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Soziale Innovationen fördern Social-Entrepreneurship-Strategie

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Zwei junge Leute vor einem Laptop

Social-Entrepreneurship-Strategie

Unter Sozialunternehmen (Social Enterprises) versteht die EU-Kommission Unternehmen, für die ein gesellschaftliches Ziel den Sinn und Zweck ihrer Geschäftstätigkeit darstellt. Dieses Ziel kann darin bestehen, einen Beitrag zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen zu leisten, Lösungen für soziale oder ökologische Herausforderungen zu entwickeln oder den gesellschaftlichen Wandel voranzutreiben.

Sozialunternehmen übernehmen oftmals Aufgaben in Bereichen, die von der Verwaltung nicht abgedeckt werden können und erfüllen damit eine wichtige Funktion für die Stadt.

Zur gezielten Förderung von Sozialunternehmen wurde deshalb unter Federführung der Behörde für Wirtschaft und Innovation eine „Social-Entrepreneurship-Strategie“ für die Freie und Hansestadt Hamburg (FHH) entwickelt. Am partizipativen Strategieprozess waren neben Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Hamburger Fachbehörden, der Wissenschaft, Wohlfahrt und Zivilgesellschaft insgesamt über 350 Personen aus der Sozialunternehmer-Community beteiligt. Die fertige Strategie wurde im Januar 2023 vom Senat beschlossen.

Die gemeinsame Vision „Social Enterprises – Impulsgeber einer lebenswerten Stadt für alle“ bildet dabei das Herzstück der Strategie. Dafür soll ein starkes Ökosystem für Social Entrepreneurship in Hamburg geschaffen werden, das als Inspiration und gutes Vorbild in die Wirtschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft hineinwirken kann. Aus dem sozialunternehmerischen Impuls, nachhaltig zu handeln und zu wirtschaften, soll auf die Weise eine Welle entstehen, die die gesamte Stadtgesellschaft mitnimmt und in Austausch bringt.

Grafik zur Vision und Handlungsfelder der Social-Entrepreneurship-Strategie


Um dies zu erreichen, wurden vier strategische Handlungsfelder identifiziert:

  • Strukturen schaffen & Kompetenzen vermitteln,
  • Erklären & Sichtbarkeit erzeugen,
  • Wege zur Finanzierung öffnen,
  • Wirkungspartnerschaften etablieren.

Sie zielen einerseits darauf ab, das Ökosystem durch einen verbesserten Zugang zu monetären wie non-monetären Ressourcen zu stärken, und andererseits durch die Schaffung von Sichtbarkeit und sektorübergreifender Kooperation die oben erwähnte sinnbildliche Welle zu erzeugen.

Die Social-Entrepreneurship-Strategie findet sich im Download-Bereich.

Kontakt

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Adrienne Stobbe

Freie und Hansestadt Hamburg
Behörde für Wirtschaft und Innovation
Alter Steinweg 4
20459 Hamburg
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