Forschung Dritte Runde der Landesforschungsförderung: 35 Millionen Euro für Hamburgs Wissenschaft

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Wissenschaftsbehörde fördert 18 neue Forschungsvorhaben und vier Zukunftscluster der Hamburger Hochschulen

Wie können Werkstoffe nachhaltiger und günstiger hergestellt werden? Wie sieht die urbane Freiraumgestaltung in wachsenden Metropolen wie Hamburg aus? Wie verändert sich das Verhältnis von Demokratie und Sicherheit in Anbetracht der globalen Entwicklung? Auf diese und weitere drängende Fragen können Hamburger Forscherinnen und Forscher nun nach Antworten suchen. In der aktuellen Runde der Landesforschungsförderung hat die Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung (BWFG) 18 neue Forschungsvorhaben bewilligt. Jedes Projekt erhält eine Förderung von maximal 1,8 Mio. Euro. Das Gesamtfördervolumen beträgt rund 23,3 Mio. Euro bei einer Laufzeit von bis zu 3,5 Jahren. Zusätzlich werden im Rahmen der Landesforschungsförderung vier neue Zukunftscluster – sogenannte „HamburgX-Projekte“ – mit insgesamt 12 Mio. Euro bis 2023 gefördert. Insgesamt erhält Hamburgs Wissenschaft somit 35,3 Mio. Euro für 22 Forschungsvorhaben.

Dritte Runde der Landesforschungsförderung: 35 Millionen Euro für Hamburgs Wissenschaft

Eine Übersicht sowie Beschreibung der geförderten Projekte finden Sie unter https://t1p.de/cubq sowie am Ende des Artikels zum Download. 

Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank: „Die Landesforschungsförderung ist ein wichtiges Instrument, um den Ausbau von Potenzialbereichen der staatlichen Hamburger Hochschulen weiter voranzubringen – das haben die Erfolge bei der Einwerbung von Geldern auf nationaler und internationaler Ebene eindrucksvoll gezeigt. Es freut mich, dass die Hochschulen auch in der aktuellen Förderrunde wieder zahlreiche exzellente Projektideen eingebracht haben, die Antworten auf drängende Fragen und Herausforderungen des 21. Jahrhunderts wie Klimawandel, Stadtentwicklung, soziale Ungerechtigkeit oder medizinischen Fortschritt versprechen. Hiervon profitiert die gesamte Gesellschaft. Mit den HamburgX-Projekten setzen wir zudem eine weitere Empfehlung des MINT-Forschungsrates um und fördern vier vielversprechende Hamburger Zukunftscluster. Das stärkt die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Hochschulen und gibt dem gesamten Wissenschaftsstandort einen erneuten Schub.“

Kooperative Forschungsverbünde und Graduiertenkollegs

Ausgeschrieben waren in der aktuellen Förderrunde zum einen die Förderlinie „Kooperative Forschungsverbünde und Graduiertenkollegs“. Dabei werden Verbünde der staatlichen Hamburger Hochschulen und deren Partnerinnen und Partner, die die Voraussetzung für die Beantragung von gemeinsamen Forschungsvorhaben auf überregionaler und internationaler Ebene erfüllen, gezielt gefördert. Insgesamt haben die Hochschulen 37 Projekte eingereicht. Die Ausschreibung erfolgte themenoffen, um der Wissenschaft den erforderlichen kreativen Freiraum für das Aufgreifen neuer Forschungsideen zu bieten. Die Auswahl der geförderten Projekte basiert auf einem wissenschaftsgeleiteten Begutachtungsprozess, bei dem für jeden der Anträge schriftliche Gutachten von externen Gutachterinnen und Gutachtern eingeholt wurden.

Die 18 geförderten Forschungsvorhaben sind von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität Hamburg, der HAW Hamburg, der TU Hamburg, der HafenCity Universität und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf eingereicht worden. Die Helmut-Schmidt-Universität und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sind als Projektpartner ebenfalls beteiligt. Die Forschungsvorhaben stammen aus diversen Fachgebieten und befassen sich mit Problemen und Herausforderungen, denen sich eine moderne Gesellschaft heutzutage stellen muss.

HamburgX-Projekte

Zusätzlich zur Förderlinie Kooperative Forschungsverbünde und Graduiertenkollegs werden im Rahmen der Landesforschungsförderung vier Zukunftscluster – sogenannte HamburgX-Projekte – gefördert. Dabei handelt es sich um kooperativ angelegte Großforschungsprojekte, die ein breites Spektrum von Einrichtungen und Partnerinnen und Partnern involvieren und u.a. auch Anknüpfungspunkte an die lokale Wirtschaft und Industrie bieten. Ziel ist es, Forschungsschwerpunkte sowie Bereiche mit ausgewiesenem Potenzial gezielt zu fördern und weiterzuentwickeln. Die Projektanträge wurden jeweils durch externe Fachgutachterinnen oder Fachgutachter sowie Mitglieder des MINT-Forschungsrates evaluiert.

Weitere Informationen über die Landesforschungsförderung Hamburg finden Sie unter: https://wissenschaft.hamburg.de/landesforschungsfoerderung-hamburg/

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Pressestelle der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung