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Branchenbetreuung Innovationsparks

Innovationsparks

vergrößern F&I-Park Altona (Bild: FOTOFRIZZ Luftaufnahmen/Fotografie, on3studio GmbH, claussen-seggelke stadtplaner, Kosemund/Architektur)

Altona

Ein Ökosystem für Forschung und Entwicklung:
Rund um das Helmholtz-Zentrum Deutsches ElektronenSynchrotron (DESY) entwickelt sich der Innovationspark Altona zu einem International Science Park weiter, in dem Grundlagenforschung, angewandte Forschung und der Transfer in marktreife Produkte zusammenkommen.

In den letzten Jahren hat sich der Forschungscampus Bahrenfeld mit dem DESY, der Universität Hamburg und zahlreichen weiteren hochrangigen Wissenschaftseinrichtungen wie der Röntgenlaser-Forschungsanlage XFEL zu einem der weltweit führenden Standorte im Bereich der Strukturforschung entwickelt. Darüber hinaus überlegt die Universität Hamburg wesentliche Teile ihrer Naturwissenschaftlichen Fakultät dorthin zu verlagern. Um dieses große Potenzial zu nutzen, sollen in Bahrenfeld ein Innovationszentrum, zwei Technologiezentren und weitere freie Flächen entstehen, die innovativen Start-ups und Unternehmen Raum für die Entwicklung und Vernetzung bieten. So wird das zukünftige Innovationszentrum am Forschungscampus als Inkubator für alle Schwerpunktthemen des Standorts offenstehen sowie unter anderem Ausgründungsinitiativen in den genannten Entwicklungsfeldern bündeln und bis zur Marktreife begleiten. Hierfür werden flexible Büroflächen, Coworking-Bereiche, Seminar- und Meetingräume sowie hochwertig ausgestattete Labore zur Verfügung stehen. Für forschungsaffine Unternehmen sollen Ansiedlungsmöglichkeiten in direkter Nähe zum DESY geschaffen werden; für den Wissenschaftsstandort soll der Forschungscampus weiter ausgebaut werden. Das DESY wird als verantwortliches Ankerinstitut die Verbindung der neuen Bauten mit dem Forschungscampus und dem XFEL zu einem Ökosystem vorantreiben, das Forschung, Lehre und Innovation in einzigartiger Weise miteinander verbindet.

vergrößern F&I-Park Bergedorf (Bild: FOTOFRIZZ Luftaufnahmen/Fotografie, on3studio GmbH, claussen-seggelke stadtplaner, Kosemund/Architektur)

Bergedorf

Räume für die Zukunft: Die Flächen des Innovationsparks Bergedorf werden mit einer langfristigen Perspektive entwickelt und stehen für passende Ansiedlungen zur Verfügung. Prägend sind die HAW mit dem Life-Sciences-Campus und dem Energie-Campus, das Fraunhofer IAPT sowie der Prüfstand des Fraunhofer IWES als Ankerinstitute.

Mit gleich mehreren renommierten wissenschaftlichen Einrichtungen besitzt Bergedorf rund um den Schleusengraben beste Voraussetzungen für einen Innovationsstandort: Die Fraunhofer-Einrichtung für Additive Produktionstechnologien IAPT (ehemals Laser Zentrum Nord) hilft Unternehmen, innovative optische Technologien von der Forschung in die industrielle Praxis zu überführen. Der Energie-Campus erprobt, ausgestattet mit einem Wind- und Smart-Grid-Labor, neue Konzepte zur Energiespeicherung. Erweitert wird dieses Angebot durch den weltweit einmaligen Prüfstand für Großwindanlagen des Fraunhofer-Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES und das am Standort geplante Anwendungszentrum des Fraunhofer-Instituts für Siliziumtechnologie ISIT. Um dem Standort Entwicklungsreserven und Handlungsspielraum zu verleihen, ist angrenzend an den Schleusengraben eine große F&I-Fläche einschließlich Raum für intelligente, innovative Logistikkonzepte (zum Beispiel in den Bereichen 3D-Druck, Intralogistik und Distribution) vorgesehen, die an das Fraunhofer IAPT oder den Energie-Campus anknüpfen. Zudem ist die Errichtung eines Inkubators und Technologiezentrums geplant, das als Brücke zwischen den Forschungsinstituten und ansiedlungswilligen Unternehmen fungieren und die notwendigen Serviceangebote bereithalten soll.

vergrößern F&I-Park Harburg (Bild: FOTOFRIZZ Luftaufnahmen/Fotografie, on3studio GmbH, claussen-seggelke stadtplaner, Kosemund/Architektur)

Harburg

Urbanität und Synergie: Der Innovationspark am pulsierenden Standort Harburg überzeugt durch seine hohe Eigendynamik sowie sein kontinuierliches Wachstum im Bereich Forschung und Technologie, auch dank privater Investoren. Weiterhin bietet der Standort exzellente Voraussetzungen für den Wissenstransfer zwischen Unternehmen und Hochschulen – beispielsweise durch die ortsansässige Technologietransfergesellschaft TUTECH.

Junge und etablierte Unternehmen können in Harburg auf die Kompetenz der unterschiedlichsten wissenschaftlichen Einrichtungen zurückgreifen. Geplant sind darüber hinaus weitere Lehrstühle im Bereich Digitalisierung/Ingenieurwissenschaften durch das wissenschaftliche Ankerinstitut, die Technische Universität Hamburg, und die Ansiedlung des Fraunhofer-Centers für Maritime Logistik und Dienstleistungen CML im channel hamburg. Die Wissens- und Technologietransfergesellschaft TUTECH Innovation GmbH der TUHH betreut unter anderem Kooperationsprojekte zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Im Innovation Campus Green Technologies (ICGT) stellt sie wissensbasierten Start-ups modernste Infrastrukturen bereit und kümmert sich gemeinsam mit dem Startup Dock um Existenzgründungen aus der Hochschule und ihrem Umfeld. Diverse Wohn- und Hotelprojekte sowie Initiativen privater Investoren beschleunigen die Entwicklung Harburgs zu einem Innovationsquartier, das aus bestens miteinander verknüpften Einzelarealen besteht. Insgesamt liegen exzellente Voraussetzungen vor, um Ideen zu marktreifen Produkten weiterzuentwickeln.

vergrößern F&I-Park Finkenwerder (Bild: FOTOFRIZZ Luftaufnahmen/Fotografie, on3studio GmbH, claussen-seggelke stadtplaner, Kosemund/Architektur)

Finkenwerder

Über den Wolken und doch geerdet: Im weitgehend entwickelten Innovationspark Finkenwerder dominiert der Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkt Luftfahrt, mit Airbus als Ankerunternehmen, den zwei DLR-Instituten sowie Einrichtungen der Technischen Universität Hamburg.

Gleichzeitig Inkubator und Technologiezentrum ist das Zentrum für Angewandte Luftfahrtforschung (ZAL TechCenter). Es bildet neben Airbus den Kern des Innovationsparks Finkenwerder mit dem Schwerpunkt der Beförderung der Luftfahrtindustrie in Hamburg sowie der Intensivierung der Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Hier wird unter einem Dach Forschung und Entwicklung entlang der Wertschöpfungskette eines Flugzeugs ermöglicht und durch gemeinsame Nutzung der Infrastrukturen und der Nähe zueinander Vernetzung und Kooperation gefördert. Das ZAL hält auf über 26.000 Quadratmetern Hallen sowie Labor-, Büro- und Forschungsinfrastrukturflächen für Forschungseinrichtungen, Gründer und etablierte Unternehmen bereit; eine Gebäudeerweiterung befindet sich bereits in Planung. Neben den zwei neu angesiedelten DLR-Instituten (für Instandhaltung und Modifikation und für Systemarchitekturen in der Luftfahrt) besteht mit dem Technologiezentrum Hamburg Finkenwerder (THF), den beiden Airbus Technologie Parks (ATP 1 und ATP 2) und dem Airbus BizLab vor Ort ein bereits etabliertes Infrastrukturangebot. Zahlreiche weitere Mieter aus Wirtschaft und Wissenschaft nutzen und ergänzen die Vernetzungs- und Kooperationsangebote vor Ort, sodass das unmittelbare Umfeld nahezu ausgelastet ist.

Kontakt

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Meike Waldi

Innovation, Technologie und Cluster, Team InnovationsAllianz Hamburg: Existenzgründungsförderung, Innovationsportal

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