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Bezirke Bahnhofsvorplatz Altona wird aufgewertet

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Neue barrierefreie öffentliche Toilettenanlage wird gebaut

Mit Mitteln des bezirklichen Quartiersfonds und RISE-Mitteln wird der Bahnhofsvorplatz Altona deutlich aufgewertet. Darauf haben sich Bezirks-, Finanz-, Stadtentwicklungs- und Umweltbehörde mit dem Bezirksamt Altona geeinigt. Rund 250.000 Euro für eine neue öffentliche Toilettenanlage sollen künftig dafür sorgen, dass die Aufenthaltsqualität im Quartier entscheidend verbessert wird. Nachdem es in der Vergangenheit immer wieder Beschwerden zur Situation rund um den Bahnhof Altona gegeben hat, wird nun reagiert. Um die Sauberkeit vor Ort zu verbessern, wird zeitnah eine dauerhafte, niedrigschwellige Toilettenanlage am Paul-Nevermann-Platz errichtet.

Bahnhofsvorplatz Altona wird aufgewertet

Katharina Fegebank, Bezirkssenatorin: „Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, ein lange bestehendes Problem nun zu lösen: Die neue barrierefreie Toilettenanlage sorgt für mehr Sauberkeit und dafür, dass sich die Anwohner:innen wohl fühlen. Der investive Quartiersfonds ist genau für solche Themen ein wichtiges Instrument, um die Infrastruktur in den Bezirken und Quartieren zu stärken. Wie hier in Altona können wir mit diesen Mitteln direkt vor Ort das Zusammenleben spürbar verbessern. Besonders wichtig ist mir, dass sich die bezirkliche Stadtteilarbeit vertrauensvoll und im Schulterschluss zwischen den Bezirksämtern und dem Senat weiterentwickeln kann. Gemeinsam haben wir daher vereinbart, die Mittel des Quartiersfonds strukturell zu verstetigen. Ich bedanke mich bei allen Beteiligten für diese gute Lösung. Dies ist ein wichtiger Schritt, um auch in den kommenden Jahren bürgernah und gezielt vor Ort weitere vielfältige Stadtteilprojekte, Initiativen oder Sportvereine zu unterstützen, so dass alle Anwohner:innen davon profitieren können, dass sich ihr Quartier weiter gut entwickeln kann.“

Dr. Andreas Dressel, Finanzsenator: „Die Situation am Bahnhof Altona beschäftigt viele Bürgerinnen und Bürger. Diejenigen, die dort aus- und umsteigen und alle, die in der Nähe wohnen oder sich in Altona aufhalten. Der investive Quartiersfonds ist wunderbar geeignet, genau solche Maßnahmen wie die Toilettenanlage am Bahnhof Altona zu realisieren. Ich freue mich, dass wir damit einen Beitrag für mehr Sauberkeit rund um den Bahnhof leisten können. Eine saubere und gepflegte Stadt ist gleichzeitig eine lebenswerte Stadt. Mit der Ausübung unseres städtischen Vorkaufsrechts für den Bahnhof Altona haben wir sichergestellt, dass wir die künftige Entwicklung rund um den Bahnhof selbst in der Hand haben. Wir werden das Areal im Sinne der Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger Schritt für Schritt weiterentwickeln.“

Dr. Stefanie von Berg, Bezirksamtsleiterin Altona: „Die Sauberkeit im öffentlichen Raum ist uns in Altona ein wichtiges Anliegen. Dabei geht es auch darum, die Situation in einem Gesamtkontext zu betrachten und die sozialräumlichen Strukturen vor Ort zu verbessern. Denn wir alle möchten, dass sich die Menschen rund um den Altonaer Bahnhof wohlfühlen. Festzuhalten ist dabei auch, dass soziale, gesundheitliche und Armutsthemen gesamtstädtische gesellschaftliche Themen sind, die auch über die Bezirksebene hinausgehend gelöst werden müssen.“

Stefanie Wolpert, Vorsitzende Bezirksversammlung Altona: „Als Bezirksversammlung sind wir froh darüber nun eine gemeinsame Lösung am Altonaer Bahnhof gefunden zu haben, um die Situation vor Ort zu entspannen. Dies ist ein erster Schritt, um die Aufenthaltsqualität am Altonaer Bahnhof zu verbessern.“

Hintergrund

Diese Maßnahme ist ein Ergebnis des Runden Tischs, den das Bezirksamt Altona aufgrund der vorherrschenden Situation am Bahnhof Altona initiiert hatte. Teilnehmer:innen dieses Runden Tischs sind neben Vertreter:innen des Bezirksamtes unter anderem die Stadtreinigung Hamburg, die Polizei, die Bezirkspolitik sowie die Deutsche Bahn. Gemeinsam wurde in den vergangenen Monaten daran gearbeitet, Maßnahmen zur Verbesserung der Situation vor Ort zu entwickeln. Mit tatkräftiger Unterstützung der Bezirksbehörde, der Umweltbehörde und der Finanzbehörde soll die angestrebte Verbesserung nun erreicht werden. 

Die Toilettenanlage soll in den kommenden Monaten am Paul-Nevermann-Platz realisiert werden. Die Kosten belaufen sich auf rund 250.000 Euro, die jeweils zur Hälfte aus Mitteln des Rahmenprogramms der Integrierten Stadtteilentwicklung (RISE) und aus Mitteln des investiven Quartiersfonds finanziert werden. Die erforderlichen Betriebskosten in Höhe von 40.000 Euro pro Jahr – durch die eine intensive, tägliche Reinigung der Anlage ermöglicht wird – werden in den Jahren 2021 bis 2024 jeweils zur Hälfte aus bezirklichen Mitteln und durch die Stadtreinigung finanziert. Anschließend wird die Umweltbehörde den Betrieb der Anlage übernehmen.  

Investiver Quartiersfonds

Mit dem seit 2018 bestehenden investiven Quartiersfonds wird die Infrastruktur in den Hamburger Bezirken entlang gezielter Projekte finanziell unterstützt. Dabei werden Kinder- und Jugendeinrichtungen genauso berücksichtigt, wie soziale Projekte, Stadtteilkultur oder Sportanlagen. In Abstimmung zwischen Bezirksbehörde und Bezirken können damit vor Ort investive Maßnahmen gezielt unterstützt beziehungsweise gemeinsam finanziert werden. Mit dem Quartiersfonds werden Bezirke, Bezirksversammlung und Bezirksverwaltung gezielt dabei unterstützt, die Infrastruktur vor Ort zu verbessern und auszubauen.

Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE)

Das Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) fördert lebendige stabile Quartiere und damit den sozialen Zusammenhalt in der Stadt. Es fasst die Programme der Städtebauförderung unter einem Dach zusammen, mit dem Ziel, Quartiere mit besonderem Entwicklungsbedarf städtebaulich aufzuwerten und sozial zu stabilisieren. Die Lebensqualität in den Quartieren wird durch Investitionen in die Bildungsinfrastruktur und soziale Infrastruktur, in das Wohnumfeld, in die Qualifizierung öffentlicher Plätze, Freiflächen und Grünanlagen sowie Stärkung von Versorgungsstrukturen verbessert. In den RISE-Fördergebieten werden Nachverdichtungspotenziale aktiviert, Neubaupotenziale erschlossen und Wohnungsbestände stabilisiert und damit zur Entlastung des Wohnungsmarkts und zu einer angemessenen Wohnraumversorgung für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen beigetragen. Hamburg umfasst derzeit 27 RISE-Quartiere, die in den verschiedenen Programmen der Bund-Länder-Städtebauförderung gefördert werden. Insgesamt werden 33 Fördergebiete gezählt, da einige Quartiere in mehreren Programmen der Städtebauförderung festgelegt sind.

 

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