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Ausstellung After Stonewall - 50 Years of Pride

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Die Online-Fotoausstellung des Rainbow Cities Network (RCN) thematisiert die internationale Entwicklung der queeren Bewegung, ausgehend von den Stonewall-Unruhen vor 50 Jahren. Auch Hamburg ist in der Ausstellung vertreten. 

After Stonewall - 50 Years of Pride

Eine Nacht wurde zur Initialzündung: Auf eine der zahlreichen Polizeirazzien vom 27. auf den 28. Juni 1969 im "Stonewall Inn", einer New Yorker Bar für Homosexuelle und Trans*Menschen in der Christopher Street, folgten tagelange gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen Zivilgesellschaft und Polizei. Seit 1970 wird in New York an die Unruhen mit dem Christopher Street Liberation Day erinnert, der sich in den folgenden Jahrzehnten zu einer internationalen Demonstration der Sichtbarkeit und gleichen Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans*- und Inter*Menschen (LSBTI*) mit zahlreichen Ablegern weltweit entwickeln sollte. 

Das Fotoprojekt "After Stonewall - 50 Years of Pride“ thematisiert die Anfänge und die Entwicklung der Bewegung in 17 Städten, die zum Rainbow Cities Network gehören. Neben Hamburg sind zum Beispiel São Paulo, Paris oder Wien mit jeweils einem Foto oder Poster beteiligt - auch weitere deutsche Städte wie Köln oder Mannheim sind vertreten. Die Hamburger Aufnahme zeigt Teilnehmerinnen und Teilnehmer der zweiten "Stonewall-Demonstration" 1981. 

Das Rainbow Cities Network, ein 2013 gegründeter internationaler Zusammenschluss von über 30 Städten, setzt sich für Offenheit, Akzeptanz und die Gleichberechtigung von LSBTI* ein. 

Hier geht es zur Online-Ausstellung (Deutsch)


Entwicklung in Hamburg 

In Hamburg findet die erste "Homosexuellen Aktionswoche" einschließlich einer "Stonewall-Demonstration" 1980 mit 1.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern statt. Ihnen geht es um die Abschaffung des Paragraphen 175, der Homosexualität unter Männern unter Strafe stellt. Auch gegen so genannte "Rosa Listen" und die Überwachung von Toiletten wird demonstriert - und das von nun an jedes Jahr. Anfang der 1990er-Jahre wird die Parade als "Christopher Street Day" im Rahmen der Hamburger Pride Week neu aufgelegt. In den vergangenen Jahren waren bei der großen Demonstration neben etwa 15.000 Beteiligten rund 150.000 feiernde Zuschauerinnen und Zuschauern an der Zugstrecke mit dabei. Die Organisation liegt bei dem gemeinnützigen Verein Hamburg Pride. Dem Rainbow Cities Network tritt Hamburg 2016 bei.  


 


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