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Senatsempfang 25 Jahre Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung

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Mit einem Senatsempfang im Hamburger Rathaus würdigte Hamburg das 25-jährige Jubiläum der Norddeutschen Stiftung für Umwelt und Entwicklung (NUE). Umweltsenator Jens Kerstan empfing die rund 160 Gäste aus Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern und dankte ihnen für ihr unermüdliches Engagement.

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25 Jahre Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung

Die Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung fördert aus den Erlösen der BINGO!-Umweltlotterie Projekte im Umwelt- und Naturschutzschutz und der internationalen Entwicklungszusammenarbeit in Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern. Seit ihrer Gründung im Jahr 1999 konnte die NUE so etwa 5.400 Projekte mit einem Fördervolumen von über 50 Millionen Euro fördern.

Jens Kerstan, Senator für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft: „Ein Vierteljahrhundert ist schon eine stolze Zeitspanne und wenn ich auf die Gründung und die Arbeit der Norddeutschen Stiftung für Umwelt und Entwicklung zurückblicke, so ist das für mich schon sehr persönlich. Vor 25 Jahren hatte ich weder ein Parteiamt inne, noch war ich Abgeordneter. Vielmehr lief ich mit Gummistiefeln und Spaten durch die Gegend, um Biotope zu schützen. Und dann hatten meine Mitstreiter:innen und ich die Idee, in Hamburg auch eine Bingo-Umweltlotterie zu etablieren, die durch eine nachhaltige Finanzierung sichergestellt werden sollte. Was lag da näher, als eine Stiftung zu gründen? Die NUE war geboren, wir haben uns eingemischt, haben mit Senat und Umweltbehörde verhandelt, um Gelder zu sichern. Ja, ich kenne diese Seite der Medaille ganz genau. Inzwischen hat der NUE Tausende Naturschutz- und Entwicklungsprojekte ermöglicht. Und ich bin stolz auf diesen wichtigen umweltpolitischen Akteur. Nun bin ich im zehnten Jahr als Umweltsenator im Amt und wir leben in schwierigen Zeiten was den Umweltschutz, den Klimaschutz angeht. Umso wichtiger ist der NUE, sind all die umweltpolitischen Akteure. Denn ich erlebe sie als Unterstützung und auch Treiber für den Erhalt unserer Umwelt, für ein besseres Klima, für eine lebenswerte Welt. Und manchmal ziehe ich noch meine Gummistiefel an, gehe in die Natur und genieße unsere grüne Stadt.“

Während des Senatsempfangs wurden von der NUE Vereine für ihr Engagement im Umweltschutz und der Eine-Welt-Arbeit ausgezeichnet.

Mit „Alternation e. V.“ und dem „Forum zum Austausch zwischen den Kulturen e. V.“ erhielten auch zwei Vereine aus Hamburg ein Preisgeld von je 5.000 €. Der Verein „Alternation e. V.“ hat mit seinem 2017 eröffneten „Minitopia“ einen Lern- und Experimentierort in Wilhelmsburg geschaffen. Gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen baut er in einem Gemeinschaftsgarten nach dem Prinzip der Permakultur Gemüse an und schafft eine insektenfreundliche Umgebung. Als NuN (Norddeutsch und Nachhaltig) zertifizierter außerschulischer Lernort für nachhaltige Entwicklung verbindet der Verein die Praxis mit Bildungsveranstaltungen und hamburgweiten Aktionen wie Kongressen oder Ausstellungen.

Das „Forum zum Austausch zwischen den Kulturen“ erhielt den Eine-Welt-Preis für seine langjährige Durchführung von besonderen Begegnungsreisen zwischen jungen Menschen aus Hamburg und der Stadt Inhambane in Mosambik. Zuletzt reisten zwölf angehende zahnmedizinische Fachangestellte ins südliche Afrika. Sie halfen gemeinsam mit ihren Austauschpartner:innen dabei, ein Angebot zur Kariesprophylaxe für Grundschüler:innen, um eine mobile Variante für Kinder aus ländlichen Regionen zu ergänzen. Über das Programm und den interkulturellen Austausch berichteten sie in einem Blog und Videotagebuch. „Wer die Welt verstehen will, muss sie kennen. Und wer sie verbessern will, muss sich für sie engagieren,“ resümierte Stiftungsratsmitglied Matthias Iken in seiner Rede an den Verein.

 

Infos unter Home - NUE-Stiftung

 

Rückfragen der Medien
Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA)
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Telefon: 040 42840 8006
E-Mail: pressestelle@bukea.hamburg.de

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