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Neubau nach altem Vorbild Internationaler Seegerichtshof

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Die Seerechtskonferenz der Vereinten Nationen nahm 1981 das Angebot der Bundesrepublik Deutschland an, den Internationalen Seegerichtshof in Hamburg zu errichten. Seine Aufgabe ist es, die friedliche Nutzung des Meeres zu regeln.

Internationaler Seegerichtshof

Internationaler Seegerichtshof

1989 gewannen die Münchener Architekten Alexander Freiherr und Emanuela Freiin von Branca den internationalen Architektenwettbewerb. Die feierliche Einweihung des Gebäudes fand im Jahr 2000 statt.
Der Seegerichtshof wurde auf einem Areal mit Blick auf die Elbe errichtet. Der Grundstückscharakter eines ursprünglich im englischen Stil geplanten Parks wurde wiederhergestellt. Mittelpunkt des Ensembles ist die denkmalwürdige, 1871 erbaute und 1905 von Martin Haller (Architekt des Hamburger Rathauses) umgestaltete „Villa Schröder“, die typisch für die Villenbebauung an der Elbchaussee ist.
Für die neue Nutzung wurde sie unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer Belange renoviert und dient heute dem Gerichtshof als repräsentatives Kasino mit Cafeteria und exklusiven Speiseräumen. Der Neubau folgt dem architektonischen Prinzip der Villa sowohl in der Form des Baukörpers - zur Elbe geschwungen, elbabgewandt streng linear - als auch in Proportion und Höhe. Nord- und Ostfassade sind mit einem hellgrünen Gneis verkleidet, die südliche Fassade ist eine Doppelfassade aus Stahl, Aluminium und Glas. Herzstück des Gerichtshofes ist der runde Sitzungssaal. Das halbkreisförmig angeordnete Plenum besteht aus 21 Richtern, welche die hauptsächlichen Rechtssysteme der Welt repräsentieren. Maximal können 236 Besucher einer Verhandlung folgen.
Großes Engagement wurde in die Verschmelzung von Kunst mit dem Gebäude durch die Realisierung von Arbeiten der Künstler Matt Mullican (USA), Heimo Zobernig (Österreich) und Thomas Stricker (Deutschland) investiert.

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