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Industriepolitik Bündnis für die Industrie der Zukunft

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Bürgermeister Peter Tschentscher (Mitte) beim runden Tisch "Bündnis für die Industrie der Zukunft" Bürgermeister Peter Tschentscher (Mitte) beim runden Tisch "Bündnis für die Industrie der Zukunft"

Bündnis für die Industrie der Zukunft

In Ergänzung zu dem intensiven Dialog zwischen Wirtschaft, Politik und Verwaltung über die industriepolitischen Rahmenbedingungen des Masterplans Industrie haben sich der Hamburger Senat und der Industrieverband Hamburg (IVH) im Jahr 2019 auf eine engere Zusammenarbeit im „Bündnis für die Industrie der Zukunft“ verständigt.

Die technologische Weiterentwicklung und die Herausforderungen des Klimawandels stehen im Fokus der Bündnisvereinbarung. Am 18. November 2019 unterzeichneten Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher und Matthias Boxberger, Vorstandsvorsitzender des IVH, mit der Abschlusserklärung zum Bündnis ein umfangreiches Maßnahmenpaket. Es soll die Rahmenbedingungen für die Industrie in Hamburg verbessern, die Zusammenarbeit zwischen Forschung und Industrie  stärken sowie die technologische Entwicklung der Industrie zu einer klimafreundlichen Produktion  fördern:

  • Industriekoordinator
    Mit dem Industriekoordinator erhalten die Hamburger Industriebetriebe einen zentralen Ansprechpartner auf Seiten des Senats, der unterschiedliche Interessen im Sinne einer gesamtstädtischen Entwicklung in Einklang bringt.
  • Akzeptanz der Rahmenbedingungen für die Industrie
    Die Partner des Bündnisses sind davon überzeugt, dass sich Akzeptanz für Industrie mit verlässlichen Informationen im Dialog mit der Bevölkerung stärken lässt. Daher haben sich Senat und IVH darauf verständigt, übergeordnete und lokale Dialogveranstaltungen zum Themenkomplex Industrie durchzuführen.
  • Flächen für die Industrie
    Die Bereitstellung neuer und die Sicherung bestehender für die industrielle Nutzung geeigneter Flächen sind wesentlich für den Erfolg des Industriestandorts Hamburg. Verdichtung und die Schaffung schutzbedürftiger Nutzungen im unmittelbaren Umfeld von Industrie- und Gewerbestandorten stellen eine Herausforderung für Stadtplanung und Industrie dar. Im Rahmen des Bündnisses werden Lösungen für ein verträgliches Neben- und Miteinander erarbeitet.
  • Abbau von Investitionshemmnissen
    Der Senat und der IVH legen großen Wert darauf, bestehende Investitionshemmnisse für die Industrie abzubauen und wo möglich neue gar nicht erst entstehen zu lassen. Ein gegenseitiger, vertrauensvoller und frühzeitiger Austausch zu anstehenden Gesetzesnovellierungen im Bereich Industrie, zu städtebauliche Vorhaben sowie digitale „Track and Trace“-Verfahren, die Unternehmen jederzeit über den Stand von Anträgen und Verfahren informieren, sollen dazu beitragen.
  • Stärkung der Zusammenarbeit von Industrie und Forschung
    Ein weiterer wichtiger Hebel für die Stärkung des Industriestandorts Hamburg ist die engere Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Forschung und Industrieunternehmen. Der Senat plant unter anderem den Aufbau eines Demonstrationszentrums für Sektorenkopplung, das insbesondere die Umwandlung von Windstrom in grünen Wasserstoff für verschiedene Industriezweige erproben wird.

Kontakt

Dr. Sabine Hain

Sachgebietsleitung Branchenbetreuung Industrie und Rohstoffwirtschaft

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