Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Jungfernstieg der Zukunft Online-Beteiligung zur finalen Gestaltung startet am 3. Juni

Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer hat im Auftrag der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende einen Vorschlag für die weitere Umgestaltung des Jungfernstiegs entwickelt und bietet nun allen Interessierten die Möglichkeit, sich online an der Entwicklung einer finalen Planung zu beteiligen. Vom 3. bis zum 26. Juni können sich Hamburgerinnen und Hamburger unter beteiligung.hamburg/jungfernstieg über die so genannte Vorzugsvariante informieren, Kommentare und Anmerkungen hinterlassen und über die Planungsinhalte mit anderen in den Dialog treten. Bis zum Herbst werden anschließend die Rückmeldungen aus der Online-Beteiligung und weitere Stellungnahmen abgestimmt, abgewogen und die Planungen finalisiert. Im Sommer 2023 sollen die Bauarbeiten zur Umsetzung starten.

Jungfernstieg -Visualisierung Vorzugsvariante

Jungfernstieg der Zukunft:

Durch erste Maßnahmen und Umbauschritte ist der autoarme Jungfernstieg als ein Leitprojekt aus dem Handlungskonzept Innenstadt bereits seit einiger Zeit für die Hamburgerinnen und Hamburger erlebbar geworden. Die Maßnahme reduzierte den Kfz-Verkehr deutlich, verbesserte die Luft- und Lärmsituation und damit die Aufenthaltsqualität in Hamburgs „guter Stube“ und stärkte gleichzeitig die Verkehrssicherheit durch Tempo 30 und die Trennung von Fuß- und Radverkehr. Die temporären Umgestaltungen und verkehrlichen Maßnahmen werden weiterhin laufend beobachtet und evaluiert. Für die jetzt erstellte Vorzugsvariante hat der LSBG diese bisher gemachten Erfahrungen, Ergebnisse aus Gesprächsrunden mit Anlieger:innen, Stakeholdern und Interessensverbänden, sowie die Erkenntnisse aus verschiedenen Beteiligungsformaten wie der ersten Phase der Online-Beteiligung gesammelt, abgewogen und verarbeitet. Im Ergebnis wird der zukünftige Jungfernstieg in seiner städtebaulichen, freiraumplanerischen und verkehrlichen Funktion und Vision nun noch deutlicher erfassbar.

Eckpunkte der planerischen Vorzugsvariante:

  • Führung des Rad-, Bus- und sonstigen verbleibenden Verkehrs im Mischverkehr und Tempo 30 auf der Straße
  • Verringerung des Straßenquerschnitts und dadurch Gewinn von Freiflächen auf der Wasserseite, die u.a. für eine vierte Baumreihe (Silberlinden) genutzt werden sollen. Zum anderen wird so das freie Queren der Straße an vielen Stellen erleichtert.
  • Barrierearme Querungsmöglichkeiten an verschiedenen Stellen des Jungfernstiegs
  • Barrierefreie Querung zwischen Große Bleichen und Neuer Wall mittels einer Ampel
  • Große Bleichen und Neuer Wall werden als Gehwegüberfahrten an den Jungfernstieg angebunden. Dadurch erhält der Fußverkehr entlang des Jungfernstiegs Vorrang gegenüber dem an den einmündenden Straßen abbiegenden Kfz- und Radverkehr
  • Anbindung an den Neuen Jungfernstieg durch Entfall des Linksabbiegers in den Jungfernstieg; bauliche Lösungen zur Durchsetzung der Verkehrsberuhigung sollen die verbotenen Einfahrten in den Jungfernstieg deutlich reduzieren
  • Kreuzung Ballindamm: Rechtsabbieger in den Jungfernstieg hauptsächlich nur noch für Radverkehr (mittels eines absenkbaren Pollers)

Weitere Informationen:
beteiligung.hamburg/jungfernstieg
www.lsbg.hamburg.de/jungfernstieg
www.hamburg.de/innenstadt

Rückfragen der Medien

Behörde für Verkehr und Mobilitätswende
E-Mail: pressestelle@bvm.hamburg.de

Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer
Edda Teneyken
Telefon: 040 42826 2205
Henning Grabow
Telefon: 040 42826 2299
E-Mail: lsbgkommunikation@lsbg.hamburg.de

Themenübersicht auf hamburg.de

Anzeige
Branchenbuch