Erörterungstermin 8-streifige Erweiterung der Autobahn A7 im Bauabschnitt Altona

Die Bundesrepublik Deutschland, Bundesfernstraßenverwaltung, in Auftragsverwaltung vertreten durch die Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI), Amt für Verkehr und Straßenwesen (Vorhabensträgerin), hat bei der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, Rechtsamt, Planfeststellungsbehörde die Durchführung des Planfeststellungsverfahrens für die oben genannte Baumaßnahme beantragt. Der Antrag beruht auf § 17 Bundesfernstraßengesetz (FStrG) in Verbindung mit den §§ 72 ff. des Hamburgischen Verwaltungsverfahrensgesetzes (HmbVwVfG).

8-streifige Erweiterung der Autobahn A7 im Bauabschnitt Altona

Hintergrund des Vorhabens ist die Erweiterung der A7 auf einer Länge von ca. 2.550 m von der derzeitigen Überführung Baurstraße bis südlich der Anschlussstelle Hamburg-Volkspark von 6 auf 8 Fahrstreifen sowie der Umbau der A7 auf einer Länge von ca. 850 m zwischen dem Nordportal des Elbtunnels und der Überführung Baurstraße. Mit dem Vorhaben verbunden sind u.a. auch die Erweiterung und Anpassung von Ein‑ / Ausfädelungsstreifen und Rampen, der Neubau eines Lärmschutztunnels in einer Länge von ca. 2.230 m, der Neubau von Stützwänden, Lärmschutzanlagen und Einhausungen sowie die Erneuerung der Fahrbahnbefestigung und der Entwässerungsanlagen. Die vorhandenen Brückenbauwerke der Straßenquerungen werden abgebrochen und die Wegeverbindungen zum Teil auf dem Tunnelbauwerk wieder hergestellt. Im Zuge der Herstellung des Tunnelbauwerks sind die Verfüllung der Einschnitte sowie weitere Erdarbeiten vorgesehen, in deren Ergebnis ein neu modelliertes, den Tunnel überspannendes Landschaftsprofil entstehen soll. Die über die Erdbewegungen hinausgehende landschaftliche und städtebauliche Gestaltung und weitere Nutzung des entstehenden Geländes sind nicht Gegenstand des Planfeststellungsverfahrens.

Die Planfeststellungsunterlagen, aus denen sich Art und Umfang des Vorhabens ergeben, sowie die Unterlagen zu den Umweltauswirkungen des Vorhabens haben in der Zeit vom 10. Oktober 2017 bis einschließlich 9. November 2017 im Bezirksamt Altona, Zentrum für Wirtschaftsförderung, Bauen und Umwelt, Jessenstraße 1, 22767 Hamburg, zu jedermanns Einsicht öffentlich ausgelegen.

Die rechtzeitig gegen den Plan erhobenen Einwendungen, die rechtzeitig eingereichten Äußerungen nach § 21 Abs. 1 des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG), die rechtzeitig abgegebenen Stellungnahmen von Vereinigungen nach § 73 Absatz 4 Satz 5 HmbVwVfG sowie die Stellungnahmen der Behörden zu dem Plan werden mit dem Träger des Vorhabens, den Behörden, den Betroffenen sowie denjenigen, die Einwendungen erhoben bzw. Äußerungen oder Stellungnahmen abgegeben haben, erörtert.

Der Erörterungstermin beginnt am

17. April 2018, um 10.00 Uhr,

Altonaer Museum (Galionsfigurensaal), Museumstraße 23, 22765 Hamburg.

Die Teilnahme am Erörterungstermin ist freigestellt. Ein Beteiligter kann zum Erörterungstermin mit einem Beistand erscheinen. Gleichfalls ist die Vertretung durch einen Bevollmächtigten möglich. Die Bevollmächtigung ist durch Vorlage einer schriftlichen Vollmacht nachzuweisen. Bei Ausbleiben eines Beteiligten kann auch ohne ihn verhandelt werden.

Die Erörterung ist nicht öffentlich, da es sich um eine mündliche Verhandlung im Sinne des Hamburgischen Verwaltungsverfahrensgesetzes und nicht um eine allgemeine Informationsveranstaltung handelt.

Durch die Teilnahme am Termin gegebenenfalls entstehende Aufwendungen (Fahrtkosten usw.) können nicht erstattet werden.

Weiter unten auf dieser Seite werden die Planunterlagen als Download zur Verfügung gestellt. Maßgeblich ist der Inhalt der zur Einsicht ausgelegten Unterlagen (§ 27 a Absatz 1 Satz 4 HmbVwVfG).


Ansprechpartner:
Freie und Hansestadt Hamburg
Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation
Alter Steinweg 4
20459 Hamburg

Britta Westerhoff
Tel.: 040/42841-2750
E-Mail: britta.westerhoff@bwvi.hamburg.de


Matthias Hacker
Tel.: 040/42841-2314
E-Mail: matthias.hacker@bwvi.hamburg.de

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