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Wissenstransfer CC4E wird wissenschaftliche Einrichtung der HAW Hamburg

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Das CC4E nimmt innerhalb der Metropolregion Hamburg eine wichtige Schnittstellenfunktion im Bereich der Erneuerbaren Energien wahr

Das Competence Center für Erneuerbare Energien und EnergieEffizienz (CC4E) ist mit Beginn des Jahres eine wissenschaftliche Einrichtung der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Hamburg geworden. Fakultätsübergreifend und interdisziplinär bündelt das CC4E die vielfältigen Kompetenzen der HAW Hamburg im Bereich Erneuerbare Energien und nimmt innerhalb der Metropolregion Hamburg eine wichtige Schnittstellenfunktion wahr. Die Kernkompetenzen des 2008 gegründeten CC4E liegen in den Bereichen Windenergie, Sektorkopplung, Wärme, Energiespeicher, Digitalisierung, Systemintegration und gesellschaftliche Akzeptanz. Einzigartig ist die Konstellation eines Forschungszentrums mit Großanlagen im Bezirk Bergedorf, die die Forschungsvorhaben in Realbetrieb ermöglichen.

Windpark Curslack/CC4E

CC4E wird wissenschaftliche Einrichtung der HAW Hamburg

Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank: „„Mit Blick auf den fortschreitenden Klimawandel ist es die zentrale und langfristige Aufgabe unserer Gesellschaft, unser Leben ressourcenschonend und klimaneutral zu gestalten. Auf diesem Weg leistet das CC4E mit seinen interdisziplinären Forschungsprojekten einen wichtigen Beitrag, um den Einsatz Erneuerbarer Energien weiter voranzutreiben. Als wichtige Impulsgeberin bindet das Competence Center Akteur*innen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft gemeinsam ein und stärkt so den Wissenstransfer auf dem Weg zur Energiewende. Ich freue mich daher sehr, dass die wertvolle Arbeit des CC4E als wissenschaftliche Einrichtung der HAW Hamburg nun weiter gefestigt wird – auch im Rahmen des hochschulübergreifenden Energieforschungsverbunds Hamburg. Allen Mitarbeitenden danke ich herzlich für ihren Einsatz!“

Prof. Dr. Micha Teuscher, Präsident der HAW Hamburg: „Seit jeher ist es das erklärte Ziel der HAW Hamburg, nachhaltige und praxisnahe Lösungen für die gesellschaftlichen Herausforderungen von Gegenwart und Zukunft zu entwickeln. Das CC4E ist dafür das beste Beispiel. Durch die vielfältigen Forschungsprojekte des CC4E und dessen enge Verbindung zur Wirtschaft und Politik hat die HAW Hamburg im Bereich des Klimaschutzes deutlich an Profil und Reputation auch gegenüber anderen Hochschulen gewonnen. Daher freut es mich umso mehr, dass wir mit der neuen Organisationsstruktur die besondere Bedeutung des CC4E innerhalb und außerhalb der HAW Hamburg noch stärker herausstellen.“

Prof. Dr. Werner Beba, Gründer und Leiter des CC4E: „Unsere Motivation ist die Leidenschaft, Wege zu einer nachhaltigen Energieversorgung zu entwickeln, die vor dem Hintergrund des Klimawandels dringlicher werden. Diese Aufgabenstellung kann nur interdisziplinär gelöst werden. Die Etablierung als fakultätsübergreifende wissenschaftliche Einrichtung ist deshalb ein wichtiger und konsequenter Schritt auf unserem Wachstumspfad.“ 

Das CC4E – eine Erfolgsgeschichte

Das Competence Center für Erneuerbare Energien und EnergieEffizienz (CC4E) ist mit etwa 100 Mitarbeitenden eine fakultätsübergreifende, wissenschaftliche Einrichtung der HAW Hamburg, die sich in interdisziplinärer Weise den gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen der Energiewende annimmt. Damit leistet das CC4E einen nachhaltigen Beitrag zu wirksamem Klima- und Umweltschutz. Die Infrastruktur und das Know-how, das im Rahmen der Forschungsprojekte aufgebaut wird, führen auch zu einer anwendungsbezogenen Vermittlung von relevantem Wissen zu technologischen, energiepolitischen und wirtschaftlichen Fragestellungen in der Lehre der HAW Hamburg.

 

2015 wurde das Technologiezentrum Energie-Campus in Bergedorf eröffnet, 2017 folgte die Inbetriebnahme des Windparks Curslack, das seit 2018 über ein Speicherregelkraftwerk verfügt. Die enge Partnerschaft mit Unternehmen, Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen und die daraus resultierenden Kompetenzen befähigen das CC4E, komplexe Verbundprojekte für die Energiewende zu koordinieren – so beispielsweise das durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderte Verbundprojekt „Norddeutsche EnergieWende 4.0“ („NEW 4.0“). Hieraus hervorgehen soll nun das Norddeutsche Reallabor, ein Verbund aus 50 Partnern, in dem die Sektorkopplung, insbesondere mit Wasserstoff, im industriellen Maßstab erprobt wird, um die Energiewende im Norden voranzutreiben.

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