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Konferenz Wissenschaftskonferenz „Hamburger Horizonte“ sucht Antworten auf die drängenden Fragen der Gegenwart

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Das diesjährige Motto „BITTE WENDEN!“ zeigt auf, was sich alles ändern muss

Die seit 2017 jährlich stattfindende Konferenz „Hamburger Horizonte“ bringt hochkarätige Wissenschaftler:innen mit Expert:innen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und dem Hamburger Publikum zusammen. Ziel ist der offene Austausch über Themen, an deren wissenschaftlicher Bearbeitung die Gesellschaft ein besonderes Interesse hat. Veranstaltet wird die Reihe von der Körber-Stiftung und dem Hamburg Institute for Advanced Study (HIAS). Dieses Jahr geht es um die vielen „Wenden“, die angesichts des Klimawandels diskutiert werden – etwa die Energiewende oder die Verkehrswende. Im Mittelpunkt der Konferenz steht der Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank hat die hochkarätig besetzte Konferenz am Abend im Rathaus eröffnet.

Wissenschaftskonferenz „Hamburger Horizonte“ sucht Antworten auf die drängenden Fragen der Gegenwart

Katharina Fegebank, Senatorin für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke: „Jedes Jahr aufs Neue treffen die Hamburger Horizonte mit ihrer Themenwahl den Nagel auf den Kopf: ,BITTE WENDEN!' ist der eindringliche Aufruf an Politik und Gesellschaft, schnell etwas zu ändern. Wir müssen eine Wende vollziehen, um unseren Wohlstand zu erhalten – beim Klima, in der Energieversorgung oder der Mobilität. Denn die Auswirkungen sind bereits überall spürbar: Der Klimawandel ist die größte Menschheitsaufgabe, die wir gemeinsam lösen müssen. Dies ist überhaupt nur mit den Impulsen und Erkenntnissen der Wissenschaft möglich. Der erste Schritt einer jeden Veränderung ist der vielstimmige Diskurs. Und der findet genau hier und heute statt – bei den Hamburger Horizonten. Ich bedanke mich ganz herzlich bei der Körber Stiftung und dem HIAS für die Organisation dieser wichtigen Konferenz, die aus dem wissenschaftlichen Kalender Hamburgs nicht mehr wegzudenken ist. Ich bin gespannt auf die vielen klugen Ideen, die von hier ausgehen.“

Prof. Dr. Frank Fehrenbach, Sprecher des Präsidiums des HIAS: „Die Menschheitsgeschichte ist geprägt vom stetigen Wandel. Doch wohl selten war eine Veränderung so drängend wie jetzt. Was können wir aus der Geschichte lernen, um für die Zukunft gewappnet zu sein? Wie können wir den Umbruch gestalten, damit zukünftige Generationen gut leben können? Ich bin sehr gespannt auf die Impulse und Diskussionen, die die Hamburger Horizonte hervorbringen werden. Besonders freue ich mich, dass wir bereits im zweiten Jahr mit Lisa Herzog und Matthew Gandy zwei HIAS-Fellows bei den Hamburger Horizonten als Impulsgeber und Panelisten begrüßen dürfen, die ihren Teil zu der wichtigen Debatte beitragen.“

Tatjana König, Vorstandsmitglied Körber-Stiftung: „Die Klimakrise stellt uns vor einen gigantischen Transformationsprozess. Aber wer dirigiert diesen Wandel eigentlich, und wie ist das Verhältnis von politischer Steuerung und individueller Verantwortung zu gewichten? Die Zeit drängt, und wir als Gesellschaft dürfen diese Fragen nicht länger unbeantwortet lassen! Viele kluge Köpfe aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft diskutieren deswegen heute und morgen bei den Hamburger Horizonten verschiedene Facetten der anstehenden Wende. Ich freue mich auf einen spannenden Austausch bei uns im KörberForum und im Livestream!“

Hintergrund

Die Hamburger Horizonte finden jährlich unter der Prämisse „Wissenschaft trifft Gesellschaft“ statt. Ein zentrales gesellschaftspolitisches Thema steht im Mittelpunkt der Konferenz und wird in mehreren Panels, Keynote Lectures und Gesprächen diskutiert. So ging es in der Vergangenheit bereits um „Europäisch sein“, „Grenzenlos Gesund?“ oder aber den „Zerfall von Ordnungen“.

In diesem Jahr dreht sich alles um „Wenden“, von denen immer häufiger die Rede ist. Angesichts des Klimawandels werden Energie-, Ernährungs- oder Verkehrswende zu kaum bestreitbaren Notwendigkeiten. Doch wie und wann können wir diese Wenden bewältigen? Was bedeutet das für die Gesellschaft? Wie ist dabei das Verhältnis von politischer Regulierung und individueller Verantwortung zu gewichten? Das alles und mehr wird bei den diesjährigen Hamburger Horizonten diskutiert.

Nach der heutigen Eröffnung der Konferenz im Hamburger Rathaus wird sie am Freitag, den 19. November, im KörberForum fortgesetzt.

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