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UKE Der Grundstein für die neue Martini-Klinik ist gelegt

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UKE Zukunftsplan 2050: Wichtiger Bauabschnitt für die künftige medizinische Versorgung für Patienten mit Prostatakrebs

Die Martini-Klinik hat heute die Grundsteinlegung des Neubaus gefeiert. Auf dem Gelände des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) entsteht bis 2023 ein siebengeschossiger Neubau mit 100 Betten und acht Operationssälen. Die Fachklinik ist mit rund 2.500 Prostatakrebsoperationen pro Jahr weltweit führend bei operativen Behandlungen von Prostatatumoren.

Der Grundstein für die neue Martini-Klinik am Hamburger UKE ist gelegt.

Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank: „Die Martini-Klinik ist eine der weltweit führenden Einrichtungen bei der Behandlung und Erforschung von Prostatakrebs. Gleichzeitig bildet sie eine tragende Säule der Gesundheitsversorgung am UKE. Modernste Diagnostik- und Behandlungsmethoden sowie mehr Betten und erweiterte Räumlichkeiten sorgen künftig für eine noch bessere medizinische Betreuung, die gleichzeitig mehr Patienten zugutekommt. Dass die Patienten sich in der Martini-Klinik sehr gut versorgt fühlen, zeigen nicht nur die seit Jahren sehr hohen Weiterempfehlungsraten, sondern auch die zahlreichen dankenden Kommentare im Gästebuch, die wir der Zeitkapsel des Grundsteins mitgegeben haben. Herzlichen Dank an alle Beteiligten und weiterhin gutes Gelingen!“

Prof. Dr. Burkhard Göke, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des UKE: „Ein wichtiges Merkmal der Martini-Klinik ist, dass unsere Medizinerinnen und Mediziner in großem Umfang mit roboterassistierten Operationssystemen Prostatatumore besonders schonend entfernen können. Diese Systeme brauchen Platz und eine spezielle IT-Ausstattung. Mit dem neuen hochtechnisierten Bau können wir in unserem Prostatakrebszentrum schon bald noch mehr Patienten auf besonders hohem Niveau mit größtmöglicher Ergebnisqualität versorgen.“

Prof. Dr. Hartwig Huland, Gründer und Leitender Arzt der Martini-Klinik: „Unser Martini-Klinik-Prinzip, das heißt die Spezialisierung auf eine Erkrankung, das förderliche Team gleichrangiger Chefärzte und die systematische Erfassung der Behandlungsergebnisse, auch nach Entlassung der Patienten, trägt zu unserem Erfolg bei. Wir haben echte Pionierarbeit auf dem Gebiet des Prostatakarzinoms geleistet – unsere OP-Techniken sind weltweit etabliert, um möglichst vielen Patienten Kontinenz und Potenz erhalten zu können. Wir sind zu einer Anlaufstelle für Patienten aus Deutschland und dem Ausland geworden und können dieser Nachfrage nur mit einer deutlichen Erhöhung der Betten- und OP-Kapazitäten gerecht werden.“

Prof. Dr. Markus Graefen, Ärztlicher Leiter der Martini-Klinik: „Der Neubau bildet den Rahmen für unser tägliches Streben, das danach ausgerichtet ist, den Patienten so zu behandeln, wie man selbst gern behandelt werden möchte: keine Reduktion auf Laborwerte oder Ergebnisse von bildgebenden Verfahren, sondern ganzheitlich – als Mann und Mensch. Dazu gehört neben einer hervorragenden ärztlichen und pflegerischen Versorgung ein hohes Maß an Empathie, um dem Patienten auf Augenhöhe zu begegnen und ihn mit all seinen Belangen ernst zu nehmen. Das besondere Ambiente des Neubaus wird dazu beitragen, eine offene Atmosphäre zu schaffen, in der sich Mitarbeitende und Patienten gleichermaßen wohl fühlen werden.“

Zukunftsorientierte Konzeption für Medizin auf höchstem Niveau

Die Martini-Klinik bietet alle Möglichkeiten zur Diagnostik und Therapie von Prostatakrebs. Mit rund 2.500 Prostatakrebsoperationen pro Jahr führen die Mediziner*innen der Martini-Klinik weltweit die meisten vollständigen operativen Entfernungen der Prostata durch. Bei einem großen Teil der Eingriffe kommt das roboter-assistierte Da-Vinci-Operationssystem zum Einsatz. Wichtigstes Ziel: jedem Patienten individuell die bestmögliche Therapie und einen maximalen Erhalt der Lebensqualität zu bieten. 2005 startete die Fachklinik mit acht Betten und wuchs in den Folgejahren rasant auf bis heute 72 Betten an. Aufgrund der stetig steigenden Patientennachfrage wird es jetzt im Neubau vier Stationen mit 100 Betten für privat und gesetzlich versicherte Patienten geben. Die acht OP-Säle bieten alle Voraussetzungen für den Einsatz von roboterassistierten Operationssystemen.

Die Baukosten für das vom UKE finanzierte Bauprojekt belaufen sich auf rund 70 Mio. Euro. Mit einer Fertigstellung ist voraussichtlich 2023 zu rechnen. Der Entwurf des Neubaus stammt von der Arbeitsgemeinschaft AC/HWP (Wien/Stuttgart). Das Gebäude bietet auf sieben Geschossen und einem Untergeschoss insgesamt mehr als 17.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche. Der Baukörper gliedert sich in eine zweigeschossige Sockelzone mit hellem, großzügigen Eingangsbereich und Bereichen für die Ambulanzen, die Funktionsdiagnostik und Untersuchungsräume. Darüber befinden sich das OP-Geschoss mit prägnanter Lamellenfassade sowie ein dreigeschossiger Bettenriegel. Das Staffelgeschoss für den administrativen Bereich bildet mit einer eleganten Leichtmetallfassade den Abschluss des Gebäudes.

Weitere Informationen zum Zukunftsplan 2050 des UKE unter www.uke.de/2050Ansichten des Neubaus der Martini-Klinik und Fotos zum Download unter: https://www.uke.de/allgemein/presse/bilder/index.html.

Rückfragen der Medien 
Pressestelle I Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke
Jon Mendrala, Pressesprecher
Telefon: 040 42863 2322 
E-Mail: jon.mendrala@bwfgb.hamburg.de
Internet: https://www.hamburg.de/bwfgb/
Twitter: hh_bwfgb I Instagram: hh_bwfgb

Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)
Anja Brandt, Unternehmenskommunikation
Martinistraße 52
20246 Hamburg
Telefon: 040/7410-57553
E-Mail: anja.brandt@uke.de    


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