straße 19 | 21109 Hamburg
Tel. 040 42840-3065
david.kappenberg@bukea.hamburg.de

 

Handelskammer Hamburg
Kerstin Kramer
Politische Kommunikation
Tel.: 040-36138-301 
kerstin.kramer@hk24.de
www.hk24.de 

 

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