Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Kultur- und Tourismus-Taxe weiterentwickeln Hamburg als Reiseziel stärken

Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Die zuständigen Senatsmitglieder für Finanzen, Wirtschaft, sowie Kultur und Medien begrüßen die Initiative aus der Mitte der Bürgerschaft, mit der auch Geschäftsreisende ab 1. Januar 2023 in den Anwendungsbereich der Kultur- und Tourismus-Taxe (KTT) einbezogen werden sollen. „Mit dem Gesetzesantrag wird die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts umgesetzt, die das Hamburger Gesetz bestätigt und ausdrücklich eine Einbeziehung von Geschäftsreisenden in die KTT-Regelung erlaubt hat. Perspektivisch kann das bis zu acht Millionen Euro Mehreinnahmen bringen, die für kulturelle, touristische und sportliche Angebote genutzt werden können. Das bringt neue Besucherinnen und Besucher nach Hamburg und macht die Stadt auch als Wirtschafts-Standort attraktiver“ freuen sich die Senatoren Andreas Dressel, Michael Westhagemann und Carsten Brosda. „Für Hoteliers entfällt Bürokratie und Unternehmen können die Taxe bei betrieblich notwendigen Übernachtungen auch als Betriebsausgabe steuerlich geltend machen.“

Hamburg als Reiseziel stärken

Flankierend zu dem Antrag aus der Mitte der Bürgerschaft haben sich die zuständigen Senatoren hierzu mit Handelskammer- und DEHOGA-Vertretern ausgetauscht. Mit weiteren Maßnahmen und der Zusage, in der aktuellen Energiekrise bis auf weiteres auf Erhöhungen der KTT zu verzichten, konnte dabei ein grundsätzliches gemeinsames Verständnis der anstehenden Veränderungen erreicht werden. Ergänzend zu diesen Maßnahmen soll ein 1 Mio. Euro starker „Kongressfördertopf“ vom Senat 2023 auflegt werden. Damit soll die Akquise von neuen Kongressen für Hamburg in der Post-Corona-Phase mit entsprechenden positiven Auswirkungen für die Tourismuswirtschaft gezielt unterstützt werden. Weiterer Punkt: Das im Rahmen des Hamburger Corona-Schutzschirms gestartete IFB-Förderprogramm HamburgDigital soll auch 2023 aus regulären Haushaltsmitteln im Umfang von 10 Mio. Euro fortgeführt werden (und dabei auch die Bedarfe des Gastgewerbes und der Tourismuswirtschaft berücksichtigen), um gerade in Zeiten der Energiekrise keinen Abbruch bei der digitalen Transformation der Hamburger Wirtschaft zu riskieren. Zudem sollen ergänzend zu den Maßnahmen des Bundes zur Abfederung der Energiekrise 2023 eigene, zielgerichtete und mit Bundesförderungen abgestimmte IFB-Fördermaßnahmen zur energetischen Modernisierung für Gewerbegebäude (mit einem Fokus auf Gastgewerbe und Tourismuswirtschaft) aufgelegt bzw. fortgeschrieben werden. Abschließend sollen die Chancen der Ausrichtung der Fußball-EM 2024 auch in Hamburg genutzt werden: Mit insgesamt 2 Mio. Euro soll das Fanfest zur EM 2024 in Hamburg unterstützt werden.

Rückfragen der Medien

Finanzbehörde
Pressestelle
Telefon: 040 42823 1662
E-Mail: pressestelle@fb.hamburg.de

Behörde für Kultur und Medien
Enno Isermann – Pressesprecher
Telefon: 040 42824 207
E-Mail: enno.isermann@bkm.hamburg.de   
Internet: www.hamburg.de/bkm
Twitter: @hh_bkm

Behörde für Wirtschaft und Innovation
Pressestelle | Susanne Meinecke
Telefon: 040 42841 2239
oder Dominic Völz
Telefon: 040 42841 1326
E-Mail: pressestelle@bwi.hamburg.de
Internet: www.hamburg.de/bwi
Twitter: @HH_BWI / Instagram: @hh_bwi

Themenübersicht auf hamburg.de

Anzeige
Branchenbuch