Sanierung Das „neue, alte Tor“ zur Alster öffnet sich

Verkehrsfreigabe an der Krugkoppelbrücke am 22. November

Die Krugkoppelbrücke ist ab dem 22. November wieder für alle Verkehrsteilnehmenden freigegeben. Nach insgesamt knapp zwei Jahren Bauzeit beendet der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) dann seine Arbeiten an einem der herausragenden Brückendenkmäler Hamburgs, sowie an den umliegenden Abschnitten der Alsterfahrradachsen von Krugkoppel bis Fernsicht.

Das „neue, alte Tor“ zur Alster öffnet sich

Die Krugkoppelbrücke ist in den Jahren 1927/28 nach einem Entwurf des Oberbaudirektors Fritz Schumacher errichtet worden. Das Sanierungskonzept wurde in enger Abstimmung mit dem Denkmalschutzamt und der Fritz-Schumacher-Gesellschaft entwickelt und von Januar 2018 an umgesetzt. Schäden an der Brücke wurden behoben, historische Klinker ausgetauscht und etwa 41.000 neue Ziegel extra für die Krugkoppelbrücke gebrannt. Ornamente im Brüstungsbereich sowie an den Pfeilern der Brücke wurden aufwendig restauriert.

Auch die Frei- und Grünanlagen rund um die Brücke wurden nach historischem Vorbild neu gestaltet. Die Böschungsbereiche werden zukünftig mit Säulenbäumen und einer flachen Bepflanzung durch Efeu und Rasen wieder den ursprünglich von Schuhmacher beabsichtigten Charakter der Brücke als optischem Abschluss der Außenalster betonen. Die Krugkoppelbrücke erhält damit ihre stadtplanerische Torfunktion wieder.

Seit März 2019 wurde im Umfeld der Brücke ein weiteres Stück der Alsterfahrradachsen vom Harvestehuder Weg, über die Krugkoppel bis zur Fernsicht ausgebaut. Ein neuer Kreisel am Harvestehuder Weg/Krugkoppel optimiert zukünftig den Verkehrsfluss, die Radwegführung durch die Verlängerung der Fahrradstraße im Harvestehuder Weg bis zur Krugkoppel sowie durch den Bau von Radfahrstreifen im Straßenzug Krugkoppel / Fernsicht wurde optimiert, die Gehwegflächen und Fahrbahnen wurden angepasst und erneuert.

Die Gesamtbaukosten für die Sanierung der Brücke und den Ausbau der Alsterfahrradachsen belaufen sich auf rund 5 Millionen Euro und liegen trotz Verzögerungen während der Bauzeit im kalkulierten Rahmen.

Die seit September 2018 bestehende Sperrung der Krugkoppelbrücke für den Autoverkehr kann mit Fertigstellung der Arbeiten an den Alsterfahrradachsen aufgehoben werden. Noch bis zum Frühjahr 2020 baut der Bezirk Eimsbüttel jedoch die Kreuzung Harvestehuder Weg/Frauenthal/Mittelweg zu einem Kreisverkehr um. Dafür muss der Harvestehuder Weg ab der Einmündung Krugkoppel voll gesperrt bleiben, weshalb die durchgehende Verbindung Eimsbüttel – Hamburg Nord noch nicht wieder zur Verfügung steht. Eine parallele Arbeit an den Kreisverkehren hätte die Anlieger abgeschnitten und war nicht möglich. Weitere Informationen dazu erhalten Sie unter https://www.hamburg.de/eimsbuettel/harvestehuderweg/ .

 

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