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Wissenschaftskolleg Hamburg Institute for Advanced Study bekommt Zuwachs

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Joachim Herz Stiftung und ZEIT-Stiftung fördern HIAS-Fellows mit 1,3 Millionen Euro

Das Wissenschaftskolleg Hamburg Institute for Advanced Study (HIAS) erhält zu seinem Start in diesem Jahr umfangreiche Förderung aus der Hamburger Stiftungslandschaft. Die Joachim Herz Stiftung und die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius finanzieren in den kommenden drei Jahren rund 10 Stipendien für Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler. Die Stiftungen unterstreichen damit ihr Bekenntnis zum Wissenschaftsstandort Hamburg.

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Im HIAS sollen renommierte Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler aus aller Welt, so genannte „Fellows“, für eine begrenzte Zeit frei an einem selbstgewählten Thema arbeiten. Die ersten fünf bis sieben Fellows sollen im Herbst 2020 nach Hamburg kommen. Um den direkten Austausch mit der Hamburger Wissenschaftscommunity sicherzustellen, werden hochrangige Wissenschaftlerinnen bzw. Wissenschaftler aus Hamburg als Tandempartnerinnen und -partner fungieren. Diese Partnerschaften bilden die Basis für wechselseitige, innovative Forschungsimpulse und fördern neue Netzwerke auf höchstem Niveau. Neben der gemeinsamen Konferenzreihe mit der Körber-Stiftung, den „Hamburger Horizonten“, ist geplant, dass die Fellows auch in weiteren Formaten mit der Stadtöffentlichkeit über neueste wissenschaftliche Erkenntnisse diskutieren.

Katharina Fegebank, Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung: „Die Förderungen der Joachim-Herz-Stiftung und der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius leisten einen wichtigen Beitrag für das HIAS. Mit Hilfe der Fellowships kommen exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt nach Hamburg, um hier ihre Forschung zu vertiefen, sich zu vernetzen und gesellschaftliche Debatten anzustoßen. So wird die Idee eines neuen Begegnungsortes in Hamburg mit Leben gefüllt: Im HIAS soll künftig über Fächergrenzen hinweg an den großen Fragen der Gesellschaft, der Kunst, der Musik, der Politik, der Wirtschaft oder der Religion geforscht und mit der Öffentlichkeit diskutiert werden. Ich danke den Stiftungen für ihr Engagement und bin gespannt auf die ersten HIAS-Fellows.“

„In Hamburg einen Ort zu schaffen, an dem sich Forschende aus aller Welt über die drängenden gesellschaftlichen Herausforderungen austauschen können und gemeinsam Lösungen erarbeiten, ist der Stiftung ein wichtiges Anliegen“, so Prof. Dr. Michael Göring, Vorstandsvorsitzender der ZEIT-Stiftung. „Mit der Förderung der Fellowships wollen wir dazu beitragen, dass der Wissenschaftsstandort Hamburg international konkurrenzfähig bleibt.“

„Wenn Hamburg im 21. Jahrhundert wirtschaftlich erfolgreich bleiben will, muss es sich auch als Wissenschaftsmetropole begreifen. Wir wollen mit unserem Engagement die Hamburger Forschungslandschaft stärken und einen engeren Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft fördern“, so Dr. Henneke Lütgerath, Vorstandsvorsitzender der Joachim Herz Stiftung.

Im Trägerverein des HIAS sind die Bucerius Law School – Hochschule für Rechtswissenschaften in Hamburg, die HafenCity Universität Hamburg, die Helmut-Schmidt-Universität – Universität der Bundeswehr Hamburg, die Hochschule für bildende Künste Hamburg, die Hochschule für Musik und Theater Hamburg, die Technische Universität Hamburg, die Akademie der Wissenschaften in Hamburg und die Universität Hamburg. Die Aufnahme weiterer Wissenschafts- und Forschungsinstitutionen – etwa aus den großen nationalen Forschungsgesellschaften – ist vorgesehen.

Die Joachim Herz Stiftung engagiert sich beim HIAS mit insgesamt 700.000 Euro, zunächst bis Ende 2022. Sie wird den Aufenthalt von insgesamt fünf Gastwissenschaftlern aus den Bereichen Naturwissenschaften und Wirtschaft ermöglichen. Auf diesen Themenfeldern ist die Stiftung mit eigenen Projekten tätig. Die ZEIT-Stiftung wird in den kommenden drei Jahren Forschungsaufenthalte für Geistes- und Sozialwissenschaftler am HIAS ermöglichen. Sie stellt insgesamt 600.000 Euro für Fellowships zur Verfügung. Die ersten von den beiden Stiftungen unterstützten Fellows sollen bereits in diesem Jahr nach Hamburg kommen. 

Beide Stiftungen wollen mit ihrem Einsatz den Wissenschaftsstandort Hamburg weiter stärken, für den sie sich seit vielen Jahren engagieren. So hat die ZEIT-Stiftung mit der Bucerius Law School die erste private Hochschule für Rechtswissenschaften in Deutschland gegründet. Sie gehört zu den führenden Rechtsfakultäten des Landes. Darüber hinaus unterstützt die Stiftung junge Geistes- und Sozialwissenschaftler in der Transformations-, Metropolen- und Migrationsforschung, vergibt Stipendien und organisiert Austauschforen mit dem Fokus auf interdisziplinäre und internationale Vernetzung. Die Joachim Herz Stiftung fördert seit ihrer Gründung 2008 zahlreiche Projekte im Bereich der naturwissenschaftlichen Forschung, zum Beispiel den Hamburger Preis für Theoretische Physik. Er gehört zu den bedeutendsten Physik-Auszeichnungen Deutschlands und holt jedes Jahr internationale Spitzenforscher aus der Theoretischen Physik zu Symposien und Forschungsaufenthalten nach Hamburg. Zudem vergibt sie mit dem Deutschen Wirtschaftspreis der Joachim Herz Stiftung alle zwei Jahre Deutschlands höchstdotierte Auszeichnung für Wirtschaftswissenschaften in Hamburg.


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Pressestelle der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung