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Hochschulen Grünes Licht für Doktortitel an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften

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Wissenschaftsrat macht den Weg frei für eigenständiges Promotionsrecht der HAW Hamburg

Die HAW Hamburg erhält durch das Gutachten des Wissenschaftsrats das Gütesiegel für die Verleihung des Promotionsrechts durch die Stadt Hamburg für drei forschungsstarke Bereiche. In den Promotionsprogrammen Computational Engineering and Applied Data Science, Interdisziplinäre Sozial- und Gesundheitsforschung und Sustainable Technologies and Systems sollen Doktorandinnen und Doktoranden künftig an der HAW unter dem Dach einer Research School promovieren können.

HAW Campus am Berliner Tor

Weg frei für eigenständiges Promotionsrecht der HAW Hamburg

In seinem Beschluss vom 20. Oktober bekräftigt der Wissenschaftsrat die eindrucksvolle Entwicklung der HAW Hamburg in der Forschung und spricht seine Empfehlung für das Promotionsrecht aus. Bislang war dies nur über Kooperationen mit Universitäten möglich. Nun eröffnen sich in Hamburg zusätzliche Perspektiven für wichtige anwendungsorientierte Zukunftsbereiche und die Ausbildung junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Gerade für Masterstudierende aus dem In- und Ausland wird die HAW noch attraktiver. Das Promotionsmodell der HAW Hamburg ist bundesweit einzigartig: Zum ersten Mal wird darin das Promotionsrecht für eine einzelne HAW mit forschungsstarken Bereichen ausgestaltet.

Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank: „In gleich drei Zukunftsfeldern hat die HAW Hamburg mit der herausragenden Begutachtung gezeigt, was sie kann: Spitzenforschung. Computational Engineering, interdisziplinäre Gesundheitsforschung und nachhaltige Technologien – das sind Themen am Puls der Zeit, zu denen Doktorandinnen und Doktoranden künftig an der HAW Hamburg im Rahmen eigener Promotionsprogramme forschen werden. Ein Riesenerfolg für die Hochschule, ein weiterer Meilenstein für die anwendungsorientierte Wissenschaft und ein großer Gewinn für die Forschungslandschaft in Hamburg. Ich danke dem Wissenschaftsrat für die Begutachtung und gratuliere der HAW Hamburg und allen Beteiligten zu dieser tollen Leistung!“

Präsidentin der HAW Hamburg, Prof. Dr. Ute Lohrentz: „Heute ist ein sehr guter Tag für den Wissenschaftsstandort Hamburg. Der Bedarf an praxisbezogenen Erkenntnissen aus der Wissenschaft ist enorm. Die Gesellschaft braucht innovative und nachhaltige Beiträge, gerade zu Fragen der Energiewende und des Klimaschutzes, der Datenanalyse oder der sozialen Teilhabe und Gesundheit. Genau die sind von unseren hochqualifizierten Nachwuchskräften in den drei Promotionsprogrammen zu erwarten. Heute ist auch ein sehr guter Tag für unsere Hochschule. Denn sie wird nun noch attraktiver für junge Menschen, die die Zukunft mitgestalten wollen. Mein besonderer Dank gilt dem Vizepräsidenten für Forschung und Transfer, Prof. Peter Wulf, seinem Team und allen Beteiligten, die diesen einzigartigen Erfolg möglich gemacht haben.“

Vizepräsident für Forschung und Transfer der HAW Hamburg, Prof. Dr. Peter Wulf: „Ich freue mich sehr, dass wir den Wissenschaftsrat mit unserer Forschungsstärke und dem Hamburger Konzept einer Research School als neues Organisationsmodell für ein eigenständiges Promotionsrecht an Hochschulen für angewandte Wissenschaften überzeugen konnten. Dies wird den Wissenschaftsstandort Hamburg nachhaltig bereichern. Nun gilt es, die Rückmeldungen des Wissenschaftsrats zügig aufzugreifen und das Promotionsrecht für die HAW Hamburg gemeinsam mit Senat, Wissenschaftsbehörde und Bürgerschaft erfolgreich zu etablieren.“

Hintergrund

Bislang konnten Promotionen an der HAW Hamburg nur in Kooperationen mit Universitäten durchgeführt werden. Die Freie und Hansestadt Hamburg hat den Wissenschaftsrat im Dezember 2021 gebeten, ein eigenes Promotionsrecht der Hochschule für Angewandte Wissenschaften für forschungsstarke Bereiche zu begutachten. Dem vorausgegangen waren mehrjährige intensive Vorbereitungen und eine gemeinsame Roadmap, die auf Grundlage des Koalitionsvertrages für die 22. Legislaturperiode der Hamburgischen Bürgerschaft und im Dialog zwischen der HAW Hamburg und der Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke erarbeitet wurde.

Der Wissenschaftsrat empfiehlt eine Verleihung des Promotionsrechts für alle drei Promotionsprogramme zunächst befristet für acht Jahre mit anschließender erneuter Begutachtung. Hiermit wird Hochschulabsolventinnen und -absolventen ein neuer, zusätzlicher Promotionsweg in Hamburg eröffnet. Gerade für Masterstudierende wird die Attraktivität der HAW Hamburg gesteigert. Kooperationen mit deutschen und internationalen Hochschulen und Forschungseinrichtungen können ausgebaut werden. Zu den nächsten Schritten gehören nun eine entsprechende Änderung des Hamburgischen Hochschulgesetzes und eine Beantragung des Promotionsrechts für die Research School bei der Freien und Hansestadt Hamburg.


Rückfragen der Medien

Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke
Pressestelle
Telefon: 040 42863 2322
E-Mail: pressestelle@bwfgb.hamburg.de
X: hh_bwfgb I Instagram: hh_bwfgb

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