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Wissenstransfer HIAS beruft neue Generalsekretärin

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Hamburg Institute for Advance Study stellt Weichen für Zukunft

Dr. Dorothea Rüland übernimmt zum 1. August 2021 das Generalsekretariat des Hamburg Institute for Advanced Study (HIAS). Rüland war zuvor unter anderem als Generalsekretärin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) tätig. Am HIAS tritt sie die Nachfolge von Dr. Anna Neubauer, Kanzlerin der Hochschule für bildende Künste Hamburg (HFBK), an. Die Amtszeit beträgt fünf Jahre. Das HIAS versammelt als Wissenschaftskolleg herausragende internationale Wissenschaftler*innen und Künstler*innen in Hamburg, die hier einen interdisziplinären Forschungs- und Austauschraum finden sollen. ​​​​​​​ 

Dr. Dorothea Rüland, neue Generalsekretärin des Hamburg Institute for Advanced Study (HIAS)

HIAS beruft neue Generalsekretärin

Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank: „Das Hamburg Institute for Advanced Study hat die besten Voraussetzungen, sich als Leuchtturm des Wissenschaftsstandorts Hamburg zu entwickeln. Mit Dr. Dorothea Rüland kommt eine international vernetzte Expertin nach Hamburg, die mit ihrer Erfahrung und ihrem Engagement für transdisziplinären Austausch zum weiteren Auf- und Ausbau des HIAS beitragen kann. Ich bin sicher, dass es ihr und dem gesamten Wissenschaftskolleg gelingt, die Wissenschaft und auch die allgemeine Stadtgesellschaft nach diesem schwierigen Pandemiejahr zu bereichern. Ich wünsche Dr. Dorothea Rüland für die bevorstehenden Aufgaben eine glückliche Hand, inspirierende Begegnungen und heiße sie im Namen des Senats herzlich in Hamburg willkommen.“

Dr. Dorothea Rüland, neue Generalsekretärin Hamburg Institute of Advance Study: „Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe in Hamburg. Es reizt mich immens, so herausragende Forschende ganz unterschiedlicher Fachrichtungen und Kunstschaffende zusammenzubringen. Gleichzeitig möchte ich starke Netzwerke mit regionalen Partner*innen sowie Akteur*innen aus der ganzen Welt knüpfen. Denn ich bin überzeugt, nur in einem fruchtbaren Austausch über disziplinäre und nationale Grenzen hinweg können wir Antworten auf die drängenden Fragen von heute und morgen finden.“ 

Zur Person

Dr. Dorothea Rüland ist promovierte Germanistin und hat dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) zehn Jahre als Generalsekretärin vorgestanden. Zwischen 1991 und 2008 war sie in verschiedenen Positionen und auf nahezu allen Kontinenten für den DAAD tätig, davon mehrere Jahre in Südostasien, wo sie nach ihrer Promotion 1984 bereits als Lektorin gearbeitet hatte. Von 2008 bis 2010 leitete die gebürtige Berlinerin das von ihr gegründete „Center for International Cooperation“ an der Freien Universität Berlin.

Hintergrund

Das HIAS ermöglicht bis zu 20 Forschenden und Kunstschaffenden aus aller Welt temporär einen intellektuellen Freiraum für den interdisziplinären Austausch untereinander sowie den direkten Anschluss an die Hamburger Wissenschaftslandschaft und den Diskurs mit Bürger*innen der Stadt.  Finanziert werden die Fellowships aus Mitteln des Bundes und der Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke im Rahmen der Exzellenzstrategie der Universität Hamburg. Darüber hinaus wird das HIAS auch von der Joachim-Herz-Stiftung und der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius gefördert. Zudem übernimmt die Akademie der Wissenschaften in Hamburg Fellowships für Nachwuchsforschende.

Leuchtturmprojekt für interdisziplinäre Spitzenforschung in Hamburg

Das 2019 gegründete HIAS wird von derzeit neun Hamburger Wissenschaftsinstitutionen in Form eines gemeinnützigen Vereins getragen. Mit dem HIAS wird die Empfehlung des Wissenschaftsrats zu verstärkter Kooperation am Wissenschaftsstandort Hamburg dezidiert umgesetzt. Um die Vernetzung der Fellows mit in Hamburg ansässigen Forschenden zu unterstützen, stellen die Mitgliedsinstitutionen ihnen jeweils eine*n Tandempartner*in zur Seite. Diese sorgen dafür, dass die Fellows in die jeweiligen Hamburger Wissenschaftsgemeinschaften integriert sind und dort neue Impulse geben können.

Aktuell arbeiten fünf Fellows der Kohorte 2020/2021 im HIAS-Gebäude in unmittelbarer Nähe zur Universität. Coronabedingt startete das Programm im vergangenen Jahr mit einem kleineren Kreis von Fellows, deren Zahl aber bereits im zweiten Jahrgang deutlich aufgestockt wird. Im Oktober 2021 ziehen die 19 Forschenden des zweiten Jahrgangs ein und auch in Zukunft sollen jährlich bis zu 20 Fellows am HIAS tätig sein.

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