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Weitere Unterstützung für vom Ukraine-Krieg betroffene Studierende und Studieninteressierte 100.000 Euro für Notfonds des Studierendenwerks Hamburg

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Für Studierende, die aus der Ukraine an eine Hamburger Hochschule kommen oder bereits hier sind, werden weitere finanzielle Unterstützungen bereitgestellt: zusammen mit der Claussen-Simon-Stiftung verstärkt die Wissenschaftsbehörde (BWFGB) den Notfonds des Studierendenwerks Hamburg um 100.000 Euro. Die BWFGB stellt dafür bis 2023 85.000 Euro zur Verfügung. Ziel ist es, den in Not geratenen Studierenden zu ermöglichen, ihre akute Notlage zu überbrücken und ihr Studium weiterzuführen. Die Gelder werden im Rahmen der Beihilfe Ukraine für Studierende vergeben und durch das Studierendenwerk Hamburg koordiniert.

100.000 Euro für Ukraine - Notfonds des Studierendenwerks Hamburg

Anträge können ab dem 25.07.2022 gestellt werden unter: Studierende aus dem Ausland: STW Hamburg

Katharina Fegebank, Wissenschaftssenatorin: „Der brutale Angriffskrieg Russlands wirkt sich auch auf die Situation von Studierenden aus. Viele ukrainische Studierende, die bereits vor Kriegsbeginn in Hamburg waren, sind in finanzielle Not geraten, weil ihre Eltern sie nicht mehr unterstützen können. Außerdem gibt es viele Geflüchtete, die ihr Studium hier beginnen oder fortsetzen und mit Zusatzkosten vor Studienbeginn konfrontiert sind. Mit der Aufstockung des Notfonds wollen wir hier direkt Hilfe leisten. Er ist neben der Wissenschaftsbrücke für geflüchtete Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ein weiterer wichtiger Baustein unserer niedrigschwelligen Hilfsangebote. Wir wollen Studierenden einen sicheren Hafen bieten und sie an unseren Hochschulen willkommen heißen. Mein großer Dank gilt dem Studierendenwerk Hamburg für die Koordination sowie der Claussen-Simon-Stiftung für die großzügige finanzielle Unterstützung des Fonds.“

Jürgen Allemeyer, Geschäftsführer Studierendenwerk Hamburg: „Mit der Aufstockung des Notfonds um die ,Beihilfe Ukraine` haben wir die Möglichkeit, vom Ukraine-Krieg betroffene Studierende und Studienvorbereitende noch umfassender unterstützen zu können. Dies betrifft zum einem Studierende und Studienvorbereitende, die bereits vor Kriegsbeginn im Hamburg studiert haben und kriegsbedingt in eine finanzielle Notsituation geraten sind. Zum anderen Studierende und Studieninteressierte, die vor dem Krieg in der Ukraine geflohen sind und denen eine Zusage für einen Studienplatz in Hamburg vorliegt, um ihr Studium fortzusetzen bzw. zu beginnen, dabei aber auf Hilfe bei Zusatzbedarfen zum Studienstart angewiesen sind. Der Stadt Hamburg und der Claussen-Simon-Stiftung danke ich für ihre engagierte Unterstützung. Das Studierendenwerk Hamburg setzt sich mit seinen Beratungsangeboten und finanzieller Unterstützung für geflüchtete Studierende und Studieninteressierte dafür ein, dass junge Menschen unabhängig von ihrem sozialen und wirtschaftlichen Hintergrund die Chance auf Bildung bekommen.“

Prof. Dr. Regina Back, Geschäftsführender Vorstand der Claussen-Simon-Stiftung: „Die Claussen-Simon-Stiftung hat angesichts des Kriegs in der Ukraine im März 2022 einen 'Was zählt!'-Fonds in Höhe von 500.000 Euro aufgelegt. Die finanziellen Mittel fließen in humanitäre Hilfen und in die Unterstützung von geflüchteten Schüler:innen, Studierenden, Forschenden und Künstler:innen in Hamburg. Gemeinsam erreichen wir mehr, und deshalb vertrauen wir bei unseren Unterstützungsaktivitäten vor allem auf die Expertise und die Netzwerke der etablierten Organisationen in der Hamburger Metropolregion. Das Studierendenwerk Hamburg hat frühzeitig Unterstützungsangebote für geflüchtete Studierende aufgelegt, die wir gern gemeinsam mit der Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke unterstützen.“

Hintergrund
Das Studierendenwerk Hamburg unterhält einen Notfonds, aus dem finanzielle Hilfen an bedürftige Studierende in einer unvorhergesehenen, akuten und vorübergehenden Notlage vergeben werden. Die Hilfen sind zeitlich und in ihrer Höhe begrenzt. Die gewährten Hilfen sind zweckgebunden für notwendige Studienaufwendungen, zum Erhalt des Studierendenstatus und insbesondere für die Existenzsicherung. Der Notfonds wird nun erweitert um die die “Beihilfe für vom Ukraine-Krieg betroffene Studierende“, kurz: „Beihilfe Ukraine“.

Die „Beihilfe Ukraine“ des Notfonds richtet sich an
-       Hamburger Studierende und Studienvorbereitende am Studienkolleg der Universität Hamburg, die infolge des Kriegs gegen die Ukraine in finanzielle Not geraten sind
-       sowie Studierende und Studienvorbereitende, die ab Februar 2022 aus der Ukraine geflohen sind und ihr Studium in Hamburg fortsetzen
-       oder (mit bereits vorhandener Studienzulassung) beginnen
-       oder am Studienkolleg ihr Studium vorbereiten.

Interessierte Studierende und Studienvorbereitende können sich an das Beratungszentrum Soziales und Internationales – BeSI des Studierendenwerks Hamburg wenden. Die Fördersumme ergibt sich auf Basis der individuellen Situation der einzelnen Studierenden und soll einen einmaligen bzw. zeitlich auf zwei Monate begrenzten Beitrag leisten um das Studium zu ermöglichen oder fortführen zu können.

m März, kurz nach Beginn des Angriffs Russlands auf die Ukraine, hatte die Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke (BWFGB) bereits 100.000 Euro für ein- bis zwölfmonatige Stipendien für akut gefährdete Forschende aus der Ukraine im Rahmen einer Wissenschaftsbrücke zur Verfügung gestellt. Die Wissenschaftsbrücke bleibt unabhängig vom neuen Nothilfefonds bestehen.

 

Rückfragen der Medien
Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke
Pressestelle
E-Mail: pressestelle@bwfgb.hamburg.de
Internet: www.hamburg.de/bwfgb
Twitter: hh_bwfgb I Instagram: hh_bwfgb

Studierendenwerk Hamburg
Martina Nag, Pressesprecherin
Von-Melle-Park 2
20146 Hamburg
E-Mail: presse@studierendenwerk-hamburg.de
Facebook: www.facebook.com/StudierendenwerkHamburg
Instagram: www.instagram.com/studierendenwerk_hamburg

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