Gleichstellung 2.0 Virtueller Stadtplan macht „Hamburger Frauenorte“ sichtbar

Vorstellung der Website frauenorte-hamburg.de zum Auftakt der Veranstaltungsreihe „Gleichstellungspolitische Netzwerkstadt Hamburg“

Die neue Veranstaltungsreihe ist ein Kooperationsprojekt vom Landesfrauenrat e.V. und der Stabsstelle Gleichstellung und geschlechtliche Vielfalt der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung.

Virtueller Stadtplan macht „Hamburger Frauenorte“ sichtbar

Sie soll Gelegenheit zum regelmäßigen Austausch zu aktuellen gleichstellungspolitischen Fragestellungen und zur weiteren Vernetzung bieten. Im Rahmen des heutigen Auftakts wird zudem die Website www.frauenorte-hamburg.de vorgestellt. Die virtuelle Karte auf der Site markiert 300 Orte in Hamburg, an denen Frauen von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die 1990er-Jahre für die Emanzipation gestritten und gekämpft haben. Das Onlineprojekt wurde vom Landesfrauenrat Hamburg e.V. mit Förderung der BWFG realisiert.

Katharina Fegebank, Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung: „Der virtuelle Stadtplan ,Hamburger Frauenorte‘ macht einen ganz besonderen und viel zu selten erzählten Teil der Geschichte Hamburgs sichtbar: das Wirken der Frauen für unsere Stadt! Im digitalen Raum kann nun jede und jeder schnell und unkompliziert die Orte besuchen, an denen Frauen damals wie heute durch ihren Einsatz Großes geleistet haben und weiterhin leisten. Es freut mich sehr, dass wir neben der Sichtbarmachung und Würdigung der historischen Frauenorte auf digitalem Weg nun auch einen neuen analogen Hamburger Frauenort entstehen lassen: Die Veranstaltungsreihe ‚Gleichstellungspolitische Netzwerkstadt Hamburg‘ von Landesfrauenrat Hamburg e.V. und der BWFG will dazu beitragen, dass Frauen sich vernetzen und gemeinsam die Gegenwart und Zukunft Hamburgs maßgeblich gestalten.“

Cornelia Creischer, Erste Vorsitzende des Landesfrauenrates Hamburg e.V.: „Unser Hauptanliegen ist es, Frauen und ihr Wirken für die Durchsetzung des Menschenrechtes auf Gleichberechtigung sichtbar zu machen und damit zu mehr Erfolg zu verhelfen. Schon seit Mitte des 19. Jahrhunderts kämpften Frauen in Hamburg für die Gleichberechtigung. Leider sind diese Frauen, ihre Forderungen und ihre Aktivitäten bisher in der breiten Öffentlichkeit wenig bekannt. Mit der virtuellen Stadtkarte werden wir ihr Wirken öffentlich machen – die Frauen, ihre Anliegen, ihre Aktionen erhalten einen Ort und werden dadurch auffindbar. Somit wird sichtbar werden, wie viel schon von den Frauen erreicht wurde und was es noch zu erkämpfen gilt.“

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Pressestelle der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung