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Baustellenkoordinierung neu aufgestellt Kirsten Pfaue übernimmt zusätzliche Aufgabe in der BWVI – Christian Merl wechselt zur DEGES

Die Autobahn GmbH des Bundes wird die Planung und den Bau von Fernstraßenprojekten bereits zum 1.1.2020 im Norden übernehmen. Aus diesem Grund wird der Bundesfernstraßenkoordinator Christian Merl die Projektkommunikation für die Großprojekte im Norden bei der DEGES übernehmen, die in 2020 mit der Autobahn GmbH verschmolzen wird. Ab 1.1.2020 wird er außerdem die Kommunikation der Niederlassung Nord der Autobahn GmbH leiten. Damit folgt er der Aufgabe, die er im Rahmen des Arbeitsstabs mit Carsten Butenschön am 1.1.2017 übernommen hat. Carsten Butenschön wird dabei als Geschäftsbereichsleiter in der Niederlassung Nord gemeinsam mit Christian Merl in enger Zusammenarbeit Großprojekte, Erhaltungsmaßnahmen und Betrieb auf den norddeutschen Autobahnen koordinieren und kommunizieren. Die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation wird zusätzlich eine Schnittstelle einrichten, die die Bereiche der Baustellenkoordinierung auf den unterschiedlichen Ebenen besser verzahnt. Diese Aufgabe wird Kirsten Pfaue ab sofort übernehmen.

Kirsten Pfaue übernimmt zusätzliche Aufgabe in der BWVI – Christian Merl wechselt zur DEGES

Kirsten Pfaue, Radverkehrskoordinatorin der Stadt Hamburg, kennt die Baumaßnahmen auf dem Hamburger Stadtstraßennetz gut, die notwendig sind, um in der Stadt eine nachhaltige Mobilität für alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer zu sichern. Auf dem Hamburger Stadtstraßennetz wird heute und in Zukunft viel gebaut, vor allem für den Ausbau des ÖPNV sowie für den Radverkehr. Gleichzeitig muss der Straßenzustand verbessert werden. Um der Herausforderung, vor der Hamburg steht, gerecht zu werden, ist entscheidend, dass die Umsetzung der Maßnahmen des Bundes und der Hamburger Realisierungsträger verzahnt und gemeinsam auf die Straße gebracht und gute Lösungen für alle Verkehrsträger erarbeitet werden. Mit Christian Merl und Kirsten Pfaue wird ein starkes Team bereitstehen, das die Interessen der Verkehrsteilnehmerinnen im Bus, auf dem Fahrrad oder im Kraftfahrzeug im Blick hat, und gemeinsam mit den Baudienststellen und der Polizei für eine gute Baustellenabwicklung mit Augenmaß sorgen wird. 

Das Ziel, den Radverkehrsanteil bis Ende der 20er-Jahre auf 25% am Model-Split anzuheben, bleibt unverändert. Die tatkräftige und entschlossene Radverkehrsförderung wird auch in der Stadt immer sichtbarer. Rund 15 km Velorouten wurden allein in 2019 durch 9 Realisierungsträger gebaut. Mehr als 130 km werden in den kommenden Jahren noch in den Bau gehen. Mit der Entscheidung, Frau Pfaue auch die Koordinierung Stadtstraßen zu übertragen, wird der Radverkehr als ein Teil des Straßenraums noch einmal gestärkt. Um den zusätzlichen Aufgaben gerecht zu werden, wird der Arbeitsstab der Radverkehrskoordinatorin gestärkt und sichergestellt, dass die systematische und zielgerichtete Radverkehrsförderung in Hamburg weiter dynamisch voranschreitet. Entscheidend ist dabei, dass  Tiefbau in Hamburg allumfassend gedacht vom Wirtschafts-, Pendler-, Radverkehr, ÖPNV und Fußverkehr unter Einbeziehung der Hamburger Leitungsträger. 

Senator Michael Westhagemann: „Mit den veränderten Zuständigkeiten haben wir die Chance, den gesamten Bereich der Baustellenkoordinierung noch schlagkräftiger aufzustellen. Wir werden mit Kirsten Pfaue eine überaus kompetente, erfahrene und sehr gut vernetzte Fachfrau in Sachen Kommunikation und Koordinierung an der Schnittstelle zur neuen Autobahn GmbH und zum LSBG installieren. Ihr Aufgabenbereich umfasst die Zusammenarbeit mit den Akteuren in der Hamburger Verwaltung sowie den Kollegen Merl und Butenschön, aber auch die Kommunikation in die Öffentlichkeit, in die Unternehmen und Verbände.“

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Susanne Meinecke

Pressesprecherin

Pressestelle der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation
Alter Steinweg 4
20459 Hamburg
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