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Bunkermuseum Hamm Hamburgs einziges Bunkermuseum

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Fünf Meter unter der Erde wird im Hamburger Stadtteil Hamm ein bedrückendes Stück Hamburger Geschichte erlebbar. Im Tiefbunker am Wichernsweg befindet sich Hamburgs einziges Bunkermuseum. Es ist der Ort, an dem im Zweiten Weltkrieg hunderte Menschen Schutz vor den Bomben suchten.

Bunkermuseum in Hamburg-Hamm

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Öffnungszeiten

  • Sa.:geschlossen

Eintrittspreise

3 €

Bunker als Zeitzeuge

Der Hamburger Stadtteil Hamm hat während des Zweiten Weltkrieges großen Schaden erlitten und wurde stark zerstört. Die einzigen Bauten, die den Krieg weitgehend unbeschadet überstanden haben, sind die Hammer Bunker. Im Röhrenbunker an der Wichernstraße kann man sich einen steinigen Zeitzeugen von innen anschauen. Im Bunkermuseum Hamm wird ein trauriges Stück Hamburger Geschichte erlebbar. 

Der Bunker wurde in den Jahren 1940 und 1941 erbaut. In dieser Zeit entstanden in Hamburg viele unterirdische Bunker, vor allem in den Wohngebieten, die nicht ausreichend mit Kellern und Schutzräumen ausgestattet waren. In den Hammer Bunker führt ein oberirdisches Einstiegshäuschen. Der Schutzraum besteht aus vier Röhren mit einer Breite von zwei Metern, einer Länge von 17 Metern und eine Deckenhöhe von 2,25 Metern. 50 Menschen fanden in einer Röhre Platz, insgesamt bot der Hammer Bunker 200 Menschen Schutz. Die einen Meter dicken Wände sind mit einer Bewehrung zusätzlich verstärkt. Dennoch bot diese Art von Bunker zwar Schutz vor Bombensplittern und Trümmerfall, bei einem direkten Treffer wäre es für die Menschen im Inneren jedoch brenzlig geworden.

Der Vier-Röhrenbunker war nur für einen kurzen Aufenthalt ausgelegt, entsprechend spartanisch ist die Einrichtung. Im Bunker gibt es nur Trockentoiletten, die Heiz- und Beleuchtungsmöglichkeiten sind schlecht und für die Belüftung muss man über eine Maschine von Hand sorgen.

Museum macht Geschichte erlebbar

Das Stadtteilarchiv Hamm nutzt den Bunker seit 1997 als Museum – es ist Hamburgs einziges Bunkermuseum. Der Vier-Röhrenbunker wurde mit nachgebautem Mobiliar und Original-Ausrüstungsgegenständen wie Besteck, Gasmasken, Lampen in seinen Ursprungszustand versetzt.

Zahlreiche Schriftstücke schildern die persönlichen Erlebnisse von Zeitzeugen der Luftangriffe auf den Stadtteil im Jahr 1943. Die Originaltonaufnahme eines Bombeneinschlages lässt erahnen, welche Ängste die Bunkerinsassen ausgestanden haben müssen. Komplettiert wird die Ausstellung durch zahlreiche großformatige Fotografien.

Bunkerführungen

Das Bunkermuseum hat donnerstags (nicht an Feiertagen) von 10 bis 12 Uhr und von 15 bis 18 Uhr geöffnet

  • Letzter Einlass: 17.15 Uhr.
  • Eintrittspreise: Erwachsene 3 Euro | Kinder bis 12 Jahre: 1,50 Euro
  • Führungen (zirka 1,5 Stunden) sind an jedem Wochentag nach Absprache möglich (außer Donnerstag)
    • Gruppen bis 20 Personen: 90 Euro (Bunker im Dunkeln: 140 Euro)
    • Gruppen bis 30 Personen: 120 Euro (Bunker im Dunkeln: 200 Euro)
    • Schulklassen: pro Person je 3 Euro (mindestens 50 Euro je Schulklasse)
    • Wochenend- und Abendarrangements: Gruppen bis 30 Personen 150 Euro (Bunker im Dunkeln 250 Euro)
    • Weitere Informationen: Bunkermuseum Hamm

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