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Gleichstellung Für mehr Frauen in Führungspositionen: „Pro Exzellenzia Plus“ kommt

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Förderung des Karrierekompetenzzentrums geht in die nächste Runde

Pro Exzellenzia, das Leadership-Qualifizierungsprogramm für Wissenschaftlerinnen und Künstlerinnen der Hamburger Hochschulen und Forschungseinrichtungen, wird bis 2024 weiter finanziert. Schwerpunkte der neuen Förderrunde „Pro Exzellenzia Plus“ sollen die Entwicklung und Umsetzung von Online-Workshops, Blended-Learning-Angeboten (mit u. a. Video-Tools) und virtuellen Beratungsangeboten sein. Außerdem adressieren einige der Angebote künftig auch das dritte Geschlecht. Insgesamt stehen für die neue Förderrunde des deutschlandweit einzigartigen, hochschulübergreifenden Programms zur Qualifizierung von Frauen für Führungspositionen knapp 1,7 Millionen Euro zur Verfügung. Die Finanzierung wird anteilig von der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung und Bezirke (1.045.000 Euro) und dem Europäische Sozialfonds (644.000 Euro) übernommen.

Für mehr Frauen in Führungspositionen: „Pro Exzellenzia Plus“ kommt

Pro Exzellenzia wurde 2010 auf Initiative der sechs staatlichen Hamburger Hochschulen und der Helmut Schmidt-Universität (HSU) initiiert. In seiner zehnjährigen Erfolgsgeschichte hat das Förderprogramm mehrere Tausend Frauen durch die Programmlinien und weitere Aktivitäten direkt erreicht. Erst jüngst wurden in der auslaufenden Förderrunde mit Mitteln aus dem sogenannten Corona-Mehrbedarf die Stipendien von zehn Akademikerinnen verlängert, die an den Hochschulen der Hansestadt in verschiedenen Disziplinen forschen.​​​​​​​ 

Gleichstellungssenatorin Katharina Fegebank: „Pro Exzellenzia bietet Frauen mit einem umfassenden Beratungsangebot, Netzwerkprogrammen und wissenschaftlichen Stipendien bereits frühzeitig eine wichtige Grundlage für ihre Karriereplanung. Es ist großartig, dass dieses bundesweit einmalige Förderprogramm nun mit zusätzlichem digitalen Schwerpunkt fortgeführt wird. Im Zuge der Corona-Pandemie hat Pro Exzellenzia bereits nahezu sein gesamtes Programm auf digitale Angebote umgestellt sowie Zusatzangebote geschaffen – eine wertvolle Unterstützung für Frauen, denen es die Pandemie besonders erschwert hat, ihre beruflichen Ziele zu realisieren. Ebenso freut es mich sehr, dass im Rahmen von ,Pro Exzellenzia Plus‘ nun auch Menschen mit diverser Geschlechtsidentität von den Angeboten des Karriere-Kompetenzzentrums profitieren können. Wir brauchen Diversität in den Führungsetagen – auf diesem Weg leistet Pro Exzellenzia mit seinem vielfältigen Programm on- und offline einen wichtigen Beitrag.“ 

Das Karriere-Kompetenzzentrum Pro Exzellenzia

Ziel von Pro Exzellenzia ist es, hochqualifizierte Frauen, insbesondere aus den Bereichen MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik), Kunst, Musik, Architektur und Geisteswissenschaften, rechtzeitig darin zu bestärken, Karrierewege in Führungspositionen strategisch zu planen und Strategien für eine erfolgreiche Vereinbarkeit von Karriere und Familie zu entwickeln.

Das Karrierekompetenzzentrum bietet zahlreiche Maßnahmen zur Qualifizierung von Frauen für Führungspositionen: Dazu zählen Stipendien für Promovierende und Post-Docs, Coachings, Workshops zu Karriere- und Führungskompetenzen sowie Vortragsveranstaltungen und die Beratung von Frauen mit Migrationshintergrund. Zusätzlich engagiert sich Pro Exzellenzia in (sozialen) Netzwerken und fördert Kooperationsmaßnahmen, wovon sowohl die Wissenschaftlerinnen als auch die Hochschulen profitieren.

Pro Exzellenzia wird von der Stadt Hamburg sowie aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert. Im Rahmen der auslaufenden ESF-Förderrunde (Pro Exzellenzia 4.0) konnten unter anderem 33 neue Promotions- und Postdoc-Stipendien für Frauen an den Hamburger Hochschulen eingeworben werden. Für das innovative Konzept und das nachhaltige Engagement bei der Umsetzung von Chancengleichheit für Frauen und Männer wurde dem Projektteam von Pro Exzellenzia 2016 der Chefsache-Award unter Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel verliehen.

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