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Innovations-Testfeld Hamburger Hafen Autonome Vermessungsboote vorgestellt

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HPA stellt selbstfahrende Vermessungsboote im Hafen vor.

Autonome Vermessungsboote vorgestellt

Die Hamburg Port Authority (HPA) hat heute zwei selbstfahrende Vermessungsboote für ihre hydrographische Arbeit vorgestellt. Im Vorfeld eines Workshops in der HafenCity Universität, an dem auch andere Häfen wie Bremerhaven und Antwerpen teilnehmen, präsentierte der britische Hersteller MacArtney zusammen mit dem Messplattform-Hersteller L3-Technologies zwei sogenannte „Autonomous Surface Vehicles“ im Hamburger Hafenbecken. HPA-Chef Jens Meier: „Der Hamburger Hafen möchte als Innovationsstandort vorne dabei sein und sich mit der Frage beschäftigen, ob solche Fahrzeuge überhaupt sicher in unserem Hafen einzusetzen sind.“ Das Ausloten der Effizienz-Steigerungspotenziale sei dann der nächste Schritt.

Die präsentierten Boote könnten laut HPA bei der hydrografischen Arbeit einer Hafenverwaltung vielfältig zur Anwendung kommen: bei der Unterstützung der herkömmlichen Peilarbeiten der Vermessungsschiffe, bei der Erfassung von Bereichen, die hydrografisch nur schwer zugänglich sind oder zeitlich sehr begrenzt durch Peilschiffe erfasst werden.

Während des morgigen Workshops sollen die beiden Vermessungsboote den Baakenhafen an der HafenCity hydrografisch vermessen. Zudem werden verschiedene Präsentationen rund um den Einsatz von Intelligenten Verkehrssystemen (ITS) in der Hydrografie gehalten. „Automatisiertes und Vernetztes Fahren“ ist eins von sechs Handlungsfeldern der ITS-Senatsstrategie und wie „Urban Air Mobility“ eins der Schwerpunktthemen des ITS-Weltkongresses 2021 in Hamburg.

Hafenkapitän Jörg Pollmann wies darauf hin, dass es darum gehe, erste Erfahrungen zu sammeln und sich für Schritt für Schritt den technischen und rechtlichen Herausforderungen zu stellen.

Die Hydrografie-Abteilung der HPA führt ganzjährig im Hamburger Hafen hydrografische Messungen durch, unter anderem zur Verkehrssicherung, zur Nassbagger-Gerätesteuerung, zur Überwachung von Gewässer- und Uferbauwerken und zur Planung und Durchführung von Ausbauprojekten. Dafür werden seit vielen Jahrzehnten klassisch bemannte Vermessungsschiffe, die „Deepenschriewer“, eingesetzt. Diese sind mit spezieller Positionierungs- und hydroakustischer Messtechnik ausgestattet und werden ganzjährig im Hamburger Hafenbereich und dem komplett tidebeeinflussten Bereich der Elbe eingesetzt.

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