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5. Juni 1979

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Der deutsche Komiker Heinz Erhardt stirbt am 05. Juni 1979 in Hamburg.

Heinz Erhardt Graffiti

Heinz Erhardt Hamburg

Der junge Heinz, der am 20. Februar 1909 zur Welt kam, erlebte den größten Teil seiner Kindheit bei seinen Großeltern in Riga. 1935 heiratete Erhardt die Konsulattochter Gilda Zanetti. Aus dieser Ehe gingen vier Kinder hervor: Grit (1936), Verena (1940), Gero (1943) und Marita (1944).

Heinz Erhardt Heinz Erhardt

Während des Zweiten Weltkrieges diente Heinz Erhardt in der Gruppenbetreuung. Nach dem Krieg ging die Erhardt-Familie nach Hamburg, wo Heinz als Radiomoderator beim NWDR arbeitete. Sein Humor zeichnete sich vor allem durch Wortspiele und Redewendungen aus, er versuchte stets den typischen Deutschen darzustellen, der in der Zeit des Wirtschaftswunders lebte. Vor allem am Anfang seiner Karriere drückte er dies in witzigen Gedichten aus.
Er baute seinen Wirkungsbereich immer mehr aus und wurde zum Alleinunterhalter, wo er sich auch seinen jahrelangen Wunsch des Klavierspielens erfüllen konnte.


In Filmen und auf der Bühne arbeitete er mit Größen wie Hans-Joachim Kulenkampff, Peter Alexander, Rudi Carrell und Udo Jürgens zusammen.

Durch einen Schlaganfall, am 11.Dezember 1971, wurde das Sprachzentrum in Mitleidenschaft gezogen, so konnte er zwar noch lesen und verstehen, aber nicht mehr sprechen und schreiben. Vier Tage vor seinem Tod, am 1. Juni 1979, wurde ihm nachträglich zu seinem 70. Geburtstag das Große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Er starb am 5. Juni 1979 und wurde auf dem Hauptfriedhof Ohlsdorf beigesetzt.

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