Hamburg Open Science Projekt Open Access Repositorien

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Ein Ziel von Hamburg Open Science ist der möglichst lückenlose, übergreifende Nachweis von Forschung und Forschungsergebnissen im Sinne von Open Access und Open Science. Das Projekt Open Access Repositorien schafft eine technische Infrastruktur dafür und erarbeitet begleitende Maßnahmen, die an Einrichtungen eine Open Access-freundliche Veröffentlichungskultur fördern können.

Handy vor einem Buch

Projekt Open Access Repositorien

Repositorien (auch: Dokumentenserver) bieten standardisierte Prozesse und eine nachhaltige Struktur, um digitale Objekte zu sammeln und zu veröffentlichen. Die Objekte werden durch ergänzende Informationen (Metadaten) klar beschrieben; ihr Ablageort ist eindeutig und zitierbar. Objekte und Daten können über technische Schnittstellen von Dritten abgerufen sowie weiter geteilt und nachgenutzt werden.

Open Access Repositorien schaffen so eine einheitliche Grundlage für Open Science. Sie stellen Objekte und sie beschreibende Metadaten bereit. Wie im Projekt Schaufenster Hamburg Open Science können Metadaten gesammelt, und recherchierbar gemacht und für weitere Dienste zur Verfügung gestellt werden. Ein Austausch mit Forschungsinformationssystemen (FIS) wird ebenfalls unterstützt. Sichtbarkeit und Auffindbarkeit von Veröffentlichungen werden so nachhaltig verbessert.  

Ausgangspunkt für das Projekt: technische Heterogenität und rechtliche Unsicherheit

Die Repositorienlandschaft in Hamburg ist hinsichtlich der vorhandenen Inhalte wie auch der gewählten Software-Lösungen heterogen. Die Anbindung der einzelnen Repositorien an Suchmaschinen und andere Verbreitungskanäle erfolgt in unterschiedlicher Qualität. Kennzahlen über Inhalte und Zugriffe werden unterschiedlich erhoben. Zudem besteht noch erhöhter Bedarf an Wissensvermittlung und Unterstützung bei rechtlichen Fragen für das Open Access Publizieren.

 

Open Access als Basis für eine offene Wissenschaft

Open Access ist eine wesentliche Voraussetzung für Open Science: Wissenschaftliche Veröffentlichungen wie auch dazu gehörige Materialien sollten für alle frei zugänglich und zur Nachnutzung angeboten werden, um Kommunikation und Kooperation (Open Scholarly Communication) zu ermöglichen. Frei zugänglich bedeutet dabei für Nutzende kostenlos und möglichst frei von technischen und rechtlichen Barrieren.

 

Umsetzung

Um vorhandene Barrieren abzubauen und das Veröffentlichen unter Open Access zu erleichtern, wird im Projekt Open Access Repositorien mit der Open Source Software DSpace-CRIS eine einheitliche technische Infrastruktur für medienübergreifende Repositorien geschaffen. Inhalte bestehender Repositorien oder aus anderen Nachweissystemen werden in diese Umgebung migriert.

Begleitet werden diese technischen Maßnahmen durch Konzepte für eine Open Access-zugewandte Publikationskultur an wissenschaftlichen Einrichtungen und juristische Unterstützung für Repositorienbetreibende und Veröffentlichende bei der Klärung rechtlicher Fragestellungen rund um den Veröffentlichungsprozess.

Das in 2018 gestartete Projekt wird von der SUB koordiniert und arbeitet eng mit der HAW Hamburg zusammen.

 

Das Projektteam

Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg

Steff Bentrup (Projektleitung und –koordination)

Phú Tu (Fachlich-technische Leitung)

HAW Hamburg

Madeleine Bondesen (Projektmitarbeit)

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