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SMARTE Lade- und Lieferzonen Projektziele und Nutzen

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Projektziele und Nutzen

Das Projekt „Smarte Liefer- und Ladezonen“ (SmaLa) soll bei der Entlastung des innerstädtischen Verkehrs und der Reduktion des CO2-Ausstoßes helfen, sowie die effiziente Auslastung knapper Parkflächen befördern. So sollen Ladezonen besser ausgelastet werden. Tagsüber wird die Fläche der Ladezonen zum Be- und Entladen genutzt und ab den frühen Abendstunden soll die Liefer- und Ladezone über die Nacht als zusätzliche Parkfläche für Anwohner dienen. Dazu wird auf bereits bestehende Konzepte zum Ladezonenmanagement aufgebaut. Es soll ein virtuelles Buchungssystem für die Ladezonen geschaffen werden, damit diese für die Lieferanten bereit stehen.

Die smarten Liefer- und Ladezonen können perspektivisch abhängig vom Bedarf vor Fahrtantritt oder auch von unterwegs gebucht werden. So können die Lieferanten und KEP-Dienstleister schon bei der Routenplanung die Ladezonen zum gewünschten Zeitraum reservieren, wodurch der jetzige Park-Such-Verkehr und das Parken in zweiter Reihe minimiert werden kann. Damit die Lieferanten und KEP-Dienstleister möglichst früh Bescheid wissen, ob Liefer- und Ladezonen bereits besetzt sind, soll der Belegungsstand sowie alternative Liefer- und Ladezonen in der näheren Umgebung im virtuellen Buchungssystem sichtbar sein. Damit eine solche Funktion möglich ist, werden die smarten Liefer- und Ladezonen mit entsprechenden Sensoren ausgestattet. Diese Sensoren sorgen dafür, dass das virtuelle Buchungssystem Echtzeitdaten erhält und weiter verarbeiten kann. Die Nutzung der SmaLa wird durch ein Zeitlimit begrenzt, um möglichst vielen Lieferanten und KEP-Dienstleistern deren Nutzung zu ermöglichen. Das Zeitlimit zur Nutzung der Smarten Liefer- und Ladezonen wird aus dem Pilotprojekt hervorgehen, derzeit ist ein Zeitlimit von 30 Minuten geplant.

Außerdem sollen probeweise an „Hot Spots“, d.h. Orten mit hohem Parkdruck,versenkbare Poller eingesetzt werden, um einer Fehlnutzung der Ladezonen effektiv zu begegnen. Diese Zugangssperre wird ebenfalls über das virtuelle Buchungssystem steuerbar sein, damit die Liefer- und Ladezonen für die legitimierten Nutzer bereitstehen. Die SmaLa soll ein eigenes Schild bekommen. Dabei soll ein dynamisches elektronisches Schild die Verkehrsteilnehmer auf die Liefer- und Ladezone hinweisen sowie die anderen Verkehrsteilnehmer an die untersagte Nutzung erinnern.

Das Projekt ist im Januar 2020 gestartet und läuft bis Ende Dezember 2023. Dabei durchläuft „SmaLa“ vier verschiedene Projektabschnitte: Konzepterstellung und Projektsteuerung, Softwarephase, Hardwarephase und Betrieb. In der ersten Phase werden die Anforderungen an die Liefer- und Ladezonen definiert. In der Soft- und Hardwarephase wird das virtuelle Buchungssystem gestaltet und die Hardware ausgesucht. In der letzten Phase, dem Betrieb, wird das finale Produkt über einen längeren Zeitraum getestet und eingeführt. Ebenso ist das Projekt „SmaLa“ in zwei große Projektphasen gegliedert. In der ersten Phase des Projektes wird ein Pilot entworfen und innerhalb Hamburg-Mitte getestet. Dieser Pilot wird im Herbst 2020 in Form von ca. 5 Smarten Liefer- und Ladezonen den KEP-Dienstleistern und Lieferanten zum Testen bereitstehen. Bei dem Pilotprojekt gilt es in erster Linie herauszufinden, wie das Konzept im Alltagsverkehr genutzt werden kann und wo noch Anpassungen vorgenommen werden müssen. In der zweiten Projektphase sollen die smarten Liefer- und Ladezonen anhand der in dem Pilotprojekt gesammelten Erfahrungen Verbesserungen vorgenommen und anschließend bis zu 50 weitere smarte Liefer- und Ladezonen ausgewiesen werden.


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