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Leibniz-Institut zur Analyse des Biodiversitätswandels Wichtiger Schritt für wissenschaftliche Sammlungen und Hamburger Naturkundemuseum am neuen Leibniz-Institut

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Senat beschließt Zustimmung zur Finanzierung und zum Staatsvertrag zwischen Hamburg und Nordrhein-Westfalen

Der Senat hat heute wichtige Weichen zur Zusammenführung des Centrum für Naturkunde der Universität Hamburg (CeNak) mit dem Zoologischen Forschungsmuseums Alexander-Koenig – Leibniz-Institut für die Biodiversität der Tiere (ZFMK) in Bonn gestellt: Mit dem Beschluss über die Finanzierung und den Staatsvertrag ist somit die erste Hürde für die strategische Weiterentwicklung der beiden Institute zu einem gemeinsamen Leibniz-Institut zur Analyse des Biodiversitätswandels (LIB) mit zwei Standorten in Bonn und Hamburg genommen. Vorbehaltlich der Zustimmung der Bürgerschaft, setzt Hamburg hiermit konsequent die Empfehlungen des Wissenschaftsrates um und sorgt so für den Ausbau exzellenter Forschung in Hamburg. ​​​​​​​​​​​​​​

Wichtiger Schritt für wissenschaftliche Sammlungen und Hamburger Naturkundemuseum am neuen Leibniz-Institut

Katharina Fegebank, Wissenschaftssenatorin: „Für den Wissenschaftsstandort Hamburg bedeutet dies einen wichtigen Schritt, um wissenschaftliche Forschung und Wissensvermittlung miteinander zu verzahnen. Die Idee dieses Leibniz-Instituts ist zukunftsweisend: Mit einem Dreiklang aus Forschung, Sammlung und Ausstellung wird der Wandel der Biodiversität künftig für alle Hamburgerinnen und Hamburger erlebbar gemacht. Für Hamburg eröffnen sich durch das neue Leibniz-Institut ganz neue Möglichkeiten, von denen alle Menschen dieser Stadt profitieren werden.“

Hintergrund

Im Juni 2020 hatte die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern die Zusammenführung der beiden Einrichtungen befürwortet und beschlossen, die strategische Erweiterung des ZFMK und Weiterentwicklung zum LIB bis 2027 gemeinsam durch Bund und Länder zu finanzieren. Grundlage für die Entscheidung war eine positive Begutachtung durch den Wissenschaftsrat zur wissenschaftlichen Qualität des Konzepts und zur Relevanz für die Forschungslandschaft in Deutschland.

Das LIB wird sich in Forschung, Wissensvermittlung und Dokumentation mit der Analyse des Biodiversitätswandels beschäftigen. Die naturkundlichen Sammlungen des CeNak der Universität Hamburg mit mehr als 10 Millionen Objekten bilden die zentrale Infrastruktur für die Forschung und ein wichtiges kulturelles Erbe für die Ausstellungen im integrierten Forschungsmuseum. An einem attraktiven Standort und mit einem modernen Ausstellungskonzept sollen im Dreiklang von Forschung, Sammlung und Ausstellung die Bedeutung und der Wandel der Biodiversität in moderner Form Besucherinnen und Besuchern nahe gebracht werden.

Neue Impulse für die Biodiversitätsforschung in Deutschland

Mit dem LIB  wird die Biodiversitätsforschung in Deutschland entscheidende wissenschaftliche Impulse erfahren. Es werden neue Forschungsbereiche etabliert und Infrastrukturen geschaffen, um Zeiträume bzw. Wandelprozesse in der Biodiversität optimal erforschen zu können. Durch das neue naturkundliche Forschungsmuseum können vielfältige gesellschaftliche Gruppierungen in den dringlich notwendigen gesellschaftlichen Prozess zum Schutz der biologischen Ressourcen einbezogen werden. Das neue Leibniz-Institut wird Hamburgs Forschungs-, Bildungs- und Museumslandschaft maßgeblich prägen und weiterentwickeln. Über den geeigneten Standort dafür wird noch zu entscheiden sein.

Der Bund und die Ländergemeinschaft finanzieren die Forschungsaktivitäten gemeinsam mit über 6 Millionen Euro ab 2021 – aufsteigend auf rund 8,8 Millionen Euro im Jahr 2027. Der Bund übernimmt jeweils 50 Prozent der Gesamtkosten, Hamburg 37,5 Prozent der Finanzierung und die Ländergemeinschaft die restlichen 12,5 Prozent. Für die Jahre 2021 und 2022 sind dies insgesamt rund 5 Millionen Euro. Darüber hinaus finanziert der Senat den musealen Bereich des neuen Forschungsmuseums – für die Jahre 2021 und 2022 mit rund 3,7 Millionen Euro.

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