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Innovation und Industrie Industriepolitik in Hamburg

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Industriepolitik in Hamburg

Die industrielle Produktion hat in Hamburg Tradition und nimmt wirtschaftlich eine wichtige Rolle für den Standort ein. So sind die Hamburger Industriebetriebe Arbeitgeber und Ausbilder für mehr als 178.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Hamburg (Statistikamt Nord, Berichtsjahr 2021). Mit einer Bruttowertschöpfung von rund 77 Mrd. Euro (2019) leistet die Industrie einen Beitrag von nahezu 20 % zur Wirtschaftsleistung des Stadtstaates, der damit einer der größten Industriestandorte Europas ist.

Der Wirtschaftsstandort Hamburg war und ist besonders geprägt durch den Hafen. So haben in der Hafenregion viele Unternehmen ihren Sitz, die für den Im- oder Export von Rohstoffen beziehungsweise deren Weiterverarbeitung zuständig sind. In der Grundstoffindustrie (insbesondere Kupfer-, Aluminium- und Stahlindustrie) liegt entsprechend eine wichtige Stärke der Hamburgischen Industrie. Aber auch der Fahrzeugbau, die Mineralölverarbeitung, die Lebensmittelherstellung und der Maschinenbau sind nennenswert vertreten. Besonders große Bedeutung für die Entwicklung der Industrieleistung in Hamburg hat schließlich der Flugzeugbau.

Gute politische Rahmenbedingungen für die Industrie

Der Industriestandort Deutschland steht vor großen Umbrüchen: Digitale Technologien verändern nationale und internationale Märkte. Das Erreichen der Klimaziele stellt eine wesentliche Aufgabe der Unternehmen für die kommenden Jahre dar. Zuletzt hat die Corona-Pandemie und die kriegsbedingte Energiekrise den ohnehin spürbaren Wettbewerbs- und Innovationsdruck auf Unternehmen noch verstärkt. Es ist auch die Aufgabe der Politik, den notwendigen Transformationsprozess gezielt und mit geeigneten Maßnahmen zu begleiten sowie alle Akteure mitzunehmen.

Die guten Rahmenbedingungen für die Branche zu erhalten und auszubauen ist ein wichtiges Anliegen des Senats. Mit Investitionen in Innovationen und Digitalisierungsprozesse, ausreichenden und hochwertigen Industrie- und Gewerbeflächen und einer wettbewerbsfähigen Energie- und Rohstoffversorgung können den Unternehmen attraktive Rahmenbedingungen, Planungs- und Innovationssicherheit geboten werden.

Masterplan Industrie – Ein Bündnis für die Industrie der Zukunft

Seit 2007 vereinbaren der Senat, die Handelskammer, der Industrieverband Hamburg (IVH) sowie seit 2014 auch der DGB Nord im Rahmen des Masterplans Industrie zentrale Handlungsfelder und Ziele zur Sicherung und künftigen Entwicklung des Industriestandorts Hamburg. Der Masterplan Industrie hat sich als Instrument zum intensiven Dialog zwischen Wirtschaft, Politik und Verwaltung bewährt. Er wird durch regelmäßige Fortschreibungen aktualisiert und weiterentwickelt.

2019 wurde zusätzlich zum Masterplan Industrie das „Bündnis für die Industrie der Zukunft“ ins Leben gerufen mit dem Ziel, die Industrie in ihren Bemühungen für den Klimaschutz zu unterstützen. Die Themenschwerpunkte der geschlossenen Bündnisvereinbarung unterstützten hierbei den langjährig etablierten Masterplan Industrie. Mit Beschluss von Mai 2023 wurden beide Dialogstrukturen zusammengelegt und werden seither als „Masterplan Industrie – Ein Bündnis für die Industrie der Zukunft“ fortgeführt.

Kontakt

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Dr. Sabine Hain

Sachgebietsleitung Branchenbetreuung Industrie und Rohstoffwirtschaft

Industriepolitik

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