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Einjähriges Pilotprojekt für Radboxen im Quartier startet Bewerbung als Testerinnen und Tester möglich

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Die Stadt Hamburg startet ein einjähriges Pilotprojekt zur Erprobung von Radboxen an 12 Standorten in vier Bezirken. Ziel ist es, Fahrradfahrenden und ihren Rädern mehr Schutz vor Witterung und Diebstahl sowie eine komfortable Abstellmöglichkeit im öffentlichen Raum zu bieten. Ab sofort haben interessierte Anwohnende die Möglichkeit, sich als Testerinnen und Tester zu bewerben.

Pilotprojekt für Radboxen

Die abschließbaren Radboxen bieten Platz für bis zu sechs Fahrräder und tragen dazu bei, den öffentlichen Raum auch in dicht bebauten Quartieren effizient zu nutzen. Sie stärken zudem die Wahrnehmung des Fahrrads als Verkehrsmittel und können dazu beitragen, das Gehwegparken zu verringern und so die Barrierefreiheit zu verbessern.

Anjes Tjarks, Senator für Verkehr und Mobilitätswende: „Eine sichere und komfortable Infrastruktur ist der Grundpfeiler für eine nachhaltige Mobilität. Mit dem Pilotprojekt und der praktischen Lösung der Radboxen gehen wir jetzt einen weiteren wichtigen Schritt, um den Radverkehr in Hamburg zu stärken und die klimafreundliche Mobilität in den Quartieren auszubauen. Die neuen Radboxen stellen zudem eine bedarfsorientierte Erweiterung des Radparken-Angebotes dar und sollen die privaten Fahrradhäuser im Stadtbild perspektivisch ablösen. Ich lade alle Testerinnen und Tester herzlich ein, die verschiedenen Modelle auf Komfort und Funktionalität zu prüfen und uns ihr Feedback zu geben. Mit ihrer aktiven Beteiligung gestalten Sie die Mobilitätswende in unserer Stadt mit und geben uns wichtige Impulse für die weitere Umsetzung.“

Jan Krampe, Geschäftsführer der P+R Betriebsgesellschaft: „Als Betreiber der Radstationen an S- und U-Bahnhaltestellen haben wir bereits langjährige und gute Erfahrungen in der Planung und Umsetzung von Fahrradabstellanlagen im öffentlichen Raum und ich freue mich, nun den Start der Radboxen bekannt zu geben. Die Radboxen sind ein weiteres wichtiges Element im stadtweiten Angebot und bieten eine komfortable Möglichkeit, Fahrräder im Quartier wettergeschützt zu parken. Wir entwickeln damit gemeinsam mit unseren Testerinnen und Testern eine weitere Möglichkeit für klimafreundliche Mobilität in Hamburg!“

Franz-Josef Höing, Oberbaudirektor der Freien und Hansestadt Hamburg: „In Quartieren aus der Gründer- oder Nachkriegszeit wurde das Abstellen von Fahrrädern auf privatem Grundstück noch nicht bedacht. Den Bewohnerinnen und Bewohnern bleibt häufig keine andere Möglichkeit, als ihr Rad ungeschützt im öffentlichen Raum abzustellen. Mit den zwölfeckigen Fahrradhäuschen, von denen es etwa 400 überwiegend in Altona, Hamburg-Nord und in Eimsbüttel gibt, war Hamburg schon Vorreiter. Sie sind aber nicht mehr zeitgemäß und es ließen sich wegen ihrer Maße auch kaum noch geeignete Aufstellorte finden. Die neuen Radboxen sind kleiner und flexibler aufstellbar, ohne dass Gehwegflächen bebaut werden müssen. Mit der Erprobung von fünf unterschiedlichen Modellen wollen wir auch testen, wie sich diese in den Stadtraum einfügen. Eine Entscheidung über den Typus und das Design wird erst am Ende der Pilotphase getroffen. Ich bin gespannt auf die Ergebnisse und hoffe, dass sich viele Hamburgerinnen und Hamburger beteiligen.“

Die Bewerbungsphase startet ab sofort, der Test selbst am 1. Juli 2024 und wird im Auftrag der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende von der P+R Betriebsgesellschaft in Zusammenarbeit mit den Bezirken umgesetzt. Für die Teilnahme am Testverfahren können sich interessierte Anwohnerinnen und Anwohner über diese Webseite bewerben: www.radkultur.hamburg/radboxen.

Rückfragen der Medien

Behörde für Verkehr und Mobilitätswende
Pressestelle / Rika Bootz
Telefon: 0176 42868901
E-Mail: pressestelle@bvm.hamburg.de

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