Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Digitalisierung des Radverkehrs im Projekt „PrioBike-HH“ Dank dynamischer Ampelschaltung: „Grüne Welle“ für Radfahrende an elf Ampeln in Hamburg

Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Auf zwei Abschnitten der Velorouten 1 und 3 kommen Radfahrende künftig flüssiger und schneller voran. Möglich machen das insgesamt elf aufeinander abgestimmte Ampeln in Ottensen (Straßenzug Bleickenallee bis Lobuschstraße) und Harvestehude (Bogenstraße). Bei einem Durchschnittstempo von 18 km/h haben Radfahrende auf den beiden vom Radverkehr stark frequentierten Strecken durch die dynamische Ampelschaltung künftig eine „Grüne Welle“. Im Rahmen des bundesgeförderten Projektes „PrioBike-HH“ setzt Hamburg als digitale Modellstadt im Bereich der Mobilität auf die Möglichkeiten der Digitalisierung des Radverkehrs, um ihn sicherer und komfortabler zu machen. 

Grüne Welle für Radfahrende

Die erste „Grüne Welle“ für den Radverkehr in Hamburg mit insgesamt fünf neu getakteten Ampeln wurde auf der Veloroute 3 in der Bogenstraße in Harvestehude eingerichtet (Kaiser-Friedrich-Ufer bis Beim Schlump). Hier geht es stadteinwärts zwischen 5:00 Uhr und 13:00 Uhr und stadtauswärts ab 13:00 Uhr flüssig voran, im Schnitt wurden im Mai täglich 3300 Radfahrende auf der Bogenstraße gezählt. Eine Evaluation der Maßnahme hat bereits gezeigt, dass die neue Ampelschaltung, die zuvor nicht aufeinander abgestimmt war, keine negativen Auswirkungen auf den Kfz-Verkehr hat.

Die zweite „Grüne Welle“ für den Radverkehr verläuft derzeit als Teil der Veloroute 1 stadtauswärts durch Ottensen (Bleickenallee über Kepler- und Arnoldstraße bis Lobuschstraße), hier sind sechs Ampeln aufeinander abgestimmt. Infrarotbasierte Verkehrszählungen in der Bleickenallee und Lobuschstraße aus dem Mai zeigen, dass dort im Schnitt täglich 5.000 Radfahrende unterwegs sind. Für diese Strecke werden noch bis Juni Daten bezüglich der Auswirkungen auf andere Verkehrsarten gesammelt und daran eruiert, ob die Schaltzeiten optimiert werden können.
Anjes Tjarks, Senator für Verkehr und Mobilitätswende: „Wir denken in Hamburg den Ausbau des Radverkehrs ganzheitlich: Neben der Sanierung von Radwegen, dem Bau eines zusammenhängenden Radwegenetzes sowie der Anbindung der äußeren Stadt und Metropolregion durch Velorouten und Radschnellwege, setzen wir auch auf die Digitalisierung, um das Radfahren noch angenehmer und sicherer zu machen. Ein Teil des Projektes PrioBike setzt genau dort an. Insbesondere auf stark frequentierten Fahrradstrecken ist das sinnvoll, Ampeln aufeinander abzustimmen, um ein zügiges Vorankommen zu gewährleisten und auf diese Weise Komfort zu steigern und Reisezeiten zu verkürzen.“

Weitere Strecken für den Einsatz einer „grünen Welle“ für den Radverkehr sind bereits in Planung:

  • Lobuschstraße – Bleickenallee (stadtauswärts)
  • Ballindamm – Alstertor (Veloroute 5)
  • Eppendorfer Weg – Eppendorfer Landstraße
  • Ehrenbergstraße – Königstraße
  • Museumsstraße – Platz der Republik – Ottenser Marktplatz

Die angepasste Ampelschaltung wird im Rahmen des bundesgeförderten Projektes „PrioBike-HH“ eingerichtet, das zum Ziel hat mittels digitalen Technologien den Komforts und die Sicherheit im Radverkehr zu verbessern.

Das Projekt PrioBike-HH wird vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) bis 2024 gefördert, das Gesamtbudget beträgt rund 8 Millionen Euro. Am Projekt beteiligt sind neben der Freien und Hansestadt Hamburg auch die Technische Universität Dresden, sowie die INAVET GmbH.

Rückfragen der Medien
Behörde für Verkehr und Mobilitätswende
Pressestelle I Dennis Heinert
Telefon: 040 42841 3211
E-Mail: pressestelle@bvm.hamburg.de
Internet: www.hamburg.de/bvm
Twitter, Instagram: @bvm_hh

Themenübersicht auf hamburg.de

Anzeige
Branchenbuch