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Fischräucherei Eduard Ehlers & Sohn, Fischhandel

Arminiusstraße 2-4
Firmenlager für Zwangsarbeit er*innen

Inhaber: Johann Peter August Ehlers

29. März 1876 Brunsbüttel – 28. Januar 1954 Hamburg

wohnhaft Lohkampstraße 16, Eidelstedt, führte seit 1927 einen selbstständigen Fischhandel. Er war kein Mitglied der NSDAP, seit 1925 gehörte er dem Nationalsozialistischen-Reichskriegerbund, seit 1942 dem Reichsluftschutzdienst an. Von der Entnazifizierungskommission erfolgte für ihn im Juli 1948 keine Einkategorisierung. Er konnte seinen Betrieb weiterführen.

Frauenlager auf dem Werksgelände mit durchschnittlich 60 Arbeiterinnen. Ein Wohnhaus und je eine Stein- und Holzbaracke. 37 sowjetische Zwangsarbeit erinnen nachgewiesen. Das Lager bestand im November 1944.

Nach Angaben der Firma im Februar 1948 gab es im Lager ca. 20 Franzosen und 40 Ukrainerinnen. Sie trugen Zivil und Arbeitskleidung. Es erfolgte keine Bewachung. Es gab aber eine Fabrikeinfriedung und Pförtnerkontrolle. Betriebs-Arbeitsausweise wurden ausgegeben.

Weitere Lager der Firma:

Elbstraße (heute Neanderstraße )

Firmenlager Alte Landstraße mit 30 Zwangsarbeit er*innen

Gemeinschaftslager Kieler Straße / Försterweg Lager mit 116 sowjetischen Zwangsarbeit erinnen.

Kurt Wiechert, Betriebsführer der Firma (41 J.); Karl Timm, Meister in der Fabrik (37 J.);

Johannes Bodin, Meister in der Firma (51 J.); Martha Türk, Vorarbeiterin und Lagerführerin in dem Betrieb (52 J.)

1 Kind kam in der Frauenklinik Finkenau , Hamburg-Uhlenhorst, zur Welt.

1 Schwangerschaftsunterbrechung bei einer Zwangsarbeit erin aus dem Lager Arminiusstraße wurde in der Frauenklinik Finkenau , Hamburg-Uhlenhorst, vorgenommen .

1 Kind verstarb in der Universitätsklinik Eppendorf

 

Wladek Bomba
kam am 19. April 1945 in Hamburg zur Welt.

Seine Mutter Marja Bomba, geb. am 1.1.1926 in Lodz, war ledig und von Beruf Schneiderin. Im Juni 1942 hatte sie in ihrem Heimatort in einem Gummiwerk gearbeitet. Beim Überfall der deutschen Wehrmacht wurde sie als 16-jährige gewaltsam von dort in ein Lager transportiert und etwa zwei Monate später nach Deutschland verschleppt. Zunächst sollte sie nach Bremen verbracht werden, kam dann aber wegen der dortigen Bombenangriffe nach Hamburg-Langenfelde und musste als Fabrikarbeiterin bei der Fischräucherei Eduard Ehlers & Sohn, Arminiusstraße 2, Zwangsarbeit leisten. Sie war im Lager Elbstraße 25/26 (heute Neanderstraße ) in der Hamburger Neustadt untergebracht.

Acht Tage nach der Ausbombung des Lagers wurde sie am 30. Juli 1943 zusammen mit Anna Jozefowicz, die ebenfalls seit dem 11. Juli 1942 als Zwangsarbeit erin in der Fischräucherei Ehlers gearbeitet hatte und wie sie aus Lodz stammte, von der Polizei Hamburg-Stellingen, Revierwache 90, „wegen Plünderns” „der Gestapo zugeführt” (Berichts-Buch 187/43).

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs sagte sie aus, dass sie bei ihrer Verhaftung damals von Gestapoleuten mit der Pistole bedroht, ins Gesicht geschlagen worden und deshalb in Ohnmacht gefallen sei. Als sie wieder zu sich gekommen sei, habe sie „zwischen Abfall und Eimern“ gelegen. Ohne Angabe von Gründen sei sie in das Gefängnis nach Fuhlsbüttel abgeführt worden und habe dort bis zum 16. August 1943 einsitzen müssen. Am 19. August 1943 erfolgte ihre Verlegung in das Untersuchungsgefängnis, vermutlich Holstenglacis , nach ihrer Erinnerung „zur Gestapo in das Untersuchungsgefängnis, Dammtorstraße “.

Zwei Monate später wurde sie am 21. Oktober 1943 in die Rothenbaumchaussee überführt, vermutlich Nr. 41, in das Lager der Deutschen Arbeitsfront (DAF). Welche Strafe Marja Bomba erhielt, ist nicht überliefert.
Marja Bomba wurde zurück zur Zwangsarbeit für die Fischfabrik Ehlers entlassen. Im folgenden Jahr wurde sie schwanger und trug ihr Kind im Lager Arminiusstraße aus.

Kurz vor Kriegsende kam Marja Bomba einen Tag vor der Geburt ihres Kindes in die Universitätsklinik Eppendorf und brachte dort ihren Sohn Wladek am 19. April 1945 um 2:30 Uhr zur Welt. Er lebte nur wenige Stunden und verstarb dort am selben Tag um 11:30 Uhr. In der Todesanzeige der Universitätsklinik ist als Todesursache „lebensunfähige Frühgeburt“, „Asphyxie” (Zustand von Sauerstoffmangel im Herz-Kreislauf-System) und als unterzeichnender Arzt Tölle angegeben.

Wladek wurde 9 Stunden alt.
Der Ort seiner Beisetzung ist nicht bekannt.

Fünf Tage nach der Entbindung kehrte Marja Bomba am 24. April 1945 zurück zur Zwangsarbeit in die Arminiusstraße . Sie blieb nach Kriegsende in Hamburg und heiratete am 12. Juni 1948 in Hamburg- St. Pauli den ebenfalls aus Polen stammenden ehemaligen Zwangsarbeit er Miezyslaw Rak, geb. 20.6.1921 Seurska/Krs. Kadomsko. Ihr Wiedergutmachungsantrag für die zu Unrecht erlittene Haftzeit wurde trotz ihrer Beweise abgewiesen.
Text: Margot Löhr

Quellen:
Standesamt Hamburg- Eppendorf, Geburtsregister 820/1945 Wladek Bomba; Geburtenbuch 1945 Universitätsklinik Eppendorf, Nr. 120/1524 Bomba; StaH 131-1 II, 517, Listen der in Hamburg während des Zweiten Weltkrieg ums Leben gekommenen Ausländer. Band 2: Sowjetbürger, Polen, Niederländer und Belgier, S. 143; StaH 221-11 Entnazifizierungsakten, C 20769 August Ehlers; StaH 332-5 Standesämter, Sterberegister 9958 u. 928/1945 Wladek Bomba; StaH 332-5 Sterbefallsammelakten, 64399 u. 928/1945 Wladek Bomba; ITS Archives, Bad Arolsen, Doku Polizei Hbg Revierwache 90 Copy of 1.2.2.1 / 11694305; www.zwangsarbeit-in-hamburg.de, eingesehen 17.2.2016.
Hamburger Adressbuch 1943; 221-11 Entnazifizierung, C 20769 August Ehlers; StaH 213-11 Staatsanwaltschaft Landgericht - Strafsachen, 35403-72 (Jozefowicz); StaH 213-11 Staatsanwaltschaft Landgericht - Strafsachen, 5555 – 44 - Notakte; StaH 242-4 Kriminalbiologische Sammelstelle, V 27 Photo Anna Josefowicz; StaH 221-11 Entnazifizierungsakten, C 20769 August Ehlers; 331-1 II Lager Polizei behörde, 332 Abschnitt IV; StaH 322-3 Gutschow Pläne, B 92 W Nr. 559 H II-113 Kielerstraße Ecke Försterweg , B 92 Nr.11 Kielerstraße; 331-1 II Lager Polizei behörde, 332 Abschnitt VI; ITS Archives, Bad Arolsen, Copy of 1.2.2.1 / 11694140 Amtsgericht_Hbg_ Bergedorf; Copy of 1.2.2.1 / 11336380 Frauenhaftanstalt_Hbg_ Holstenglacis ; Copy of 2.2.2.3 / 76973322 Geburtsurkunde_Alina_Jozefowicz; Copy of 6.3.2.1 / 84290848 / 49/ 50/ 51/ 52/ 53/ 54/ 55 / 56/ 57/ 58/ 59/ 60/ 61/ 62/ 63/ 64/ 65/ 66, Kinder akte_Alina_Jozefowicz; Copy of 3.3.2.3 / 81850960 Kinder suchkartei; Copy of 1.2.2.1 / 11694305 Polizei _Hbg_Revierwache_90; Copy of 1.2.2.1 / 11850235 Verurteiltenkartei_Reichsjustizministerium.
www.zwangsarbeit-in-hamburg.de, eingesehen 17.2.2016.
 

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Von Hamburger NS-Täter/innen, Profiteuren, Denunziant/innen, Mitläufer/innen und Zuschauer/innen ... Eine Hamburg Topografie.

Die Dabeigewesenen

Aufsätze

Erklärung zur Datenbank

Stand November 2021: 900 Kurzprofile und 303 sonstige Einträge.

Diese Datenbank ist ein Projekt in Fortsetzung (work in progress). Eine Vollständigkeit ist niemals zu erreichen. Sie startete online im Februar 2016 mit rund 520 Profilen und mehr als 200 weiteren Einträgen und wird laufend ergänzt und erweitert werden. Wissenschaftliche Institute, Gedenkstätten, Universitäten und zum Thema forschende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler können gern ihre erarbeiteten Profile in diese Datenbank stellen lassen.

Quellenangaben, die sich auf Webseiten beziehen, sind die zum Zeitpunkt der Recherche gefundenen. Sollten Sie veraltete Links oder Aktualisierungen bzw. Verschiebungen der Inhalte feststellen, freuen wir uns über Hinweise.

Vor etlichen Jahren hat die Landesszentrale für politische Bildung Hamburg die Stolperstein-Datenbank www.stolpersteine-hamburg.de ermöglicht und gibt seit rund zehn Jahren gemeinsam mit dem Institut für die Geschichte der Deutschen Juden unter der Projektleitung von Dr. Beate Meyer und Dr. Rita Bake von der Landeszentrale für politische Bildung die Publikationsreihe „Stolpersteine in Hamburg, biografische Spurensuche“ heraus. Mit dieser Datenbank „Die Dabeigewesenen“ möchte die Landeszentrale für politische Bildung nun den Blick auf diejenigen lenken, die das NS-System stützten und mitmachten. Denn:

Eine Gesellschaft, die sich eine offene und freie Zukunft wünscht,
muss [...] über eine Kultur verfügen, die nicht auf dem Verdrängen
und Vergessen der Vergangenheit beruht.“ (Mario Erdheim Psychoanalytiker) 1)

Diese aktuell immer noch so wichtige Aussage bildet den inhaltlichen Ausgangspunkt dieser Datenbank. Sie enthält eine Sammlung mit Kurzprofilen über Menschen, die auf unterschiedlichste Weise an den NS-Gewaltverbrechen in Hamburg Anteil hatten, z.B. als Karrierist/innen, Profiteur/innen, Befehlsempfänger/innen, Denunziant/innen, Mitläufer/innen und Täter/innen. Aber auch sogenannte Verstrickte, die z. B. nach durchlittener Gestapo-Folter zum Spitzel wurden. Unter all diesen Dabeigewesenen gab es auch Menschen, die in keiner NS-Organisation Mitglied waren, die aber staatliche Aufträge - zum Beispiel als Künstler oder Architekt - annahmen und so von dem NS-System profitierten, im Gegensatz zu denen, die sich diesem System nicht andienten, deshalb in die Emigration gingen oder in Kauf nahmen, keine Karriere mehr zu machen bzw. kaum noch finanzielle Einnahmen zu haben.
Ebenso wurden solche Personen aufgenommen, die zum Beispiel vor und während der NS-Zeit den Idealen des Heimatschutzes und der Technik-Kritik anhingen und das NS-Regime dadurch unterstützten, indem sie staatliche Aufträge annahmen, die diesen Idealen entsprachen, da das NS-System solche Strömungen für seine Ideologie vereinnahmte.

Für die Datenbank „Die Dabeigewesenen“ wurden alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens wie Medizin, Justiz, Bildung und Forschung, Verwaltung, Kirche, Fürsorge und Wohlfahrt, Literatur, Theater und Kunst, Wirtschaft, Sport, Polizei und parteipolitische Organisationen berücksichtigt.

„denn wir können (…) das ganze Phänomen des Mitmachens und des Ermöglichens, das ja in der NS-Zeit eine genauso große Rolle gespielt hat, wie die Bereitschaft, selbst aktiver Täter vor Ort zu sein - das alles können wir nur verstehen, wenn wir die verschiedenen Facetten der Täterschaft noch viel genauer betrachten, als das bisher geschehen ist." 2)

In vielen Profilen wird der weitverbreitete Enthusiasmus vieler Deutscher für den Nationalsozialismus, gegenüber „seiner Wirtschafts- und Sozialpolitik, seine Architektur, seine Weltanschauung" 3) etc. deutlich. Und es zeigt sich, dass Menschen das NS-System stützten, indem sie z. B., ohne darüber nachzudenken und ohne zu hinterfragen, bereitwillig moralische und soziale Normen des NS-Staats übernahmen.

Mit Schaffung der „Ausgrenzungsgesellschaft“ war es für die „Mehrheitsgesellschaft“ möglich, u. a. NS-Rassentheorien praktisch umzusetzen.

Diese Erkenntnis ist angesichts heutiger aktueller gesellschafts-politischer Entwicklungen von Bedeutung. In einem Interview zum Thema Fremdenfeindlichkeit bemerkte der Antisemitismusforscher Prof. Dr. Wolfgang Benz auf die Frage, ob aus der Geschichte zu lernen sei. „Wir könnten schon. Wir könnten zum Beispiel lernen, dass der Fremde nicht schuld ist an dem Hass, der ihm widerfährt. Es scheint tatsächlich schwierig zu vermitteln zu sein, dass das Opfer nicht dafür verantwortlich ist, dass es totgeschlagen oder misshandelt wird. Juden werden nicht verfolgt, weil an ihnen etwas ist, was sie zu Opfern macht, sondern weil die Mehrheitsgesellschaft Opfer braucht, und zwar zur eigenen Identitätsstiftung. Zuwanderer, Fremde, Andersgläubige werden ausgegrenzt. Das stärkt das Selbstgefühl der Mehrheit.“ 4)

Mit der Datenbank soll eine Hamburg Topographie der „Dabeigewesenen“ entstehen, um somit konkrete Orte des NS-Geschehens sichtbar zu machen. Deshalb werden auch nur diejenigen Dabeigewesenen aufgenommen, die zwischen 1933 und 1945 in Hamburg mit seinen Grenzen nach 1937 gelebt/gearbeitet haben. Neben Personenprofilen sind auch Adressen von NSDAP-Organisationen und -Einrichtungen zu finden. Darüber hinaus gibt es für einzelne Stadtteile Einträge, die die NS-Aktivitäten im Stadtteil beschreiben. In der Datenbank kann nach Namen, Straßen, Bezirken und Stadtteilen gesucht werden, damit also auch nach den Wohnadressen und/oder Adressen der Arbeitsstätten (soweit recherchierbar). Durch Hinzuziehen der Stolpersteindatenbank (hier sind die Adressen der NS-Opfer aufgenommen, für die bisher Stolpersteine verlegt wurden) und der virtuellen Hamburg-Stadt-Karte (sie verzeichnet die Zwangsarbeiterlager und Firmen, die Zwangsarbeiter beschäftigt haben) wird eindringlich deutlich, wie dicht benachbart Opfer und Dabeigewesene in Hamburg gelebt und gewirkt haben. Mit diesen Informationen ist es immer schwerer, die altbekannte Entschuldigung aufrecht zu erhalten; wir haben doch nichts davon gewusst.

In den vorgestellten Profilen liegt der Fokus auf Handlungen und Einstellungen zum NS-Regime. Privates wird nur erwähnt, wenn es für die Haltung zum NS-Regime von Relevanz ist. Recherchegrundlage für diese Datenbank waren bereits vorhandene wissenschaftliche Veröffentlichungen (z. B. von der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und dem Institut für Zeitgeschichte), Biographien, Sammelbände und Dissertationen zu Hamburg im Nationalsozialismus, aber auch in diversen Fällen Entnazifizierungsakten und andere Akten und Dokumente, die im Staatsarchiv Hamburg zur Verfügung stehen. Für die Adressenrecherchen wurden die digitalisierten Hamburger Adressbücher von 1933 bis 1943 der Staats- und Universitätsbibliothek genutzt. Trotz größter Sorgfalt beim Zusammentragen der Daten, ist es dennoch möglich, dass Schreibweisen von Namen variieren und Lebensdaten fehlerhaft sind. In den Profilen und den Beschreibungen der Funktionen sowie des „Wirkens“ des Dabeigewesenen konnte nicht komplett auf das NS-Vokabular – der Sprache der Täter – verzichtet werden, dennoch wurde versucht, diesen Anteil gering zu halten und neutralere Umschreibungen zu finden.
Die meisten der aufgeführten Personen wurden schnell nach Kriegsende durch die Entnazifizierungsstellen als entlastet eingestuft, sie mussten sich selten vor Gericht verantworten oder sie wurden aufgrund von Verjährung ihrer Taten nicht juristisch verurteilt. So stellt Can Bozyakali in seiner Dissertation z. B. zum Sondergericht am Hanseatischen Oberlandesgericht fest, dass auch in Hamburg bis Anfang der 1950er Jahre 63% aller Justizjuristen, die am Sondergericht tätig gewesen waren, wieder in den Justiz-Dienst eingestellt wurden. „[…] anhand dieser Werte [kann] von einer ‚Renazifizierung‘ gesprochen werden.“ 5)

Dr. Rita Bake, Dr. Brigitta Huhnke, Katharina Tenti (Stand: Anfang 2016)

1) Mario Erdheim: „I hab manchmal furchtbare Träume … Man vergißts Gott sei Dank immer glei...“ (Herr Karl), in: Meinrad Ziegler, Waltraut Kannonier-Finster: Österreichisches Gedächtnis. Über Erinnern und Vergessen der NS-Vergangenheit. Wien 1993.
2) Wolfram Wette: Deutschlandfunk-Interview am 20.11.2014, anlässlich seines neuen Buches: „Ehre, wem Ehre gebührt. Täter, Widerständler und Retter - 1933-1945“, Bremen 2015.
3) Raphael Gross: Anständig geblieben. Frankfurt a. M.  2010, S. 17.
4) Wolfgang Benz: „Ich bin schon froh, wenn es nicht schlimmer wird". Der Historiker Wolfgang Benz über die lange Geschichte der Fremdenfeindlichkeit in Deutschland – und was neu ist an den Pegida-Märschen. Interview: Markus Flohr und Gunter Hofmann, in ZEIT online vom 21. Dezember 2015. www.zeit.de/zeit-geschichte/2015/04/wolfgang-benz-pegida-antisemitismus-fremdenfeindlichkeit
5) Can Bozyakali: Das Sondergericht am Hanseatischen Oberlandesgericht: Eine Untersuchung der NS-Sondergerichte unter besonderer Berücksichtigung der Anwendung der Verordnung gegen Volksschädlinge, Frankfurt/ Main 2005, S. 235.

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