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#CoronaHH Hochschulen setzen zum Start des Sommersemesters auf digitale Angebote

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Gesundheitsschutz zum Semesterstart bleibt oberste Priorität

Die Infektionslage in Hamburg mit aktuell steigenden Fallzahlen bleibt weiter angespannt. Der Start ins Sommersemester 2021 zum 1. April erfolgt daher größtenteils digital, um dem Gesundheitsschutz von Studierenden und Lehrenden Rechnung zu tragen. Sollte es das Infektionsgeschehen zulassen, sollen auch Präsenzangebote wieder durchgeführt werden können. Die Hochschulen haben hierfür passgenaue Schutz- und Hygienekonzepte ausgearbeitet. Auch im Sommersemester werden einige Veranstaltungen ausschließlich in Präsenz angeboten, wie unter anderem Prüfungen und Darbietungen an den künstlerisch-musischen Hochschulen oder Labortätigkeiten. Die Verteilung zwischen digitaler Lehre und Präsenzunterricht variiert je nach Hochschule und Fächern aufgrund unterschiedlicher Anforderungen. Planung und Umsetzung orientieren sich dabei stets an der weiteren Entwicklung der Pandemie und den entsprechenden Regelungen der jeweils gültigen Hamburgischen Corona-Eindämmungsverordnung.

Hochschulen setzen zum Start des Sommersemesters auf digitale Angebote

Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank: „Die sechs staatlichen Hamburger Hochschulen haben mit viel Energie und Engagement ein weiteres Semester unter Pandemie-Bedingungen geplant. Für diesen großen Einsatz gebührt allen Beteiligten mein herzlicher Dank. Die beiden vergangenen Semester haben allen Beteiligten bereits sehr viel abgefordert: Nun geht es in das dritte Semester mit großen Herausforderungen. Klar ist: Hochschule ist immer mehr als nur ein Ort zum Lernen, sondern auch ein vielschichtiger sozialer Raum und Ort der Begegnungen. Dass dies noch immer vielen Studierenden und Lehrenden fehlt, verstehe ich sehr gut und wünsche mir, dass das bunte Campusleben wieder zurückkehrt. Wenn es das Infektionsgeschehen zulässt, wollen wir für das Sommersemester wieder mehr Präsenzveranstaltungen ermöglichen, insbesondere in Fächern, in denen dies in besonderer Weise erforderlich ist. Wir wollen nun unsere Hochschulen zügig mit Schnelltests und Selbsttests ausstatten, um sie zu unterstützen, dort die Sicherheit zu erhöhen, wo Veranstaltungen oder Prüfungen in Präsenz stattfinden müssen. In jedem Fall wird auch im Sommersemester sichergestellt sein, dass die Studierenden alle Leistungen erbringen können. Dabei behalten wir immer den Infektionsschutz im Blick. Der Gesundheitsschutz von Studierenden und Mitarbeitenden sowie die Eindämmung des Coronavirus stehen grundsätzlich an oberster Stelle.“

Prof. Dr. Micha Teuscher, Präsident Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg und Vorsitzender Landeshochschulkonferenz (LHK): „Mit großem Engagement ist es an den einzelnen Hochschulen bislang gelungen, den Betrieb digital bzw. hybrid – und in wenigen Ausnahmen auch in Präsenz – zu sichern. Zu diesen Ausnahmen gehören Labortätigkeiten, praktische und künstlerische Ausbildungsabschnitte oder Prüfungen. Dieses Sichern der Lehre und von Prüfungen im nunmehr dritten Semester, jetzt auch unter den erschwerten Bedingungen verschiedener Virusvarianten, ist für alle Beteiligten enorm belastend. Wichtig bei den abgestimmten und sich an der aktuellen Eindämmungsverordnung orientierenden Maßnahmen der Hochschulen ist: Auch in den nächsten Monaten bleibt es unser oberstes Ziel, für unsere Studierenden die Weiterführung ihres Studiums zu gewährleisten. Ein sinnvoller Einsatz von Testungen kann dabei zusätzlich zum Schutz der Lehrenden und Studierenden beitragen. Mit digitalen Eröffnungsveranstaltungen und vielfachen Informations- wie Beratungsangeboten in Zeiten des Distanzgebots werden wir uns besonders zum Semesterstart um unsere Bachelorstudierenden im ersten Semester kümmern.“

Hintergrund

Die BWFGB hat bereits für das Wintersemester 2020/2021 gemeinsam mit den Hochschulen ein Hygienerahmenkonzept entwickelt, das unter anderem das Tragen von Masken, Hygieneregeln und Lüftungskonzepte beinhaltet. Die Hochschulen dürfen ihrerseits die Vorgaben an die räumlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen der jeweiligen Einrichtungen anpassen, aber den von der Behörde gesetzten Standard nicht unterschreiten. Die Hochschulen haben in diesem Zusammenhang passgenaue Schutz- und Hygienekonzepte ausgearbeitet, um dort, wo immer es möglich ist, verstärkt Präsenzveranstaltungen anzubieten. Die Verteilung zwischen digitaler Lehre und Präsenzunterricht hat in den zurückliegenden beiden Semestern je nach Hochschule und Fächern aufgrund unterschiedlicher Anforderungen variiert. Die Hochschulen haben sich dabei stets an der Entwicklung der Pandemie und den entsprechenden Regelungen der Hamburgischen Corona-Eindämmungsverordnung orientiert.

Momentan werden die Lehrveranstaltungen - mit Ausnahme von Laboreinheiten und Veranstaltungen an den musisch-künstlerischen Hochschulen - grundsätzlich in digitaler Form angeboten. Zur Frage, ob das Sommersemester 2021 grundsätzlich digital durchgeführt werden wird, stehen Behörde und Hochschulen, analog zu einer Übereinkunft der Bundesländer, kontinuierlich im Austausch. In diesem Zusammenhang ist verabredet, dass Schnell- und Selbsttests künftig verstärkt auch an Hochschulen genutzt werden können, um den Infektionsschutz für Lehrveranstaltungen in Präsenz zu erhöhen. Schnelltests können einen erheblichen Beitrag dazu leisten, dort die Sicherheit zu erhöhen, wo Veranstaltungen oder Prüfungen in Präsenz stattfinden müssen. Der Senat hat 1,8 Millionen Schnelltests für die Bereiche Kita und Schule bestellt. Im nächsten Schritt soll geprüft werden, wie auch die Hochschulen davon profitieren können.

Darüber hinaus gibt es zahlreiche Unterstützungsangebote der Hochschulen für die Studierenden, unter anderem und insbesondere für die Erstsemester. Die Hochschulen verzichten ihrerseits, auch jenseits des Vorlesungsbetriebs, weiterhin auf öffentliche Präsenzveranstaltungen oder Angebote außerhalb der Hochschulöffentlichkeit.

Momentan sind rund 110.000 Studierende, davon 75.000 an den staatlichen Hochschulen, in Hamburg immatrikuliert.

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