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Verkehrsentwicklungsplanung Hamburg Was ist eine Verkehrsentwicklungsplanung?

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Die kontinuierliche Verkehrsentwicklungsplanung (VEP) ist gestartet – und dabei liegt die Betonung auf kontinuierlich, denn der Verkehrsbereich ist immer im Wandel. Mobilitätsangebote und Umweltanforderungen verändern sich und stellen Städte immer wieder vor neue Herausforderungen.

Was ist eine Verkehrsentwicklungsplanung?

Wie funktioniert die Verkehrs­entwicklungsplanung?

Die Verkehrsentwicklungsplanung ist ein struk­turiertes Planungsverfahren. Sie dient dazu herauszufinden, welche Maßnahmen am besten geeignet sind, die Mobilität in der Stadt auch in der Zukunft zu gewährleisten. Es handelt sich dabei um eine freiwillige städtische Pla­nung, die für die zukünftige Entwicklung von hoher Bedeutung ist. Dabei handelt es sich um eine integrierte Planung, d.h. es werden alle Belange, die mit Verkehr zu tun haben, mit­ betrachtet. Dazu gehören die Umweltthemen Klimaschutz, Luftreinhaltung und Lärmbelast­ung genauso wie die Anforderungen der Lo­gistik, der Radfahrerinnen und Radfahrer, der Autofahrerinnen und Autofahrer und der Fußgängerinnen und Fußgänger; die Hafen­entwicklungsplanung genauso wie die aktuellen Wohnungsbauplanungen.

Im Rahmen der Verkehrsentwicklungsplanung hat die Hamburger Bürgerschaft einen Be­schluss über die verkehrlichen Handlungsziele gefasst. Für die nächsten Schritte brauchen wir Sie. Wir wollen herausfinden, welche Mobilitäts­bedürfnisse die Hamburgerinnen und Hambur­ger wirklich haben. Wie Sie uns das mitteilen können und wie es danach weitergeht, erfahren Sie auf dieser Seite. Dieser Prozess ist für die nächsten drei Jahre vorgesehen.

Wozu braucht Hamburg eine Verkehrsentwicklungs­planung?

Es gibt viele gute Ideen, wie die Mobilität in Hamburg verbessert werden kann – wir suchen die besten Lösungen. Dazu müssen die Wir­kungen verkehrlicher Maßnahmen analysiert und bewertet werden. Es entsteht ein Hand­lungskonzept, als Grundlage für die zukünft­ige Mobilität in Hamburg. Vor­ und Nachteile bestimmter Maßnahmen werden erkennbar und können von Politikerinnen und Politikern, aber auch von betroffenen Bürgerinnen und Bürgern besser bewertet und bei ihren Entscheidungen einbezogen werden. In einer Verkehrsentwick­lungsplanung können aber auch neue Ideen und Experimente gewagt werden, wodurch urbane Räume als Labore für Veränderungen der Mobi­lität fungieren.

Wer ist dabei?

Die BVM – Behörde für Verkehr und Mobilitätswende – der Freien und Hansestadt Hamburg erarbeitet die Verkehrsentwicklungs­planung in Abstimmung mit den anderen Behörden der Stadt und dem Umland. Dabei wird sie von einem Mobilitätsbeirat unterstützt, dem Politikerinnen und Politiker und Vertreter­innen und Vertreter von Interessenverbänden und Verkehrsunternehmen angehören.

Die Verkehrsplanungsbüros ARGUS und Planersocietät und das Stadtentwicklungsbüro urbanista beraten die Stadt während des Planungsprozesses.

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