Eröffnung für Spätsommer geplant Hammerbrooklyn feiert Richtfest mit ITS-Projektmanagement-Office

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Neuer Standort des PMO auf dem DigitalCampus.

Es soll das Herzstück eines ganzen Campus für digitale Transformation werden: Im Beisein von Hamburgs Ersten Bürgermeister Peter Tschentscher und Hochbahn-Chef Henrik Falk hat heute das Richtfest für den Pavillon von Hammerbrooklyn stattgefunden. Das Gebäude, das schon für die USA auf der Expo 2015 in Mailand stand und nun mitten in Hamburg unweit des Oberhafenquartiers wiederaufgebaut wird, ist laut den Initiatoren das „größte Upcycling-Projekt“ der Stadt. Mit dabei als erster Mieter („Citizen“): Das ITS-Projektmanagement-Office der Stadt, das von der Hochbahn betrieben wird. Betreiber des DigitalPavillon ist die gemeinnützige Stiftung „Hammerbrooklyn – Stadt der Zukunft“, an der auch die Freie und Hansestadt Hamburg beteiligt ist.

Hammerbrooklyn feiert Richtfest mit ITS-Projektmanagement-Office

Das künftige Zuhause des ITS-Projektmanagement-Office – seit November arbeitet es in der benachbarten Interims-„Box“ – ist sowohl in Bezug auf den Ort, seine Architektur als auch das Konzept spektakulär: Auf insgesamt 7.600 Quadratmetern entstehen hier bis zum Spätsommer verteilt auf fünf Ebenen eine „Townhall“, ein Auditorium sowie eine Vielzahl an Räumen für Workshops, Co-Working-Areas, Co-Creation-Zones oder Gastronomie. Metallkonstruktion, Glasflächen und Interior wurden aus Mailand übernommen, inklusive sämtlicher Holzpanele. Hammerbrooklyn will hier Unternehmen mit Start-ups, der Wissenschaft und der Zivilgesellschaft zusammen bringen – in Deutschlands „größtem privatwirtschaftlichen Zukunftsprojekt“ mit einem Volumen des Investors Art-Invest Real Estate in Höhe von rund 200 Millionen Euro.

In seiner Rede hob der Bürgermeister hervor: „Es geht nicht mehr so, dass wir nur noch auf das Auto setzen.“ Hammerbrooklyn böte die Chance, die Vernetzung aller Mobilitätsangebote voranzutreiben, auch im Hinblick auf den ITS-Weltkongress in rund eineinhalb Jahren. Hier könne man kluge Köpfe zusammenbringen und analoge Begegnungen ermöglichen, so Tschentscher.

Neben dem ITS-Projektmanagement-Office (PMO) arbeitet auch das Team der S-Bahn Hamburg, das an der Automatisierung der S21 von Bergedorf bis Berliner Tor arbeitet, schon jetzt in der „Box“. Henrik Falk, Vorstandsvorsitzender der Hamburger Hochbahn AG, sagte bei einem Talk zur Mobilität der Zukunft, den Hammerbrooklyn-Geschäftsführerin Dr. Nora Cavara moderierte: „Hamburg fehlte bisher ein Gebäude dieser Ausstrahlung, es passt zu den Themen der Stadt und der Hochbahn.“ Sascha Westermann, Leiter des ITS-PMO, ergänzte: „Wir freuen uns, hier im Zentrum der Innovationskraft zu sitzen und gemeinsam mit den zahlreichen Partnern die Mobilitätslösungen für die Herausforderung einer wachsenden Stadt zu erarbeiten.“

30 Jahre Städtepartnerschaft Hamburg – Prag: Eine Delegation aus der tschechischen Hauptstadt hatte das ITS-Projektmanagement-Office (PMO) der Hamburger Hochbahn AG am 28. Januar an seinem neuen Standort besucht, sich über dessen Arbeit und den ITS-Weltkongress 2021 informiert. Der Erste Stellvertretende Bürgermeister Petr Hlaváček, der Erste Stellvertretende Bürgermeister für Verkehr Dr. Adam Scheinherr und der tschechische Honorarkonsul in Hamburg Christian Ancker erfuhren auf dem Hammerbrooklyn.DigitalCampus viel über die Aktivitäten der Freien und Hansestadt im Bereich Digitalisierung des Verkehrs: Die Delegation ließ sich vom ITS-PMO durch seine neuen Räumlichkeiten in der Interims-„Box“ auf dem Campus führen und informierte sich dort am ITS-Presenter über die ITS-Senatsstrategie und die Projekte sowie bei einem Vortrag von Tobias Brzoskowski von der ITS Hamburg 2021 GmbH über den geplanten ITS-Weltkongress im kommenden Jahr.

Dr. Joakim Nägele, CFO des Hammerbrooklyn.DigitalCampus, zeigte der Delegation anschließend die Baustelle des Pavillon.

Hamburg und seine Partnerstadt Prag sind sogenannte „Core Partner“ beim EU-Großprojekts „Urban Mobility“ des European Institute of Technology (EIT). Die Zusammenarbeit wird sich künftig intensivieren – es geht hier um die Verbesserung der europäischen Innovations­fähigkeit europäischer Großstädte im Kontext der urbanen Mobilität.

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