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Coronavirus Information für Unternehmen

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Corona: Unterstützung für Unternehmen (Liste)

Hotline des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) für Soloselbständige

Sie sind soloselbständig, haben bislang keinen Antrag auf Überbrückungshilfe gestellt und möchten mit dem Direktantrag im eigenem Namen (ohne prüfenden Dritten) bis 5000,- Euro Novemberhilfe beantragen?

Service-Hotline +49 30-1200 21034       Servicezeiten Mo-Fr von 8:00 bis 18:00 Uhr

Hotline des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) für prüfende Dritte

Sie sind in der Steuerberatung, Wirtschafts- oder Buchprüfung, als Rechtsanwalt oder -anwältin tätig und haben Fragen zum Antragsverfahren der Überbrückungshilfe und der Novemberhilfe?

Service-Hotline +49 30-52685087          Servicezeiten Mo-Fr von 8:00 bis 18:00 Uhr

Alle Informationen finden Sie hier.

Telefonische Hotline der Wirtschaftsbehörde

Unsere Hotline erreichen Sie unter der 040 428 41 1497

Aktuelle finanzielle Hilfsangebote des Bundes für Hamburger Unternehmen (Stand 16.11.2020)

Vor dem Hintergrund des sogenannten „Wellenbrecher-Shutdowns“ im November haben Bund und Länder das Angebot an finanziellen Hilfen weiterentwickelt. Wichtige Angebote sind die sogenannte Novemberhilfe (außerordentliche Wirtschaftshilfe) für Unternehmen, die direkt oder indirekt von den Schließungen betroffen sind, die Phasen II (bis Dezember) und III (ab Januar) der Überbrückungshilfe und, als Bestandteil hiervon, die Neustarthilfe.

Novemberhilfe

Eine Antragstellung ist derzeit noch nicht möglich (sie wird voraussichtlich Ende November 2020 starten) Aktuelle Informationen finden Sie hier, eine Liste von Fragen und Antworten hier.

Im Rahmen der Novemberhilfen werden Abschlagszahlungen möglich sein. Das Verfahren der Abschlagszahlung umfasst folgende Eckpunkte:

  1. Soloselbständige erhalten eine Abschlagszahlung von bis zu 5.000 Euro. Unternehmen erhalten bis zu 10.000 Euro.
  2. Die Antragstellung und Auszahlung erfolgen elektronisch, wie bereits mitgeteilt, über die Plattform, über welche auch die Überbrückungshilfe beantragt werden kann: www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.
  3. Erste Auszahlungen der Abschlagszahlungen sollen ab Ende November 2020 erfolgen.
  4. Die Antragstellung soll vollautomatisiert erfolgen. Um Missbrauch vorzubeugen, werden Maßnahmen zur Sicherstellung der Identität des Antragstellers vorgesehen

Phasen II und III der Überbrückungshilfe

Die Überbrückungshilfe unterstützt Unternehmen, Soloselbstständige sowie Freiberuflerinnen und Freiberufler, die von den Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung besonders stark betroffen sind. Es handelt sich um unbürokratische und schnelle Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen und primär zur Deckung von Fixkosten vorgesehen sind. Die Überbrückungshilfe II läuft derzeit noch bis zum 31. Dezember 2020. Fragen und Antworten (FAQ) zur Überbrückungshilfe II finden Sie hier. Anträge können hier gestellt werden.

Die Hilfe soll nun als Überbrückungshilfe III bis Ende Juni 2021 verlängert und erweitert werden.

Weitergehende Informationen mit Beispielen sind den Internetseiten des BMWi und des BMF zu entnehmen. Aufgrund der nötigen technischen Programmierungen und der Abstimmungen mit den Ländern und der EU-Kommission, können die Anträge einige Wochen nach Programmstart im neuen Jahr 2021 gestellt werden. Die Details zu Antragsstellung werden vermutlich in den nächsten Wochen feststehen.

In der Phase III der Überbrückungshilfe wird es Verbesserungen geben, bspw. bei der Ansetzbarkeit von Ausgaben für Instandhaltung, Modernisierungsmaßnahmen oder auch Kosten für Abschreibungen. Bei der Höhe sind anstelle von bislang max. 50.000 Euro pro Monat künftig bis zu max. 200.000 Euro pro Monat Betriebskostenerstattung möglich. Alle Informationen finden Sie hier.

Neustarthilfe

Im Rahmen der Überbrückungshilfe III sollen Soloselbständige, zum Beispiel aus dem Kunst- und Kulturbereich, künftig eine einmalige Betriebskostenpauschale von bis zu 5.000 Euro für den Zeitraum bis Ende Juni 2021 als steuerbaren Zuschuss erhalten können. Dazu wird die bisherige Erstattung von Fixkosten ergänzt um eine einmalige Betriebskostenpauschale (Neustarthilfe). Damit können Soloselbständige, die im Rahmen der Überbrückungshilfen III sonst keine Fixkosten geltend machen können, aber dennoch hohe Umsatzeinbrüche hinnehmen mussten, einmalig 25 Prozent des Umsatzes des entsprechenden Vorkrisenzeitraums 2019 erhalten. Die Neustarthilfe ist aufgrund ihrer Zweckbindung nicht auf Leistungen der Grundsicherung u.ä. anzurechnen.

Es handelt sich um einen unbürokratischen und schnellen Zuschuss, der – wenn die Antragsvoraussetzungen vorliegen – nicht zurückzuzahlen ist.

Aktuelle Informationen finden Sie hier.

Zugang zur Grundsicherung für Selbstständige und Künstler*innen

Für die Gruppe der Selbstständigen und Künstler*innen wird eine bundesweite Hotline für eine Erstinformation zum Zugang zur Grundsicherung eingerichtet.

Die Hotline startet am Montag, 9.11. und ist befristet bis Ende 2021.

Die Hotline ist erreichbar von Montag bis Freitag von 08.00 – 18.00 Uhr unter der Servicerufnummer (0800 / 4555521).

Weitere Informationen zur Grundsicherung finden Sie hier.

Aufgetretene Fragestellungen im Rahmen der Allgemeinverfügung

Wer darf offen bleiben? Wer muss zumachen? Fragen zur Untersagung oder Gestattung eines Betriebes finden Sie in der Verordnung. Allgemeine Informationen finden Sie unter hamburg.de/coronavirus.

Unterstützungsangebote in Hamburg

Hilfen der hamburgischen Investitions- und Förderbank (IFB) / Überbrückungshilfe
Wo kann ich Unterstützung aus dem Hamburger Schutzschirm beantragen?

Die Überbrückungshilfe des Bundes richtet sich an kleine und mittelständische Unternehmen, Solo-Selbstständige, Freiberufler sowie an gemeinnützige Organisationen. Das Programm übernimmt einen Teil der Fixkosten von Unternehmen mit starken Umsatzrückgängen.

Phase 1 lief vom 13.07.2020 bis zum 09.10.2020 für die Monate Juni 2020 bis August 2020, Phase 2 startete am 21.10.2020 und endet voraussichtlich am 31.12.2020. Für die Monate September 2020 bis Dezember 2020 können maximal 50.000 Euro pro Monat beantragt werden.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.

Über die IFB Hamburg werden außerdem verschiedene darlehensbasierte Förderprogramme für Unternehmensfinanzierungen angeboten. Einige Förderungen können auch zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen eingesetzt werden, die aufgrund von Umsatzausfällen von Unternehmen wegen des Corona-Virus entstehen.

Die IFB Hamburg bietet auch Landesbürgschaften an, um in Kooperation mit der Hausbank sowohl die Finanzierung von Investitionen als auch die finanzielle Überbrückung von Liquiditätsengpässen abzusichern.

Detaillierte Infos zu Förderkrediten und Landesbürgschaften finden sich unter www.ifbhh.de. Schnelle und kostenfreie Information erhalten Sie beim IFB Beratungscenter Wirtschaft unter foerderlotsen@ifbhh.de oder unter Tel. 040 24846-533.

Bürgschaftsgemeinschaft Hamburg
Die Bürgschaftsgemeinschaft Hamburg bietet in Zusammenarbeit mit dem FHH Bürgschaften an. Informationen und Ansprechpartner unter: www.bg-hamburg.de. Die Hotline der Bürgschaftsgemeinschaft lautet: 040/611 700 100.

Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)
Darüber hinaus stehen für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und der freien Berufe zur Deckung von kurzfristigem Liquiditätsbedarf bereits etablierte Förderinstrumente der KfW wie der ERP-Gründerkreditoder der KfW-Unternehmerkredit zur Betriebsmittelfinanzierung, sowie der neu ins Leben gerufene KfW-Schnellkredit zur Verfügung. Informationen dazu finden sich unter https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html. Die Hotline der KfW für gewerbliche Kredite lautet: 0800 539 9001.

Kurzarbeitergeld
Sollten Arbeitsausfälle durch das Coronavirus mit einem Entgeltausfall verbunden sein, ist ein Ausgleich mit Hilfe des Kurzarbeitergeldes möglich. Erste Informationen dazu finden Sie bei der Bundesagentur für Arbeit, die Seite wird regelmäßig aktualisiert. Die Servicenummer für Arbeitgeber lautet: 0800 45555 20.

Wie können Unternehmen ihren Personaleinsatz optimieren?
Viele Betriebe in Hamburg schränken derzeit ihren Betrieb ein und beantragen Kurzarbeitergeld, um diese Zeit überbrücken zu können. Auf der anderen Seite stehen Betriebe, die aktuell händeringend Arbeitskräfte suchen. Auf der Plattform www.fachkraefte-fuer-hamburg.de können Unternehmen branchenunabhängig ihre personellen Verfügbarkeiten und Bedarfe für die Zeit der Corona-Pandemie einstellen und miteinander austauschen.

Firmenhilfe – Beratung für Selbstständige
Die Firmenhilfe ist die von der Freien und Hansestadt Hamburg geförderte Hotline zur Unterstützung von Selbständigen (Freiberufler, Solo-Selbständige, und Kleinunternehmen mit bis zu fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern) in Hamburg. Die Firmenhilfe berät insbesondere in Notsituationen unkompliziert und kostenlos über einen Telefonservice sowie durch webbasierte Angebote.
Telefonnummer: 040-43216949, Website: https://firmenhilfe.org/

Bitte beachten Sie die folgenden Informationen VOR einem Anruf:
https://firmenhilfe.org/beratung-fuer-selbststaendige/

Alle aktuellen Informationen zur Corona-Krise finden Sie unter
https://firmenhilfe.org/corona-krise-meistern/corona-krise-selbststaendig/

Beratung für die Kreativwirtschaft
Die Hamburg Kreativ Gesellschaft hat Informationen für betroffene Kreativschaffende https://kreativgesellschaft.org/corona-hilfe/ zusammengestellt.

Information für Unternehmen, die sich zu kritischer Infrastruktur zählen:
Viele Unternehmen und Betriebe machen sich derzeit wegen der verschiedenen gesundheitspolizeilichen Beschränkungen Sorgen. Sie wenden sich deshalb an unterschiedliche Dienststellen der Verwaltung, um als besonders wichtiges Unternehmen anerkannt zu werden (“ kritische Infrastruktur“;“ "systemrelevanter Betrieb“; "Unternehmen unverzichtbar für die Daseinsvorsorge“).

Die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation weist darauf hin, dass es einer solchen Anerkennung nicht bedarf, weil die Produktions-, Leistung- und Lieferprozesse nicht gezielt eingeschränkt sind. Es werden deshalb keine derartigen Bescheinigungen ausgestellt.

Es bedarf insofern auch keiner Berechtigungsscheine für Beschäftigte. Der Weg zur Arbeit und Dienstfahrten sind – soweit die Tätigkeiten nicht als solche ausdrücklich eingeschränkt sind (Gaststätten usw.) – von den aktuellen Beschränkungen ausgenommen.

Informationen für Landwirtschaft und Gartenbau
Weitere Hinweise für landwirtschaftliche und gartenbauliche Betriebe.
Über spezifische Maßnahmen für Unternehmen der Landwirtschaft und des Gartenbaus informiert die Landwirtschaftliche Rentenbank.
Auch Betriebe aus dem Bereich Landwirtschaft und Gartenbau können die Überbrückungshilfe des Bundes über https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de beantragen.
Weitere Hinweise finden Sie auf der Seite Maßnahmen und Fördermöglichkeiten für Hamburger Agrarbetriebe.

Steuerliche Hilfsangebote für Unternehmen

Unternehmen, die wegen des Coronavirus in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten, können zur Entlastung verschiedene steuerliche Hilfsangebote der Finanzämter nutzen. Darauf weist die Hamburger Finanzbehörde hin. Unternehmen sollten frühzeitig Kontakt mit ihrem zuständigen Finanzamt aufnehmen.

Steuerliche Maßnahmen, die zur Entlastung beitragen, können sein:

  • Herabsetzung oder Aussetzung laufender Vorauszahlungen zur Einkommensteuer bzw. Körperschaftsteuer auf Antrag
  • Stundung fälliger Steuerzahlungen
  • Erlass von Säumniszuschlägen
  • Verzicht auf Vollstreckungsmaßnahmen

Informationen des Bundes

Einen Überblick zur Situation und sowie Antworten auf häufige Fragen gibt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Über weitere Maßnahmen des Bundes informiert auch das Bundesministerium der Finanzen.

Weitere Informationsangebote

Auch die Handelskammer Hamburg und die Handwerkskammer Hamburg informieren auf Ihren Websites über die aktuelle Situation.

Die Handelskammer hat überdies eine Corona-Hotline eingerichtet: 040 36138-130 und per E-Mail an corona@hk24.de.

Die Corona-Hotline und die E-Mailadresse  der Handwerkskammer lautet: 040 35905-302 und per E-Mail an: info@hwk-hamburg.de

Die Verkehrsgewerbeaufsicht stellt Informationen für Taxenunternehmen zur Verfügung.

Hilfsangebote in Hamburgs Nachbarländern:

Für Unternehmen mit Sitz außerhalb Hamburgs stehen unter den folgenden Links Informationen zur Verfügung:

Antrag auf Entschädigung nach § 56 Abs. 1 & § 56 Abs. 1a Infektionsschutzgesetz (IfSG)

Hier finden Sie die Anträge für die Beantragung der Entschädigung nach § 56 Abs. 1 & § 56 Abs. 1a IfSG.
Bitte nutzen Sie ausschließlich diesen Link §56-Anträge

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