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Antidiskriminierung und LSBTI* Aktionsplan des Hamburger Senats

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Der Hamburger Senat hat 2017 den Aktionsplan für Akzeptanz geschlechtlicher und sexueller Vielfalt beschlossen. Ziel ist es, die Anerkennung von homo- und bisexuellen sowie von trans*- und inter*geschlechtlichen Menschen zu fördern und gegen Diskriminierungen vorzugehen.

Vielfalt der Geschlechter

Aktionsplan für Akzeptanz geschlechtlicher und sexueller Vielfalt - Zusammenhalt in Hamburg stärken

Der Aktionsplan für Akzeptanz geschlechtlicher und sexueller Vielfalt beschreibt die gleichstellungspolitischen Herausforderungen für Hamburg und stellt die Basis für die zukünftige Arbeit dar. Interessensvertretungen, Verwaltung und Politik haben gemeinsam herausgearbeitet, was sich ändern muss, damit LSBTI* ohne Einschränkungen und mit den gleichen Möglichkeiten und Chancen leben können. Die Umsetzung der in dem Aktionsplan vereinbarten Maßnahmen wird in den kommenden Jahren regelmäßig ausgewertet und fortgeschrieben.

Aktuell wird der Aktionsplan weiterentwickelt. Auf Grundlage einer Online-Beteiligung, zu der alle Hamburger*innen aufgerufen waren, werden im Anschluss mit Multiplikator*innen und Interessensverbänden Handlungsempfehlungen und neue Maßnahmen für den Aktionsplan entwickelt. Die Beiträge werden auch online veröffentlicht.

Handlungsfelder

Der Aktionsplan benennt aktuell in elf Handlungsfeldern  - von der Kindheit bis ins Alter - über 90 Einzelmaßnahmen, mit denen Anerkennung, gerechte Teilhabe und Selbstbestimmung gestärkt sowie Diskriminierungen und Ausgrenzungen abgebaut werden sollen. Ziel des Aktionsplans ist Aufklärung und Sensibilisierung in allen gesellschaftlichen und staatlichen Bereichen, zum Beispiel Schule, Jugendeinrichtungen, Sportvereine, Senior*innen- und Pflegeeinrichtungen. Unterschiedliche Lebensentwürfe sollen in Hamburg selbstverständlicher werden - zum Beispiel durch die explizite Einbeziehung ins Hamburger Familienfest sowie in Sport- und Kulturveranstaltungen. Außerdem sollen Schutzmaßnahmen vor homo- und transphoben Übergriffen verbessert werden. Betroffene können sich zum Beispiel an zwei hauptamtliche polizeiliche Ansprechpersonen wenden. Ein weiteres, wichtiges Ziel des Aktionsplans ist es, bestehende Einrichtungen besser miteinander zu vernetzen, um die spezifischen Bedürfnisse von LSBTI* im Bereich der Familie, der Gesundheit und der Senior*innenarbeit stärker als bisher zu berücksichtigen.



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