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Ab in den Untergrund 1000ster unterirdischer Abfallbehälter in Betrieb genommen

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Seit dem Jahr 2007 stellt die Stadtreinigung Hamburg (SRH) unterirdische Abfallbehälter und Papierkörbe in Hamburg auf. Heute wurde im Stadtteil Lohbrügge das 1.000ste Unterflursystem in Hamburg in Betrieb genommen. Hamburgs Umweltsenator Jens Kerstan, SRH-Geschäftsführer Prof. Dr. Rüdiger Siechau und Markus Tanne, Geschäftsführer und stellvertretender Vorstand der Bergedorf-Bille e.G., führten den an einem Kran schwebenden, fünf Kubikmeter großen Abfallbehälter in den Betonschacht ein. Dort sind jetzt 210 Wohnungen an sechs solcher Unterflursysteme für Bioabfälle, Altpapier, Wertstoffe und Restmüll angeschlossen. Zu sehen ist nur jeweils ein Einwurfschacht. Die anderen Teile der Systeme, Behälter mit bis zu fünf Kubikmeter Volumen, liegen unsichtbar unter der Erde.

Unterflursystem Unterflursystem

1000ster unterirdischer Abfallbehälter in Betrieb genommen

​​​​​​​ Jens Kerstan, Senator für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft: „Vor allem in Großstädten wie Hamburg werden Flächen immer wertvoller. Im Abfallbereich bieten die platzsparenden Unterflursysteme eine gute Lösung. Sie sind zudem sauber, modern und barrierefrei. Viele der 1.000 Unterflursysteme werden bereits dort eingesetzt, wo vorher Müll über rosa Restmüllsäcke abgefahren wurde. Hier in Lohbrügge wurden diese Unterflursysteme für einen bereits vorhandenen Wohnungsbestand eingebaut, sie eignen sich aber auch für größere Neubauprojekte und neue Quartiere. Eine benutzerfreundliche Abfallentsorgung, ein sauberes Wohnumfeld, Wertstofftrennung und Ressourcenschutz gehen dabei Hand in Hand.“

Rüdiger Siechau, Geschäftsführer der Stadtreinigung Hamburg: „Seitdem wir vor etwa 15 Jahren das erste Unterflursystem in Hamburg verbaut haben, ist die Stadtreinigung Hamburg heute die führende kommunale Entsorgerin in Deutschland, was die Anzahl der Systeme betrifft. Wir haben in diesen 15 Jahren übrigens auch dabei mitgeholfen, diese Systeme zusammen mit den Herstellerfirmen stetig weiterzuentwickeln. Ich freue mich, dass wir nach diesem ‚Jubiläum‘ des 1.000sten Systems noch weitere rund 190 Unterflursysteme entweder schon verbauen oder sie zumindest vertraglich fixiert haben. 100 dieser Systeme werden wir noch in diesem Jahr in Betrieb nehmen. Wer Interesse an diesen modernen Entsorgungssystemen hat, kann sich auf unserer Website www.stadtreinigung.hamburg ganz schnell im Menü ‚Wohnungswirtschaft‘ schlau machen.“

Markus Tanne, Geschäftsführer und stellverstretender Vorstand der Gemeinnützigen Baugenossenschaft Bergedorf-Bille e G.: „Hier vor Ort sind jetzt 210 Wohneinheiten an sechs Unterflursysteme angeschlossen. Vorher gab es hier eine Mischung aus unterschiedlichen Behältern, die in den typischen Müllboxen aus Waschbeton standen. Das sieht jetzt nicht nur deutlich besser aus, jetzt können unsere Mieter:innen hier auch auf deutlich kleinerem Platz besser Müll trennen. Neben drei Restmüllbehältern gibt es hier einen Behälter für Biomüll, einen für Altpapier und einen für Wertstoffe. Insgesamt sind es 25 Kubikmeter Volumen für Abfälle und Wertstoffe, von denen man so gut wie nichts sieht, weil alles unterirdisch verbaut ist. An die Einwurftrommel zur komfortablen Entsorgung kommen unsere Mieter:innen mit einem Schlüssel. Die Stadtreinigung Hamburg kümmert sich nicht nur um die Leerung, sondern auch um eine regelmäßige Prüfung, Wartung und Reinigung. Wir freuen uns mit unseren Mieter:innen auf ein künftig noch ein saubereres Wohnumfeld.“

Unterflursysteme sind eine moderne Abfallentsorgungslösung mit einem attraktiven Erscheinungsbild. Die Einwurfklappen, -trommeln und -schlitze sind so niedrig, dass auch Rollstuhlfahrende, kleinwüchsige Menschen oder Kinder mühelos Müll einwerfen können. Die geprüfte Sicherheitsplattform bietet während der Leerungsvorgangs maximalen Schutz vor einem Sturz in den Schacht. Geleert werden die Unterflursystem mit einem Kranwagen ähnlich wie die großen Depotcontainer für Glas und Papier im öffentlichen Raum: Mit einem Kran werden die Systeme aus den Schächten gehoben und über die Ladefläche des LKW gehoben. Dort werden dann die Bodenklappen der Behälter geöffnet, so dass die Abfälle und Wertstoffe in den LKW hineinfallen können.

Die meisten Unterflursysteme stehen in den Bezirken Hamburg-Nord (261), Altona (188) und Eimsbüttel (142). Die meisten Systeme, nämlich gut 38 Prozent, werden für die Entsorgung von Restmüll genutzt (auch wegen des Ersatzes für die rosa Restmüllsäcke), es folgen Unterflursysteme für Papier und Pappe (rund 22 Prozent), für Wertstoffe (rund 21 Prozent) und für Bioabfälle (19 Prozent).

 

Rückfragen der Medien

Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA)

Pressestelle
Renate Pinzke
Telefon: 040 42840 8006
E-Mail: renate.pinzke@bukea.hamburg.de

 

Stadtreinigung Hamburg
Kay Goetze
Telefon: 040/2576-1010
Mobil: 0151/4060-1010
pressestelle@stadtreinigung.hamburg

 

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