Hochschulstandort Hamburg Einstieg in das Studium erleichtern – Wissenschaftsbehörde fördert Angebote staatlicher Hochschulen

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900.000 Euro zusätzlich werden für Projekte in der Studieneingangsphase bereitgestellt

Die Studieneingangsphase hat großen Einfluss auf den Erfolg eines Studiums. Um den Einstieg in das Studium sowie die Orientierung in den ersten Semestern zu verbessern, fördert die Wissenschaftsbehörde neun Projekte an den sechs staatlichen Hochschulen. Ziel ist es, bestehende, erfolgreich implementierte Formate in den Hochschulen zu stärken und diese hochschulintern oder hochschulübergreifend auf weitere Bereiche auszuweiten. Insgesamt stehen rund 900.000 Euro für bis zu drei Jahre zur Verfügung. ​​​​​​​

BWFG fördert Angebote staatlicher Hochschulen für die Studieneingangsphase

Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank: „Der Anfang ist wichtig. Nicht nur beim Studieren. Nur wer sein Studium gut begleitet beginnt, kann seinen Weg an der Hochschule bestmöglich gehen. Eine umfassende Beratung fördert einen guten Studienstart, gerade weil Studierende heute die unterschiedlichsten Hintergründe haben und jeweils ganz andere Erfahrungen mitbringen. Die Hamburger Hochschulen bieten schon jetzt ein umfangreiches Beratungsangebot, das jetzt durch zusätzliches Geld weiter ausgebaut wird. Die Projekte unterstützen Studierende diverser Fachrichtungen beim Studieneinstieg, bei der besseren Vernetzung untereinander sowie der Prüfungsvorbereitung in den ersten Semestern. Sie tragen so wesentlich dazu bei, dass Studieren in Hamburg von Anfang an gelingt.“

Das Projekt „kompassHCU“ der HafenCity Universität Hamburg unterstützt den Studienstart mit fächerübergreifenden und fachspezifischen Workshops zum Defizitausgleich und zur Kompetenzerweiterung. Die Maßnahmen zielen sowohl auf inhaltliche, personale, soziale als auch auf organisatorische Herausforderungen der Studieneingangsphase. Ein Kern des Projekts ist der Einsatz studentischer "Peers", die im Hinblick auf Fragen zum Semesterablauf, zum Studienprogramm und zur Studienorganisation ein kontinuierliches und niedrigschwelliges Beratungs- und Betreuungsangebot für die Studienanfänger bieten.

Die Universität Hamburg unterstützt mit dem Projekt „Schreibkompetenz fördern - von Anfang an“ Studienanfängerinnen und -anfänger, die vor der Herausforderung stehen, sich das wissenschaftliche Schreiben anzueignen. Durch Workshops, Lehrkooperationen, Write-ins, Events, Tagungen und Schreibberatungen wird das akademische Schreiben als grundlegende Fertigkeit wissenschaftlichen Arbeitens vermittelt.

Im Rahmen des Projektes „durchSTARTen: Transfer des Studieneinstiegsmodells STARTplus intensiv“ entwickelt die HAW Hamburg ein integratives Konzept für einen weiteren Studiengang, in dem bestehende Maßnahmen im Studieneinstieg verknüpft und mit Angeboten zum Auffrischen fachlich-mathematischer Inhalte aus der Schuloberstufe ergänzt werden. Der Studieneinstieg wird dabei gestreckt und zusätzlich die Kompetenz zum eigenverantwortlichen Lernen entwickelt.

An der Hochschule für bildende Künste Hamburg wird ein Projekt gefördert, das Erstsemesterstudierende der Bachelor-Studiengänge Bildende Künste und Lehramt Bildende Künste mittels eines Paten-Systems und Exkursionen zu Studienbeginn unterstützt, indem die Studienorientierung verbessert, Netzwerkbildung von Beginn an gestärkt und der Erstzugang zur künstlerisch-wissenschaftlichen Lehr- und Lernpraxis erleichtert wird. Auf diese Weise wird die Integration in die Hochschule beschleunigt.

Das Projekt „musiktheoretisch-musikwissenschaftliches Propädeutikum" der Hochschule für Musik und Theater Hamburg dient zur Vorbereitung auf musiktheoretische und musikwissenschaftliche Lehrveranstaltungen. Ziel ist es, die Studierenden in den ersten Semestern auf einen aktuellen Stand zu den Themen Musiktheorie, Musikwissenschaft/Musikgeschichte und Fachsprache zu bringen. Zudem werden Studierende im Rahmen des Projektes „Spielend gesund bleiben- Gesundheitsförderung in der Eingangsphase des Studiums“ frühzeitig für Fragen der Gesunderhaltung beim Üben und Musizieren sensibilisiert.

Die TU Hamburg führt mit den Fördermitteln elektronische Prüfungsformate in der Studieneingangsphase des Bachelorstudiums Maschinenbau ein. Ziel ist es, zusätzliche Motivation und Anwendungsnähe für die Studierenden zu generieren, indem auch praxisrelevante Aufgabenstellungen in die Hochschulprüfungen integriert werden.

 

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Pressestelle der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung