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Zubringer zur U-Bahn in Berne und Poppenbüttel Per E-Tretroller zur Bahn

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Pilotprojekt von HOCHBAHN und VOI läuft bis Jahresende

Heute fällt der Startschuss für das E-Tretroller-Pilotprojekt der Hamburger Hochbahn AG (HOCHBAHN) und des schwedischen Anbieters VOI in Berne und Poppenbüttel. Bis zum Ende des Jahres soll erprobt werden, ob sich E-Tretroller für die erste Meile als Zubringer zur Schnellbahnhaltestelle eignen. Hierzu wurden bewusst Anbindungspunkte am Hamburger Stadtrand ausgewählt.

Per E-Tretroller zur Bahn

Testbetrieb im Pilotgebiet mit 60 E-Tretrollern zunächst bis Ende des Jahres
Die Partnerschaft von HOCHBAHN und VOI umfasst zunächst insgesamt 60 E-Scooter und das Pilotprojekt zwischen der U-Bahn-Haltestelle Berne und der S-Bahn-Haltestelle Poppenbüttel. Im Anschluss erfolgt eine Auswertung der Nutzung und eine Entscheidung zur Fortsetzung des Ansatzes in diesen oder auch anderen Stadtteilen. Für die Auswahl des Gebietes hat die HOCHBAHN entsprechende Potenzialanalysen vorgenommen und in Abstimmung mit der P+R Betriebsgesellschaft mbH den Raum für die Abstellanlagen geschaffen. Die Organisation der Verteilung sowie das Einsammeln und Warten der E-Scooter übernimmt der Partner VOI.
An den P+R Anlagen der Schnellbahnen Berne und Poppenbüttel finden sich ab heute jeweils 30 Abstellbügel (sogenannte Racks) vom schwedischen Hersteller Glänta, an denen rund um die Uhr E-Scooter abgeholt sowie nach der Nutzung wieder abgestellt werden können. Ab 6.30 Uhr stehen in den Wohngebieten an ausgewählten und entsprechend der Nutzung variablen Sammelplätzen E-Scooter bereit. Mit der VOI-App lässt sich die Anzahl und Position der verfügbaren VOIs vorab bequem checken.

Henrik Falk Vorstandsvorsitzender der HOCHBAHN: „Fakt ist: Um mehr Menschen für Bus und Bahn zu gewinnen, sind smarte Verknüpfungen unterschiedlicher Angebote sinnvoll. Mit den E-Scootern von VOI wollen wir die erste Meile zur Bahn, die zur Autofahrt in die Stadt verführen könnte, so einfach und attraktiv wie möglich gestalten.“

Für VOI ist der Ansatz ebenfalls neu, denn bislang finden sich seine E-Scooter nur in der Hamburger Innenstadt. Auch das schwedische Unternehmen glaubt an das Potenzial von E-Tretrollern als ergänzende Mobilitätslösung und möchte sie daher in verschiedenen Umfeldern anbieten – auch abseits vom reinen Freizeitvergnügen.

Claus Unterkircher, Deutschland-Chef VOI: „Unser Ziel ist es, E-Scooter als sinnvolle Ergänzung im Mobilitätsmix zu etablieren. Darum haben wir in enger Abstimmung mit der Stadt ein Konzept entwickelt, welches einen geordneten und nachhaltigen Betrieb fördert und zusätzlich auch die Erprobung neuer Ansätze ermöglicht – wie unser Pilot mit der HOCHBAHN in Berne und Poppenbüttel, der in Deutschland in dieser Form einzigartig ist.“

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