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9-Euro-Ticket auf der Zielgeraden Aktuelle Ergebnisse der Marktforschung im hvv

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9-Euro-Ticket

  • Fahrgastzahlen über Vor-Corona-Niveau
  • Fast jeder Zweite im Besitz eines 9-Euro-Tickets
  • Jeder Zweite nutzt den Pkw seltener, jede 8. Fahrt vom Pkw verlagert
  • Ab sofort: 999 x 9-Euro-Jahresabos zu gewinnen

Der Erfolg der 9-Euro-Ticket-Aktion, die als Teil des Entlastungspakets der Bundesregierung noch bis 31. August 2022 gilt, ist weiterhin ungebrochen. Insbesondere die Metropolen mit ihren gut ausgebauten Systemen des öffentlichen Nahverkehrs profitieren von diesem Angebot.

Nach vielfältigen Unterstützungen für Autofahrende gibt es mit dieser Aktion der Bundesregierung endlich auch eine zusätzliche Förderung für den ÖPNV – und damit für klimafreundliche, nachhaltige Mobilität.

Im Durchschnitt spart ein hvv-Kunde über 170 Euro, beim Vollzeit-Abo Hamburg AB sogar über 250 Euro.

Mit Beginn des letzten Monats im 9-Euro-Aktionszeitraum liegen jetzt erste aktuelle Ergebnisse der begleitenden Marktforschung vor, die der hvv in den Monaten Juni und Juli durchgeführt hat. Außerdem beginnt mit einem großen Gewinnspiel die Phase der Anschlussangebote im hvv.

Aktuelle Ergebnisse der Marktforschung

Die Marktforschung im hvv besteht aus mehreren Erhebungswellen im Aktionszeitraum und einer Nachbefragung im Herbst.

Die ersten Ergebnisse der Marktforschung lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Fast jeder zweite Befragte besitzt das 9-Euro-Ticket.
  • Die Nutzung des hvv nimmt spürbar zu und hat das Vor-Corona-Niveau übertroffen. Der Anteil der Fahrgäste, die mindestens wöchentlich den ÖPNV nutzen, stieg um 7 Prozent.
  • 9 von 10 Nutzer:innen des 9-Euro-Tickets halten es für ein sehr attraktives Angebot.
  • Die Fahrten mit dem 9-Euro-Ticket finden weit überwiegend im hvv statt (92%).
  • Die Zufriedenheit mit den Fahrten liegt insgesamt bei 87 Prozent, Unzufriedenheit mit dem Platzangebot wird überwiegend bei längeren Fahrten (verbundextern) genannt.
  • 54 Prozent der 9-Euro-Ticket-Besitzer:innen geben an, ihren Pkw seit dem 1. Juni seltener genutzt zu haben; für 12 Prozent der Fahrten wäre ohne das 9-Euro-Ticket nicht der hvv, sondern der Pkw genutzt worden. Dies entspricht mehreren Mio. eingesparten Pkw-Fahrten pro Monat!
  • Die Mehrheit der Käufer:innen ist auch zur Zahlung eines höheren Ticketpreises bereit.

Verbundweit wurden bisher bereits 1,8 Millionen Tickets verkauft (800.000 für den Juni, 700.000 für den Juli und bisher 180.000 für den August). Hinzu kommen jeweils die 680.000 Abonnentinnen und Abonnenten, die ebenfalls nur 9 Euro im Monat zahlen. Im Vergleich zu 2019 waren fünf Prozent mehr Fahrgäste mit den Bussen, Bahnen und Fähren unterwegs. Damit wurde erstmals seit Beginn der Pandemie das Vor-Corona-Niveau nicht nur erreicht, sondern sogar überschritten.

Anschlussangebote im hvv

Unabhängig von Entscheidungen des Bundes wird es im hvv in den kommenden Wochen attraktive Ticket- und Tarifangebote geben.

Den Anfang macht ein großes Online-Gewinnspiel unter www.hvv.de/gewinn, bei dem ab sofort 999 Vollzeit-Abonnements für je 9 Euro pro Monat verlost werden. Selbstverständlich können auch hvv-Bestandskunden teilnehmen; die Teilnahme ist bis zum 21. August 2022 möglich. Das „9-Euro-Abo" gilt wie eine Vollzeit-Karte im Abonnement für das hvv Gesamtnetz (Ringe A-H) und ist gültig vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023.

Ab sofort greift außerdem das Sonderangebot „ProfiTicket für Neukund:innen“. Für den Zeitraum vom 1. September 2022 bis 31. Dezember 2022 kostet ein ProfiTicket dann monatlich 36 Euro (9 Euro pro Woche).

Weitere attraktive Anschlussangebote im hvv sind in Vorbereitung.

Anjes Tjarks, Senator der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende: „Das 9-Euro-Ticket ist ein großer Erfolg: Alleine im hvv haben wir 1,8 Millionen dieser Tickets verkauft. Das 9-Euro-Ticket hat dabei auch gezeigt, dass wir mit einem attraktiven und leicht zugänglichen Angebot viele Menschen zum Wechsel motivieren können: Mehr als die Hälfte der Befragten hat sein Auto tatsächlich häufiger stehen lassen. Ein großer Pluspunkt und auch ein Gewinn an persönlicher Freiheit für jeden einzelnen ist die bundesweite Gültigkeit und digitale Verfügbarkeit dieses Tickets. Man konnte dadurch in ganz Deutschland ohne Kenntnis von Tarif- und Preissystemen einfach in den Nahverkehr einsteigen. Dadurch ist der Nahverkehr viel einfacher und umfassender geworden. Gleichzeitig stellen wir fest, dass das Angebot an vielen Stellen in unserem Land weiter verbessert und Takte intensiviert werden müssen. Damit hat das 9 Euro Ticket das große Potential, aber auch die Herausforderungen von Bussen und Bahnen in Deutschland aufgezeigt. Es ist nun unsere politische Aufgabe in Bund und Ländern, dafür zu sorgen, diesen Stärken in einem attraktiven Nachfolgeangebot zu erarbeiten – dazu gehört eine Vereinfachung des Tarifsystems in Deutschland, aber auch eine weitere Verbesserung des Angebots. Dies wird eine nationale Kraftanstrengung erfordern. Hamburg wird sich dafür einsetzen, dass dies gelingt.“

Anna-Theresa Korbutt, Geschäftsführerin hvv: „1,8 Millionen verkaufte 9-Euro-Tickets, Fahrgastzahlen über dem Vor-Corona-Niveau und aussagekräftige Marktforschungsergebnisse: Das 9-Euro-Ticket ist für den öffentlichen Nahverkehr ein Experiment von unschätzbarem Wert – für die Fahrgäste wie für uns. Die Marktforschung zeigt: Mehr Fahrgäste fahren häufiger mit Bussen und Bahnen und lassen immer öfter das Auto stehen – wenn Angebot und Preisgestaltung stimmen. Das ist eine Riesenchance für die Mobilitätswende, deswegen schließen wir mit attraktiven Ticket- und Tarifangeboten an die 9-Euro-Aktion an.“

Rückfragen der Medien

Behörde für Verkehr und Mobilitätswende
Pressestelle I Dennis Krämer
Telefon: 040 42841 1685
E-Mail: pressestelle@bvm.hamburg.de
Internet: www.hamburg.de/bvm
Twitter, Instagram: @bvm_hh

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