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Forschung Bürgerinnen und Bürger beteiligen sich an wissenschaftlicher Forschung

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Abschlussveranstaltung zur Förderlinie „Science for Society“

Am 12. Dezember findet ab 17:00 Uhr im Jupiter-Haus (ehemals Karstadt Sport in der Mönckebergstraße) die Abschlussveranstaltung zu „Science for Society“ statt. Mit der Förderlinie hat die Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke (BWFGB) zehn hochschulübergreifende Projekte gefördert. Ziel war es, dass Forschende gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern wissenschaftlich arbeiten, um das beiderseitige Verständnis zu erhöhen und die Akzeptanz von Wissenschaft zu stärken. Im Rahmen der Abschlussveranstaltung stellen sich die zehn Projekte vor. Anschließend diskutiert Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank mit Vertreterinnen und Vertretern der Projekte zum Thema „Wissenschaft und Gesellschaft“.

Katharina Fegebank und Mitarbeitende sowie diverse Teilnehmende aus Science-for-Society-Forschungsprojekten stehen nach der Veranstaltung nebeneinander im Jupiter-Campus.

Abschlussveranstaltung zur Förderlinie „Science for Society“

Wissenschaftliche Forschung und Erkenntnisgewinnung spielen eine unverzichtbare Rolle, um die vor uns liegenden Herausforderungen zu meistern. Um hierfür die gesellschaftliche Akzeptanz zu fördern, muss die Beziehung zwischen Wissenschaft und Gesellschaft in einer transparenten, verständlichen, inklusiven und partizipativen Weise gestaltet werden – auch durch die aktive Einbindung von Bürgerinnen und Bürgern.

Hier setzt die Förderlinie „Science for Society“ der Landesinnovationsförderung an: Sie fördert Projekte, die im Rahmen wissenschaftlicher Vorhaben die Partizipation von Bürgerinnen und Bürgern vorsehen. Für eine Laufzeit von 12 Monaten wurden bis zum 30.11.2023 zehn Projekte mit rund 750.000 Euro gefördert.

Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank: „Wissenschaft braucht Gesellschaft. Partizipation und Transfer sind wichtige Pfeiler der Forschung und tragen entscheidend dazu bei, dass Erkenntnisse in der Gesellschaft ankommen. Und genauso ist Gesellschaft auch auf Wissenschaft und Forschung angewiesen, um sich weiterzuentwickeln. Darauf basiert der Ansatz von Science for Society. Ich freue mich, dass zehn spannende und innovative Projekte durch unsere Förderlinie unterstützt werden. Wenn Bürgerinnen und Bürger Hamburgs zusammenkommen und Ideen austauschen, dann werden Potenziale geweckt, von denen die ganze Stadt profitiert. Ich gratuliere allen Beteiligten zu diesem tollen Erfolg!“

Hintergrund

Im Rahmen der Landesinnovationsförderung wurde erstmals die Förderlinie „Science for Society“ ausgeschrieben. Ziel der Förderlinie ist es, Projekte aus der Wissenschaft zu fördern, die die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern vorsehen. Die Förderung konnten Antragstellende aus den staatlichen Hamburger Hochschulen erhalten, die Bürgerinnen und Bürger partizipativ in ihre Projekte einbinden.

Die Ausschreibung „Science for Society“ ist als Pilotförderformat der BWFGB im Rahmen der Landesinnovationsförderung und zur Förderung von Projekten unter sozial-, geisteswissenschaftlicher oder künstlerischer Leitung veröffentlicht worden.

Gefördert wurden folgende zehn Projekte der Universität Hamburg (UHH), der Technischen Universität Hamburg (TUHH), der Hochschule für Musik und Theater (HFMT), dem Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) und des Warburg-Hauses:

  1. UHH: Prof. Ursula Schröder: Forschungswerkstätten „Multiple Krisen verstehen und bewältigen“: Das Projekt fragt u. a. Bürgerinnen und Bürger danach, wie demokratische Gesellschaften multiple Krisen verstehen und friedlich bewältigen können.
  2. UHH: Prof. Nina Perkowski, Prof. Aziz Epik: Räume der Sicherheit in unsicheren Zeiten: Eine sichere Stadt für alle: Partizipative Workshops erarbeiten, wie (Un-)Sicherheit und Sicherheitspraktiken in Hamburg erlebt werden und wie das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung gestärkt werden kann.
  3. HFMT: Prof. Martina Kurth: Empowerment durch MusikTIPP – EPOM 34: Ziel des Vorhabens ist es, Bürgerinnen und Bürger am Forschungsprozess zu beteiligen, um neue Einsatzmöglichkeiten für das innovative Kulturangebot zu entwickeln und diese auf ihre Wirksamkeit hin zu überprüfen.
  4. TUHH: Prof. Kaline Pagnan Furlan: Aktivierung des sozialen Bewusstseins von Ingenieurinnen und Ingenieuren in Hamburg: Dieses Projekt zielt darauf ab, in Hamburg einen Rahmen für sozial bewusste Ingenieurspraktiken zu entwickeln.
  5. UHH: Prof. Thomas Großbölting: „Open City Hamburg“? Migration in der Stadt erzählen und sichtbar machen: In einem kollaborativen Projekt werden Migrationsgeschichten erzählt, gesammelt und für die öffentliche Debatte wie auch für die Geschichtsforschung zugänglich gemacht.
  6. UKE: Dr. Rafael Bourry: „Use of Serious Games in Stroke Prevention 8 User“: Mit Computerspielen Schlaganfällen vorbeugen: Das Projekt will mittels eines Serious Game die Auswirkungen verschiedener kardiovaskulärer Risikofaktoren auf das persönliche Schlaganfallrisiko plastischer erfahrbar machen.
  7. Warburg-Haus: Prof. Dr. Uwe Fleckner, Laura Gronius: Bilder-Memory: Workshops und Ausstellung zum politischen Bildgedächtnis aktueller Pressebilder: Bürgerinnen und Bürger können Bilder der aktuellen Presseberichterstattung zu internationalen politischen Ereignissen und Konflikten auf ikonografische Muster hin zu untersuchen.
  8. UHH: Prof. Dr. Kai -Uwe Schnapp: Campus meets Community-Lab. Projekt zur Verankerung partizipativer Sozialforschung in der Lehre: Bürgerinnen und Bürger arbeiten als Ko-Forschende an der Entwicklung konkreter Lösungsstrategien für die Hamburger Engagementlandschaft, um den Bedarfen heterogener Akteursgruppen gerecht zu werden.
  9. UHH: Dr. Antje Nagel: HUMANS: Gemeinsame partizipative Projekte, um Lösungen für den Verbleib humaner Relikte im Unterricht zu finden. 
  10. UKE: Prof. Dr. Tanja Zeller: Open! Ökonomie plus Medizin! Die Hamburger Gesundheitsforschung öffnet sich: Tag der offenen Tür Ideenwerkstätten im Rahmen der Hamburg City Health Study.


Rückfragen der Medien

Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke
Aileen Pinkert, Pressesprecherin
E-Mail: pressestelle@bwfgb.hamburg.de
Internet: www.hamburg.de/bwfgb
X: hh_bwfgb I Instagram: hh_bwfgb

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