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Bezirke Sporthalle Hamburg kann bereits ab Mitte Oktober wieder genutzt werden

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Zweitgutachten kommt zu positivem Ergebnis

Die Sporthalle Hamburg kann ab Mitte Oktober wieder ihren Betrieb aufnehmen – so das Ergebnis eines vom Bezirksamt Hamburg-Nord beauftragten und von der städtischen GMH | Gebäudemanagement Hamburg durchgeführten Zweitgutachtens. Das Gutachten zur Tragfähigkeit des Daches kommt zu dem Schluss, dass mit einem Tragversagen der verbauten Betonplatten in den nächsten Jahren nicht zu rechnen ist. Gleichzeitig sind einige unmittelbare Instandhaltungsmaßnahmen notwendig, die vom städtischen Realisierungsträger GMH | Gebäudemanagement Hamburg durchgeführt werden. Dazu gehören die Ausbesserung kleinerer Mängel an den verbauten Betonbindern und eine Erneuerung der Dachabdichtung. Zusätzlich wird ab Mitte Juli zudem eine neue einfahrbare Südtribüne eingebaut. Ab Mitte Oktober können dann wieder Spiele des HSV Handball in der Halle ausgetragen werden. Ab wann auch wieder andere Veranstaltungen in der Sporthalle Hamburg stattfinden können, steht noch nicht endgültig fest. Mit den Veranstaltern ist das Bezirksamt dazu in engem Kontakt. 

Sporthalle Hamburg kann bereits ab Mitte Oktober wieder genutzt werden

Im April 2021 musste die Sporthalle aufgrund eines Gutachtens, das Mängel an der Dachkonstruktion festgestellt hatte, vorübergehend geschlossen werden. Wie angekündigt hat das Bezirksamt Hamburg-Nord ein tiefergehendes Zweitgutachten zur Dachkonstruktion veranlasst. Das Bezirksamt hat dabei mehrere Dachplatten ausbauen lassen und die tatsächliche Belastbarkeit der Porenbetonplatten von der Technischen Universität Hamburg testen lassen. Diese Ergebnisse der TUHH wurden anschließend durch einen Gutachter bewertet und notwendige Maßnahmen mit dem Bezirksamt abgestimmt.

Bezirkssenatorin Katharina Fegebank: „Dass die Sporthalle Hamburg bereits diesen Oktober wieder ihren Betrieb aufnehmen kann, ist eine sehr gute Nachricht. Die Technische Universität Hamburg hat die Belastbarkeit der Dachkonstruktion eingehend geprüft. Auf Grundlage dieses umfassenden Zweitgutachtens können in der Halle bald wieder Spitzensport und weitere Veranstaltungen stattfinden. Ich danke allen Beteiligten für ihren Einsatz!“

Finanzsenator und Aufsichtsratsvorsitzender GMH | Gebäudemanagement Hamburg, Dr. Andreas Dressel: „Man könnte fast sagen, dass wir mit einem Schrecken davon gekommen sind, denn es hätte wesentlich schlimmer kommen können! Das Ergebnis der Dachuntersuchung, die unser städtisches Gebäudemanagement GMH zusammen mit der Technischen Universität Hamburg an der Sporthalle Hamburg durchgeführt hat, lässt uns aufatmen. Es gibt kleinere Mängel, die nun von GMH zügig behoben werden. Dennoch muss die Halle für die notwendigen Arbeiten nicht geschlossen werden. Wir können uns also wieder auf Sport- und Kulturveranstaltungen in der Sporthalle Hamburg freuen.“

Sportsenator Andy Grote: „Dass die Sporthalle Hamburg schon im Oktober wieder bespielt werden kann, ist eine wirklich gute Nachricht für den Sport in unserer Stadt. Ich bin erleichtert, dass insbesondere unsere Handballer sehr viel früher an ihre angestammte Heimspielstätte zurückkehren können. Ich danke allen, die in den vergangenen Wochen und Monaten zielstrebig und professionell daran mitgearbeitet haben, dass unsere Handballer nach dem Aufstieg ihre Heimspiele auch in einer erstligawürdigen Halle austragen können.“

Dr. Udo Franz, stellvertretender Bezirksamtsleiter Hamburg-Nord: „Die Sporthalle Hamburg ist als Veranstaltungsort in dieser Form und Größenordnung in Hamburg einmalig, deshalb war die vorübergehende Schließung ein herber Schlag für die Stadt. Umso mehr freue ich mich über diese guten Neuigkeiten und bin erleichtert, dass das Bezirksamt die Sporthalle den Bürger:innen nun viel früher als ursprünglich gedacht wieder zugänglich machen kann.“

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