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#CoronaHH Verabschiedung im Bezirksamt Hamburg-Mitte

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Anerkennung und Dank an die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr für die Unterstützung während der Corona-Pandemie

Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr haben das Bezirksamt Hamburg-Mitte bei der Kontaktnachverfolgung tatkräftig unterstützt – ihr Einsatz geht heute am 4. Juni 2021 zu Ende. Aus diesem Anlass haben Bezirkssenatorin Katharina Fegebank, Falko Droßmann, Bezirksamtsleiter Hamburg-Mitte, sowie Prof. Dr. Klaus Beckmann, Präsident der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg, im Bezirksamt Hamburg-Mitte stellvertretend allen Bundeswehrsoldatinnen und Bundeswehrsoldaten, die Hamburg in dieser schwierigen Phase unterstützen, ihre Anerkennung ausgesprochen und ihnen für den großartigen Beitrag zur Pandemiebekämpfung gedankt.

Verabschiedung im Bezirksamt Hamburg-Mitte

Ihr Einsatz geht heute am 4. Juni 2021 zu Ende. Aus diesem Anlass haben Bezirkssenatorin Katharina Fegebank, Falko Droßmann, Bezirksamtsleiter Hamburg-Mitte, sowie Prof. Dr. Klaus Beckmann, Präsident der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg, im Bezirksamt-Mitte heute stellvertretend für alle Bundeswehrsoldatinnen und Bundeswehrsoldaten, die Hamburg in dieser schwierigen Phase unterstützt haben, ihre Anerkennung ausgesprochen und ihnen für diesen großartigen Beitrag zur Pandemiebekämpfung gedankt.

Bezirkssenatorin Katharina Fegebank: „Die Bundeswehrsoldatinnen und -soldaten haben Herausragendes für uns alle geleistet und die Stadt in den vergangenen Monaten vorbildlich dabei unterstützt, die Pandemie in den Griff zu bekommen. Hier hat sich wieder einmal gezeigt: Die Idee der Bundeswehr als ,Staatsbürger in Uniform‘ hat sich abermals bewährt. Ich bedanke mich herzlich bei allen Soldatinnen und Soldaten, den Ärztinnen und Ärzten sowie den Sanitäterinnen und Sanitätern aus den Reihen der Bundeswehr und wünsche uns allen, dass wir die Amtshilfe im weiteren Verlauf der Pandemie nicht noch einmal in Anspruch nehmen müssen. Die Zusammenarbeit von Bund und Ländern hat hierbei tadellos geklappt und war eine Bereicherung für alle Mitarbeitende in den Bezirken, die ebenfalls seit Monaten über sich hinaus wachsen, um diese Pandemie besser in den Griff kriegen.“

Falko Droßmann, Bezirksamtsleiter Hamburg-Mitte: „Mein ganzer Respekt gilt den Soldatinnen und Soldaten, die uns in Amtshilfe in dieser schwierigen Pandemie-Phase unterstützt haben. Als Berufsoffizier weiß ich, welche strengen Kriterien an einen Einsatz der Bunderwehr im Inneren gestellt werden. Doch mit den stadtweit höchsten Inzidenzen waren wir im Bezirk Hamburg-Mitte in einer wirklichen Ausnahmesituation zur Bewältigung der Lage.  Insofern bin ich allen Kameradinnen und Kameraden dankbar für diese hervorragende Hilfe - zuverlässig und zupackend. Und ich bin froh, dass wir es jetzt gemeinsam wieder vor die Lage geschafft haben.“

Prof. Dr. Klaus Beckmann, Präsident der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr: „Mitglieder  der Helmut-Schmidt-Universität haben in bislang sechs Einsätzen – drei davon in Hamburg, die anderen in der Metropolregion  –  bei der Pandemiebekämpfung geholfen. Sie waren dabei auch mit Krankheit, Siechtum und Tod konfrontiert. Einige von Ihnen haben sich dabei selber mit dem Virus infiziert. Solche Erfahrungen erwartet man nicht, wenn man zum Studium an eine Universität kommt, auch nicht an einer der Bundeswehr. Der Einsatz im Bezirksamt Hamburg-Mitte war für die Mitglieder der Universität nicht in dieser Weise belastend. Er war aber mit 340 geleisteten Schichten von Mitte April bis Anfang  Juni der längste und umfangreichste unserer Unterstützungseinsätze. Ich danke allen Beteiligten für ihr besonderes Engagement.“

Auch in Hamburg sinken mittlerweile die Inzidenzen deutlich und die mit der Pandemie-Eindämmung verbundene Aufgabenfülle reduziert sich wieder auf ein leistbares Maß. Jedoch gerade während der Hochzeit, in der sogenannten zweiten und dritten Welle, waren viele Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitssektors trotz eigener Personalverstärkung sehr stark belastet. Die Pandemie-Eindämmung wäre ohne die Unterstützung der die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr nur schwer zu bewältigen gewesen. Ob als „helfende Hände“ in den Pflegeeinrichtungen der Stadt oder als Unterstützung in der Kontaktnachverfolgung im ZUK, am Flughafen und in den bezirklichen Gesundheitsämtern – die Hilfe durch Soldatinnen und Soldaten war hervorragend.

935 Angehörige der Bundeswehr waren seit April vergangenen Jahres im Einsatz

Im Bezirk Hamburg-Mitte waren seit Mitte April 18 Kräfte unterschiedlicher Dienstgrade der Offizierslaufbahn eingesetzt. Hamburgweit sind seit April des vergangenen Jahres 935 Angehörige der Bundeswehr im Einsatz. Nach einer kurzen Einarbeitungszeit haben Absolventinnen und Absolventen sowie Studierende der Helmut-Schmidt-Universität selbstständig die zu erledigenden täglichen Zwischenanrufe bei positiv getesteten Personen und ihren engen Kontaktpersonen in Quarantäne übernommen.

Damit sind sie eine große Unterstützung für das Gesundheitsamt gewesen, das in Zeiten von 300 neu positiv Getesteten pro Tag mit durchschnittlich jeweils fünf engen Kontaktpersonen circa 1.800 Anrufen täglich zu bearbeiten hatte.

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