Zukunftsfähigkeit der Luftfahrtindustrie Hamburg wird Sitzland des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR)

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3-D Druck und Industrie 4.0 im Flugzeugbau

Die Freie und Hansestadt Hamburg (FHH) ist der drittgrößte Standort der zivilen Luftfahrtindustrie weltweit. Die Zukunftsfähigkeit der Luftfahrtindustrie am Standort Hamburg hängt von der Geschwindigkeit und der Exzellenz der Entwicklung innovativer Industrieprodukte und -prozesse ab, da es sich hierbei um die zentralen Erfolgskriterien im internationalen Standort­wettbewerb handelt. Gemeinsame Forschungsplattform der Clusterakteure ist das TechCenter des Zentrums für Angewandte Luftfahrtforschung (ZAL), das von der Industrie – neben Airbus und Lufthansa Technik insbesondere auch kleine und mittlere Unternehmen –, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), den Hochschulen und der Stadt getragen wird. Senator Frank Horch: „Hamburg möchte seine führende Position als Entwicklungs-, Integrations- und Endlinienstand­ort für die Flugzeugindustrie auszubauen. Das erfordert zwingend den weiteren Ausbau der am Standort vorhandenen Forschungskompetenz und Innovationskraft. Der Senat hat sich aus diesem Grund besonders dafür eingesetzt, dass Hamburg DLR-Sitzland wird und mit zwei Themenbereichen im ZAL TechCenter eine zukunfts­weisende Forschungsinfrastruktur etablieren wird. Schwerpunkte werden dabei die virtuelle Gesamtentwicklung und der 3D-Druck im Flugzeugbau sein. Heute hat der Senat die notwendige Finanzierung dafür beschlossen.“

Hamburg wird Sitzland des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Bisher ist das DLR in Hamburg nur mit zwei kleineren Einrichtungen vertreten: der Abteilung für „Human Factors in Aviation“, einer Abteilung des DLR-Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin in Köln, und dem Stiftungslehrstuhl „Institut für Lufttransportsysteme“ an der Technischen Universität Hamburg (TUHH). Das DLR ist mit 10% als Gesellschafterin am ZAL beteiligt. Die Institute sollen in 2017 ihre Arbeit in den ZAL-Räumlichkeiten aufnehmen. Der Hamburger Senat hat sich besonders dafür eingesetzt, dass die Grundfinanzierung des Bundes für das DLR aufgestockt wird und das DLR seine Aktivitäten in Hamburg ausbaut. Der Haushaltsauschuss des Deutschen Bundestages hat auf seiner Sitzung am 10. November 2016 beschlossen, die Grundfinanzierung des DLR um 42,0 Mio. EUR jährlich aufzustocken, davon 9,0 Mio. EUR für die Hamburger Themenbereiche. Hierdurch ist eine Ansiedlung des DLR  im ZAL ab 2017 möglich und Hamburg wird damit Sitzland des DLR. Bereichsübergreifend sollen in Hamburg die Themen Industrie 4.0 und 3D-Druck bearbeitet werden. 3D-Druck als Querschnittstechnologie für die werkzeuglose Fertigung wird nicht nur die Bauteilkonstruktion und -herstellung tiefgreifend verändern, sondern auch die damit verbundene Prozess- und Wertschöpfungskette. Das DLR wird hier insbesondere seine speziellen Kompetenzen in Sachen Design und Zulassung einbringen können. Alle Akteure (DLR, FHH, TUHH, Industrie) sind sich daher einig, das DLR räumlich im TechCenter des ZAL anzusiedeln, um einen engen Austausch mit den Luftfahrtakteuren zu ermöglichen. Hierfür sind in dem Gebäude bereits 1.137 m2 reserviert. Die Institute sollen in 2017 ihre Arbeit in den ZAL-Räumlichkeiten aufnehmen. Hamburg stellt für die Forschungsinfrastruktur – wie eine mobile Roboter-Plattform oder Virtual Realitiy-Technik- 2 Millionen Euro zur Verfügung und ab 2018 jährlich 1,6 Millionen Euro Sitzlandbeitrag.

Zur Information:

Aktuell ist Hamburg umfangreich präsent auf der diesjährigen Paris Air Show. Neben einer großen Anzahl norddeutscher Fachbesucher sind insgesamt 23 Mitglieder des Luftfahrtclusters Hamburg Aviation in der Ausstellerliste vertreten, darunter der Kabinen-Ausrüster Diehl, der 3D-Druck-Spezialist SLM Solutions oder das ZAL Zentrum für Angewandte Luftfahrtforschung. Letzteres ist gemeinsam mit Hamburg Aviation im Hanse- Pavillon anzutreffen. Heute besucht Dr. Rolf Bösinger, Staatsrat der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, die Paris Air Show, um sich mit Vertretern der Luftfahrtindustrie aus Frankreich und den USA zu treffen.

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Susanne Meinecke

Pressesprecherin

Pressestelle der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation
Alter Steinweg 4
20459 Hamburg
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