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Die verschiedenen Phasen der Verkehrsentwicklungsplanung Der Prozess

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In dem anstehenden dreijährigen Prozess der Verkehrsentwicklungsplanung wird es darum gehen, diesen beschriebenen Pfad weiter zu­ gehen: Welche weiteren Maßnahmen sind für die Verbesserung der Mobilität notwendig?

Der Prozess

Phase 1: Analyse von Grundlagen sowie Zustandsanalyse und Beschreibung von Herausforderungen

In der ersten Phase der Verkehrsentwicklungsplanung werden bereits bestehende Planungen, Konzepte und Programme im Verkehrsbereich gesammelt. Hierfür werden in der Grundlagenanalyse zunächst alle existierenden Maßnahmen zusammengetragen und mit dem Leitbild „Mobilität in Hamburg“ und den darin beschriebenen Zielen abgeglichen. Ergebnis dieser Auswertung ist eine Darstellung von Abhängigkeiten, Wechselwirkungen und Widersprüchlichkeiten zwischen den Maßnahmen, sowie das Feststellen von Lücken und fehlenden bzw. zu vertiefenden Themenbereichen.

In der folgenden Zustandsanalyse wird das heutige Verkehrsgeschehen – also der bestehende Verkehrsmix aus Radverkehr, Fußverkehr, ÖPNV (Öffentlicher Personennahverkehr), SPNV (Schienenpersonennahverkehr) und MIV (Motorisierter Individualverkehr) – auf Hamburgs Straßen untersucht und die zu erwartende Verkehrsentwicklung und damit einhergehenden Herausforderungen bis 2030 beschrieben.

Beteiligung Phase 1

Die Veranstaltungen in der ersten Phase zielen auf eine Aktivierung der Hamburger Bevölkerung ab. Neben Informationen zur Verkehrsentwicklungsplanung wird Wissen abgefragt und Bewusstsein für Verkehrs­themen geschaffen.

Öffentliche Veranstaltungen:

  • 16.9.19 Auftaktveranstaltung auf dem Rathausmarkt
  • Mobilitätsdialog on Tour
    An acht Orten werden Hamburgerinnen und Hamburger über den Prozess informiert und zu ihrem Mobilitätsverhalten befragt

Beteiligungskits für Kinder und Jugendliche

Phase 2: Maßnahmen und Szenarien

In der zweiten Phase werden Maßnahmen für die verschiedenen Handlungsfelder Fußverkehr, Radverkehr, ÖPNV, SPNV und MIV entwickelt. Während für einige Verkehrsträger zunächst eine gesamtstädtische Strategie erarbeitet werden muss, können für andere bereits konkrete bauliche Maßnahmen benannt werden. Für eine Bewertung der Maßnahmen hinsichtlich ihrer Wirkung werden diese mit Kosten und sogenannten Wirkungswerten hinterlegt.

Damit angemessen auf zukünftige Entwicklungen reagiert werden kann, wird in der Verkehrsplanung mit Szenarien gearbeitet. In alternativen Zukunftsbildern wird jeweils eine wahrscheinliche, eine wenig sowie eine besonders wünschenswerte Entwicklung aufgezeigt. Die unterschiedlichen Zukunftsbilder werden mit thematischen Maßnahmen zusammengebracht. Das jeweilige Szenario zeigt dann auf, was erreicht werden kann, wenn die Ziele konsequent in Maßnahmen umgesetzt werden.

Beteiligung Phase 2

Die erarbeiteten Szenarien und Maßnahmen werden auf der Prozesswebseite anschaulich und leicht verständlich erläutert und illustriert. Interessierte können kommentieren und z. B. fehlende Maßnahmen ergänzen. Darüber hinaus können eigene Szenarien spielerisch zusammengestellt werden. Hierfür hat jede Person ein Budget zur Verfügung, welches nach eigenem Ermessen eingesetzt werden kann.

Phase 3: Erarbeitung des integrierten Handlungskonzepts

In der dritten Phase wird ein Zielszenario ausgewählt und darauf ein strategisches Handlungskonzept aufgebaut. Das Handlungskonzept zeigt die empfohlenen Strategien und Maßnahmen, um die gesetzten Ziele der Verkehrsentwicklungsplanung zu erreichen. Konkret heißt das: Es wird eine Antwort auf die Frage gegeben, mit welchem Szenario und darin enthaltenen Maßnahmen die gesetzten Ziele der Verkehrsentwicklungsplanung am besten erreicht werden.

Für die Umsetzung der Maßnahmen wird ein Plan erstellt, der Kosten, Zuständigkeiten, Fristen etc. enthält. Zusätzlich werden Vorschläge für Themen oder Maßnahmenpakete geliefert, die im Rahmen von mobilitätsbezogenen Teilkonzepten weiter vertieft werden können.

Beteiligung Phase 2

Öffentliche Präsentation des Handlungskonzepts

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