Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation

Hamburger Hafen Neues Gesicht für die Hafenkante

Baumwall wieder für den Verkehr frei gegeben

Neues Gesicht für die Hafenkante

Seit Freitag, den 23.3.2012 rollt der Verkehr wieder durch den Baumwall und über die Otto-Sill-Brücke. Fußgänger können die Straße am U-Bahnhof  auf neuen Überwegen passieren und über die östliche Niederbaumbrücke in die HafenCity spazieren. Eine neue Hafenpromenade als Teil der Hochwasserschutzanlage ist im Abschnitt Baumwall im Rohbau fertig gestellt.

Seit März 2011 arbeitet der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer an der Verbesserung des Hochwasserschutzes und der Umgestaltung des Straßenraumes. Damit verbunden sind auch Umbauarbeiten an weiteren sechs Bauwerken.

Das Ausbauziel ist die Verbesserung des Hochwasserschutzes für die Innenstadt zwischen der Schaartorschleuse und dem Hafentor. Hierbei entsteht  auf der Hochwasserschutzanlage eine neue Hafenpromenade nach dem Entwurf des Büros Zaha Hadid Architects. Großzügige Treppenanlagen zur Land- und Wasserseite werden für eine neue Aufenthaltsqualität sorgen und den Höhenunterschied zwischen Promenade und Straße mildern. Ein weiteres Stück Alsterwanderweg wird die Elbe, den Hafen und die Innenstadt noch besser miteinander verknüpfen. Radfahrer erhalten einen Radfahrstreifen in der Straße Baumwall. Für Fußgänger werden die Gehwege am Baumwall und in die HafenCity verbreitert, vor dem U-Bahnhof Baumwall ein attraktiver Platz mit hochwertigen Materialien gestaltet. 

Voraussichtlich im Jahr 2015 sind die Arbeiten insgesamt abgeschlossen. Heute haben die Staatsräte der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, Andreas Rieckhof und der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, Holger Lange eine Bilanz des bisher Erreichten gezogen.

Andreas Rieckhof: “Ein so umfangreiches und vielschichtiges Projekt umzusetzen ist eine echte Herausforderung. Zeitweise Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmer sind dabei unvermeidbar. Am Ende werden alle Hamburgerinnen und Hamburger sowie die Gäste der Stadt  profitieren, ob als Verkehrsteilnehmer auf der Straße, als Radfahrer oder Spaziergänger am Hafen.“

Holger Lange: “Teil des Bauprogrammes ist zudem eine vollkommen neue Hochwasserschutzanlage. In der Vergangenheit mussten im Sturmflutfall im Bereich Niederbaumbrücke die Brückenübergänge aufwendig mit Dammbalken verschlossen werden. Künftig werden die neuen Stahltore praktisch durch Knopfdruck die Hochwasserschutzlinie schließen. Das Ganze bietet damit nicht nur einen besseren Hochwasserschutz, sondern dient darüber hinaus als Promenade den Hamburger und ihren Gästen als Touristenattraktion.“

Ausblick auf die weiteren Bauarbeiten

Ab heute wird die Einmündung Stubbenhuk in den Baumwall umgebaut, sowie die Neugestaltung des Platzes unter dem U-Bahn-Viadukt fertiggestellt. Hier wird bis Ende 2012 auch eine besondere Beleuchtung installiert.

Die wesentlichen Straßenbauarbeiten im Abschnitt Baumwall werden Mitte des Jahres abgeschlossen.

Mit dem Einbau der Hochwasserschutztore, der Oberflächenbeläge der Hafenpromenade und der Verblendung des Geländers werden die Maßnahmen des Hochwasserschutzes fortgesetzt und in diesem Bereich voraussichtlich Mitte 2013 abgeschlossen. Parallel beginnen die Maßnahmen der nächsten Abschnitte zum Hochwasserschutz Niederhafen. Ab 2013 erfolgt die Hochwasserschutzmaßnahme Schaartor.

 

Ausführliche Informationen zu den Maßnahmen im Internet unter

http://lsbg.hamburg.de/contentblob/2820092/data/baumwall.pdf

 

http://lsbg.hamburg.de/contentblob/2880584/data/binnenhafen-schaartor.pdf

 

http://lsbg.hamburg.de/contentblob/2880582/data/pdf-flyer-niederhafen.pdf