Namens-/Sachregister

Frauenbios

Landeszentrale für politische Bildung Hamburg Suchergebnis - Datenbank Hamburger Frauenbiografien

  • Einträge 1-42 von 42
  • Mania Altmann

    Fünf Jahre alte Polin aus Radom. Opfer des Nationalsozialismus. Kindermord in der Schule am Bullenhuser Damm. (Siehe Geschwister-Witonski-Straße)
    Namensgeberin für: Mania-Altmann-Weg
  • Elise Augustat

    ( Elise Augustat, geb. Queck )
    (20.7.1889 in Waldkeim/Ostpr. - Einweisung in das KZ Ravensbrück im September 1939, nach der Freilassung an den Haftfolgen gestorben am 13.3.1940)
    Politikerin (KPD), Opfer des Nationalsozialismus
    Naumannplatz 1 (Wohnadresse)
    Osterstraße 4 (Wohnadresse)
    Stolperstein für Elise Augustat vor dem Haus Naumannplatz 1
  • Hella Beer

    (16.9.1923 Harburg – deportiert aus dem Durchgangslager Mechelen (Belgien) nach Auschwitz am 19.4.1943)
    Opfer des Nationalsozialismus
    Julius-Ludowieg-Straße 48 (Wohnadresse)
    Stolperstein vor dem Wohnhaus Julius-Ludowieg-Straße 48
    Hella-Beer-Weg, Neugraben-Fischbek, seit 2020
  • Jenny Behrens

    ( Jenny Behrens, geb. Levy )
    (12.8.1868 Harburg – 19.7.1942 nach Theresienstadt deportiert, dort gestorben am 8.8.1942)
    Opfer des Nationalsozialismus
    Beim Andreasbrunnen 8 (Wohnadresse)
    Stolperstein vor dem Wohnhaus: Beim Andreasbrunnen 8 (Hamburg-Nord, Eppendorf)
    Jenny-Behrens-Weg, Neugraben-Fischbek, seit 2020
  • Kaatje Benninga

    (8.7.1898 Hamburg - deportiert aus Westerbork am 2.3.1943 ins Vernichtungslager Sobibor, ermordet am 5.3.1943)
    Ärztin, jüdisches Opfer des Nationalsozialismus
    Billhorner Röhrendamm 117 (Wohnadresse und Praxis)
    Stolperstein vor ihrem Wohnhaus am Billhorner Röhrendamm 117
    Kaatje-Benninga-Platz, seit 2018 in Rothenburgsort
  • Elsa Bernstein

    ( Elsa Bernstein (Pseudonym: Ernst Rosmer) )
    (28.10.1866 Wien – 12.7.1949 Hamburg)
    Librettistin und ein überlebendes Opfer des Nationalsozialismus
    Gustav-Leo-Straße 4 (Wohnadresse)
  • Lelka Birnbaum

    Opfer des Nationalsozialismus
    Namensgeberin für: Lelka-Birnbaum-Weg
  • Georgine Blättner

    ( Georgine Blättner geb. Goldschmidt )
    (2.11.1871 Weener – am 15.7.1942 deportiert nach Theresienstadt, im KZ umgekommen. Genaues Todesdatum unbekannt)
    Jüdische Kaufmannswitwe. Opfer des Nationalsozialismus.
    Bansenstraße 13 (Wohnadresse, Stolperstein)
    Namensgeberin für: Blättnerring
  • Dorothea Buck

    (5.4.1917 Naumburg a. d. Saale – 9.10.2019 Hamburg)
    Opfer des Nationalsozialismus, zwangssterilisiert, Gründerin des Bundesverbandes Psychiatrie-Erfahrener, Bildhauerin. Lehrerin, Mitbegründerin des Bundes der Zwangssterilisierten und „Euthanasie“-Geschädigten e.V.
    Hofweg 7 (Wohnadresse in den 1950er-Jahren)
    Brummerskamp 4 (Wohnadresse ab 1962)
    Wagnerstraße 60 (Wirkungsstätte als Lehrerin an der Staatlichen Fachschule für Sozialpädagogik)
    Dorothea-Buck-Straße, Farmsen-Berne (2022) und Dorothea-Buck-Park, Schnelsen (2022)
  • Katharina Corleis

    ( Katharina Corleis, geb. Engelke )
    (15.12.1877 Groß-Fredenbeck bei Stade – 24.7.1935 Suizid im KZ Hamburg-Fuhlsbüttel)
    Opfer des Nationalsozialismus
    Öjendorfer Weg 41 (Wohnadresse)
    Neuer Wall/Stadthausbrücke 8 (dort gefoltert)
    Öjendorfer Weg 9 (Gedenkstein)
    Bestattet auf dem Schiffbeker Friedhof, Schiffbeker Weg 144. Die Grabstelle wurde aufgelassen.
  • Bertha Dehn

    (23.11.1881 Hamburg – 17.4.1953 Hamburg)
    Geigerin, Opfer des Nationalsozialismus
    Krohnskamp 5 (Wohnadresse)
    Garten der Frauen, Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756 (Erinnerungsstein)
    Dammtorstraße, Hamburgische Staatsoper (Wirkungsstätte)
  • Martha Glass

    ( Martha Glass, geb. Stern )
    (31.1.1878 Mönchen-Gladbach – 7.4.1959 New York)
    Opfer des Nationalsozialismus, deportiert ins KZ Theresienstadt.
    Modehaus Glass, Mönckebergstraße/Ecke Bergstraße
    Abteistraße (Wohnadresse)
    Stolperstein vor dem Kontorhaus Mönckebergstraße
  • Helene Guttmann

    ( Helene Guttmann, geb. Goldberg )
    (24.8.1877 Pölitz – am 8.11.1941 deportiert nach Minsk, im KZ umgekommen, genaues Todesdatum unbekannt.)
    Jüdisches Opfer des Nationalsozialismus
    Veringstraße 47 (Wohnadresse), Stolperstein
    Bornstraße 18 (Wohnadresse) Stolperstein vor dem sogenannten Judenhaus
    Namensgeberin für: Guttmannring in Langenbek, benannt 1988 nach Helene, geb. Goldberg und Jacob (im Amtlichen Anzeiger: Jakob, im Jüdischen Gedenkbuch: Jacob) Guttmann, 19.2.1877 Stewnitz – am 8.11.1941 deportiert nach Minsk, im KZ umgekommen, genaues Todesdatum unbekannt)
  • Henny Hansen

    ( Henny Hansen, geb. Daltrop )
    (3.1.1889 Harburg – deportiert am 18.11.1941 nach Minsk, 31.12.1945 für tot erklärt)
    Opfer des Nationalsozialismus
    Lüneburger Straße 35 (Wohnadresse)
    Stolperstein vor dem Wohnhaus Lüneburger Straße 35 (Harburg, Harburg)
    Henny-Hansen-Weg, Neugraben-Fischbek, seit 2020
  • Riwka Herszberg

    (7.6.1938 Zdunska Wola bei Łódź – ermordet 20.4.1945)
    Sechs Jahre alte Polin aus Zdunska Wola. Opfer des Nationalsozialismus. Kindermord in der Schule am Bullenhuser Damm (siehe Geschwister-Witonski-Straße)
    Namensgeberin für: Riwka-Herszberg-Stieg in Schnelsen seit 1993
  • Raja Ilinauk

    (geboren etwa 1926 - 1944)
    russische Gefangene und Zwangsarbeiterin; Opfer des Nationalsozialismus
    Drägerwerke, Ahrensburger Straße 161 (Wirkungsstätte)
    Namensgeberin für Raja-Ilinauk-Straße, Jenfeld, seit 2016
  • Marie-Anna Jonas

    ( Dr. Marie-Anna Jonas, geb. Levinson )
    (geb. 12.1.1893, am 19.7.1942 nach Theresienstadt deportiert, ermordet im Herbst 1944 in Auschwitz)
    Ärztin, Opfer des Nationalsozialismus
    Schulärztin an der {{Bio:Israelitischen Töchterschule:4040}} in der Karolinenstraße 35 (Wirkungsstätte)
    Grindelallee 12 (Wohnadresse)
    Woldsenweg 5 (Wohnadresse) Stolperstein
    Namensgeberin für: Marie-Jonas-Platz
  • Bertha Katzenstein

    ( Bertha Katzenstein, geb. Ehrlich )
    (6.1.1862 Gehaus – deportiert am 15.7.1942 nach Theresienstadt, dort verstorben am 15.11.1942)
    Opfer des Nationalsozialismus
    Heimfelder Straße 80 (Wohnadresse)
    Stolperstein vor dem Wohnhaus Heimfelder Straße 80 (Harburg, Heimfeld)
    Bertha-Katzenstein-Weg, Neugraben-Fischbek, seit 2020
  • Marion Krauthamer

    (18.4.1924 Harburg – deportiert von Hamburg nach Lodz am 25.10.1941)
    Opfer des Nationalsozialismus
    Wilsdorfer Straße 51 (Wohnadresse)
    Stolperstein vor dem Wohnhaus Wilstorfer Straße 51 (Harburg, Harburg)
    Marion-Krauthamer-Weg, Neugraben-Fischbek, seit 2020
  • Elisabeth Lange

    ( Elisabeth Lange, geb. Höppner )
    (7.7.1900 Detmold - 28.1.1944 KZ Fuhlsbüttel)
    Gegnerin des Nationalsozialismus
    Hoppenstedtstraße 76 (Wohnadresse) Stolperstein
    Jungfernstieg 50 (Treffpunkt des oppositionellen Kreises)
    Namensgeberin: Elisabeth-Lange-Weg, Langenbek seit 1988
  • Agathe Lasch

    ( Prof. Dr. Agathe Lasch )
    (4.7.1879 Berlin - am 15.8.1942 deportiert nach Riga, am 18.8.1942 ermordet)
    Erste Lehrstuhlinhaberin an der Universität Hamburg, als Jüdin von den Nationalsozialisten deportiert und in den Tod getrieben
    Garten der Frauen, Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756 (Erinnerungsstein)
    Universität Hamburg, Germanisches Seminar, Von-Melle-Park 6 (Wirkungsstätte)
    Gustav-Leo-Straße 9 (Wohnadresse) Stolperstein
    Universitätshauptgebäude Edmund-Siemers-Allee 1 (Stolperstein)
    Namensgeberin für: Agathe-Lasch-Weg
  • Katharina Leipelt

    ( Dr. rer. nat. Katharina Leipelt, geb. Baron )
    (28.5.1892 Boskowitz – 9.12.1943 KZ Fuhlsbüttel)
    Widerstand gegen das NS-Regime
    Mannesallee 20 (Wohnadresse, Stolperstein)
    Vogteistraße 23 (Wohnadresse, Stolperstein)
    Jungfernstieg 50 (Treff des Widerstandskreises, Gedenktafel)
    Leipeltstraße, Wihelmsburg, benannt 1964, nach Hans Leipelt, Student, in Wilhelmsburg aufgewachsen, Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus, Mitglied der Gruppe „Weiße Rose“, Opfer des Nationalsozialismus
    2017 ergänzt um seine Mutter Dr. rer. nat. Katharina Leipelt, geb, Baron (1893-1943), Opfer des Nationalsozialismus
    Neuer Erläuterungstext: benannt nach Hans L. (1921-1945), In Wilhelmsburg aufgewachsen, als Student Mitglied des Hamburger Zweiges der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“, Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus, und dessen Mutter Katharina L. (1893-1943), Opfer des Nationalsozialismus
  • Hedwig Leiser

    ( Hedwig Leiser, geb. Goldberg )
    (27.11.1879 Straßburg - am 6.12.1941 deportiert nach Riga)
    Hansastraße 47 (Wohnadresse) Stolperstein
    Namensgeberin für: Leiserweg
  • Betty Levi

    ( Betty Levi, geb. Betra Lindenberger )
    (10.3.1882 Labiau - 11.7.1942 Deportation ins KZ Auschwitz, Todesdatum unbekannt)
    Altonaer Bürgerin jüdischen Glaubens. Opfer des Nationalsozialismus
    Rissener Landstraße 127 (Wohnadresse)
    Namensgeberin für: Betty-Levi-Passage
  • Ingrid Liermann

    (18.4.1926 Hamburg - 11./12.6.2010 Hamburg)
    Unternehmerin, Gegnerin und Opfer des Nationalsozialismus
    Feuerbergstraße
    Budapester Straße 38 (Wirkungsstätte: IKA-Stuben)
    Bestattet: Öjendorfer Friedhof, Manshardtstraße 200, Grablage: 205-02-384
  • Jacqueline Morgenstern

    (26. Mai 1932 in Paris - 20. April 1945 in Hamburg)
    12 Jahre alte Französin aus Paris. Opfer des Nationalsozialismus.
    Kindermord in der Schule am Bullenhuser Damm. (Siehe Geschwister-Witonski-Straße)
    Namensgeberin für: Jacqueline-Morgenstern-Weg (seit 1993)
  • Nina Müller

    (23.8.1921 Prag – 17.4.1945 KZ Bergen-Belsen)
    Zwangsarbeiterin, Opfer des Nationalsozialismus
    Frauenaußenlager Neugraben am Falkenbergsweg 62 (Unterkunft)
    Stolperstein am Falkenbergsweg 62 (Harburg, Neugraben-Fischbek)
    Nina-Müller-Weg, Neugraben-Fischbek, seit 2020
  • Toni Neufeld

    ( Toni Neufeld, geb. Katzenstein )
    (20.12.1867 Harburg – deportiert am 15.7.1942 nach Theresienstadt, weiter deportiert am 21.9.1942 nach Treblinka, ermordet)
    Opfer des Nationalsozialismus
    Neue Straße 52 (Wohnadresse)
    Stolperstein vor dem Wohnhaus Neue Straße 52 (Harburg)
    Toni-Neufeld-Weg, Neugraben-Fischbek, seit 2020
  • Gertrud Pardo

    ( Gertrud Henriette Pardo )
    (10.7.1883 Hamburg – am 25.10.1941 deportiert nach Lodz, am 3.6.1942 weiter deportiert)
    Jüdisches Opfer des Nationalsozialismus. Gewerbeoberlehrerin
    Rainweg 9 (Wohnadresse, Stolperstein)
    Kellinghusenstraße 11, Schule (Wirkungsstätte, Stolperstein)
    Heimhuderstraße 70, Haushaltungsschule (Wirkungsstätte)
    Schrammsweg 34, Berufsschule (Wirkungsstätte)
    Namensgeberin für: Gertrud-Pardo-Weg (seit 1985)
  • Elisabeth Polach

    ( Elisabeth Polach, geb. Adler )
    (28.9.1902 Brünn – 29.6.1945 KZ Bergen-Belsen)
    Zwangsarbeiterin, Opfer des Nationalsozialismus
    Frauenaußenlager Neugraben am Falkenbergsweg 62 (Unterkunft)
    Stolperstein am Falkenbergsweg 62 (Harburg, Neugraben-Fischbek)
    Elisabeth-Polach-Weg, Neugraben-Fischbek, seit 2020
  • Else Rauch

    ( Else Rauch, geb. Meyer )
    (28.6.1888 Lüneburg – am 25.10.1941 deportiert nach Lodz, am 10.5.1942 deportiert ins Vernichtungslager Chelmno, vergast)
    Jüdisches Opfer des Nationalsozialismus. Lehrerin
    Lutterothstraße 78, Grundschule (Wirkungsstätte)
    Namensgeberin für: Else-Rauch-Platz (seit 1995)
  • Edith Schloss

    (12.5.1925 Harburg – deportiert am 8.11.1941 nach Minsk, Todesdatum unbekannt)
    Opfer des Nationalsozialismus
    Kroosweg 1 (Wohnadresse)
    Stolperstein vor dem Wohnhaus Kroosweg 1 (Harburg, Harburg)
    Edith-Schloss-Weg, Neugraben-Fischbek, seit 2020
  • Sophie Schoop

    (12.12.1875 – 3.1.1945 KZ Auschwitz)
    Jüdisches Opfer des Nationalsozialismus. Setzte sich für französische und sowjetische Kriegsgefangene ein.
    Poßmoorweg 45 (Wirkungsstätte, Wohnadresse) Stolperstein
    Namensgeberin für: Sophie-Schoop-Weg in Hamburg Bergedorf/Allermöhe seit 1995
  • Franziska Simon

    ( Franziska Simon, geb. Marcus )
    (20.5.1877 Harburg – deportiert nach Theresienstadt am 15.7.1942, ermordet am 25.8.1942)
    Opfer des Nationalsozialismus
    Lüneburger Straße 2 (Wohnadresse)
    Stolperstein vor dem Wohnhaus Lüneburger Straße 2 (Harburg, Harburg)
    Franziska-Simon-Weg, Neugraben-Fischbek, seit 2020
  • Lola Toepke

    ( Leonore (Lola) Toepke, geb. Simon )
    (4.7.1891 Leopoldshall - 1941 Deportation ins Ghetto Riga, 1944 Deportation ins KZ Stutthof, gest. 3.1.1945 Stutthof)
    Bildhauerin, Opfer des Nationalsozialismus
    Garten der Frauen, Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756 (Historischer Grabstein)
    Breite Straße 14 (Wirkungsstätte)
    Lübecker Straße 78a (Wohnadresse)
  • H. Wassermann

    8-jährige Polin. Opfer des Nationalsozialismus. Kindermord in der Schule am Bullenhuser Damm
  • Anna Weinstein

    ( Anna Weinstein, geb. Neufeld )
    (3.5.1881 Harburg – deportiert nach Lodz am 25.10.1941, Todesdatum unbekannt)
    Opfer des Nationalsozialismus
    Schloßmühlendamm 16 (Wohnadresse)
    Stolperstein vor dem Wohnhaus Schloßmühlendamm 16 (Harburg, Harburg)
    Anna-Weinstein-Weg, Neugraben-Fischbek, seit 2020
  • Lili Wertheimer

    ( Lili Wertheimer, geb. Reich )
    (21.6.1901 Neu Bidschow (heute: Novy Byzov) – 16.5.1945 KZ Bergen-Belsen)
    Zwangsarbeiterin, Opfer des Nationalsozialismus
    Frauenaußenlager Neugraben am Falkenbergsweg 62 (Unterkunft)
    Stolperstein am Falkenbergsweg 62 (Harburg, Neugraben-Fischbek)
    Lili Wertheimer-Weg, Neugraben-Fischbek, seit 2020
  • Eleonara Witonska

    (16.9.1939 - 21.4.1945 ermordet)
    Opfer des NS-Regimes
    Namensgeberin: Geschwister-Witonski-Straße, Schnelsen, seit 1993, benannt nach Eleonora Witonska (5 Jahre alt) und Roman Witonski (7 Jahre alt), Opfer des Nationalsozialismus. In der Nacht vom 20. auf den 21. April 1945 im Keller der Hamburger Schule am Bullenhuser Damm ermordet
  • Gerda Wittkowsky

    (29.5.1933 Harburg – deportiert nach Theresienstadt, am 24.2.1943 weiterdeportiert nach Auschwitz am 23.10.1944)
    Opfer des Nationalsozialismus
    Marienstraße 38 (Wohnadresse)
    Stolperstein vor dem Wohnhaus Marienstraße 38 (Harburg)
    Gerda-Wittkowsky-Weg, Neugraben-Fischbek, seit 2020
  • Rosa Zinner, geb. Jacobsohn

    ( Rosa Zinner, geb. Jacobsohn )
    (1872-1945)
    Opfer des Nationalsozialismus
    Schlüterstraße 63 (Wohnadresse, Stolperstein)
    Rosa-Zinner-Weg, benannte seit 2020
  • Ruchla Zylberberg

    (6.5.1936 Zawichost/Polen – 20.4.1945 ermordet)
    Opfer des Nationalsozialismus. Kindermord in der Schule am Bullenhuser Damm
    Schule am Bullenhuser Damm
    Namensgeberin für: Zylberbergstieg
    Namensgeberin für: Zylberbergstraße
 

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Datenbank Hamburger Frauenbiografien

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Frauen, die in Hamburg Spuren hinterlassen haben
(Datenbank Stand: Juni 2022) Frauen stellen mindestens die Hälfte der Menschheit. Wenn es aber um Erinnerungen geht, sind es immer noch in der Mehrzahl Männer, die die Spitzenplätze einnehmen.

Hammonia

Hamburger Frauenbiografien-Datenbank

Erklärung zur Datenbank

Stand Juni 2022: 1268 Kurzprofile von Frauen und 436 sonstige Einträge z. B. Vereine, Aktionen, Zusammenschlüsse und Überblicksdarstellungen zu Themen der Frauenbewegungen.

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Ihre Mitarbeit ist gern gesehen

Haben Sie Anregungen, Neuigkeiten, Ergänzungen?
Sind Ihnen neue Namen begegnet, hüten Sie alte Briefe, Akten etc., dann nehmen Sie gerne Kontakt auf:
Dr. Rita Bake,
Rita.Bake@hamburg.de

Zuletzt eingetragene Namen

Januar 2022: Anna Jozefowicz, Zwangsarbeiterinnen für Fischräucherei Eduard Ehlers & Sohn; wesentliche aktualisiert Lola Zahn

März 2022: Anne Willkomm, Ursula Suhling

April 2022: Antonia Kozlova

Juni 2022: Elisabeth Will

Was erwartet Sie in der Frauenbiografie-Datenbank?

Die Zahlen allein für Hamburg sind ernüchternd: 2695 Verkehrsflächen sind nach Männern und Jungen (8) benannt (darin enthalten: Roman-, Märchen- und Sagengestalten (72), frei gewählte männliche Vornamen (12) sowie nach Familien benannte Straßen (176). Letztere wurden zu den Männerstraßennamen zugezählt, weil hier in erster Linie die männlichen Familienangehörigen gemeint sind, die in vielen Fällen mit Namen genannt werden bzw. ihre Berufe aufgezählt werden).
Nur 452 Straßen sind nach Frauen benannt. (Das sind 14,2% der nach Personen benannten Straßen. Darin enthalten sind: Roman,- Märchen- und Sagengestalten (36), frei gewählte weibliche Vornamen (18) sowie nach Frauen und Männern benannte Straßen (52). Bei Letzteren handelt es sich in erster Linie um nachträglich nach Frauen mitbenannte Straßen, die ehemals nur nach den Nachnamen von bedeutenden männlichen Familienangehörigen benannt worden waren) (Stand: Juni 2022).

Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Anzahl der Denkmäler und Erinnerungstafeln. Auch bei Ehrungen und Auszeichnungen wird oft an IHN und nur wenig an SIE gedacht.

Trotz aller Leistungen von Frauen scheint die Erinnerung an sie schneller zu verblassen, sind die Archive und Netze der Erinnerung besonders löchrig - erweist sich die Wertschätzung weiblichen Wirkens als gering. Wie oft heißt es, wenn auch Frauen geehrt werden könnten:

„Uns ist dazu keine Frau von Bedeutung bekannt!“

Ein Argument, das in Zukunft keine Chancen hat, denn es gibt jetzt diese Datenbank. Eine Bank, die ihren Anlegerinnen und Anlegern hohe Renditen verspricht, denn das Kapital ist das historische Wissen. Geschöpft aus Archivmaterialien, Lexika, Zeitungsartikeln und –notizen, aus veröffentlichten Biografien, zusammengetragen und erforscht von Einzelpersonen etc., bietet die Datenbank die beste Voraussetzung für eine hohe gesellschaftliche Wirksamkeit - im Hinblick auf Geschlechtergerechtigkeit. Die Früchte dieser Datenbank sollen die Bedeutung von Frauen für Hamburgs Geschichte leicht zugänglich machen und selbstverständlich in den Alltag von heute tragen.

Im Mittelpunkt stehen verstorbene Frauen, die in Hamburg gewirkt und/oder gewohnt und die Spuren hinterlassen haben. Das können Autorinnen, Schauspielerinnen, Wohltäterinnen, Kneipenwirtinnen, Politikerinnen, Wissenschaftlerinnen, bildende Künstlerinnen, Sängerinnen, Unternehmerinnen, Ärztinnen, Sozialarbeiterinnen, Juristinnen, Journalistinnen, Widerstandkämpferinnen gegen und Opfer des NS-Regime etc. sein – aber auch Täterinnen.

Wir stellen keineswegs nur „prominente“ Frauen oder hehre Vorbilder vor – sondern auch das Wirken und Leben der „kleinen Frau“ auf der Straße, die oft im Stillen gearbeitet hat, für die Familie, die Stadt, die Partei, die Kunst, für sich.

Darüber hinaus präsentieren wir Ihnen auch Orte, Einrichtungen, Vereine und Themen, die für Frauen von historischer Bedeutung waren und sind.

An dieser Datenbank wird kontinuierlich gearbeitet. Es werden laufend neue Namen und Rechercheergebnisse eingestellt.

Wie nutzen Sie die Datenbank?

  • Sie kennen den Namen einer Frau – und möchten mehr wissen?
    Dann geben Sie den Namen ein. Sie finden: Wohn- bzw. Wirkungsstätte und mehr oder weniger ausführlich biografische Daten, ggf. mit Hinweisen auf weitere Veröffentlichungen, Webseiten.
  • Sie möchten wissen, wer in einer bestimmten Straße oder einem bestimmten Stadtteil/Bezirk gewohnt hat? Dann geben Sie den Straßennamen ein oder wählen einen Stadtteil oder Bezirk aus.
  • Sie interessieren sich für bestimmte Themen, Berufsgruppen, Orte/Gebäude, Vereine oder Institutionen, die im Zusammenhang mit Frauen eine Rolle spielen? Dann nutzen Sie das Schlagwortregister, die freie Suche oder das Namens-/Sachregister.

Die einzelnen Frauen sind in der Regel mit einer Adresse verzeichnet – für ihre Wohnung bzw. ihren Wirkungsort. Mehrere Umzüge und Ortswechsel können in der Regel nicht recherchiert werden.

Achtung: Die Namen und Verläufe von Straßen haben sich oft verändert. Wer wissen möchte, wo bestimmte Hausnummern heute zu finden sind, muss alte Stadtpläne oder u. U. Grundbucheintragungen einsehen. Es gibt beim Statistikamt Nord einen alte Kartei der so genannten "Hausnummerhistorien", in der sich alte und neue Hausnummern gegenüberstehen. Bei Umnummerierungen von Hausnummern aber auch bei Umbenennungen von Straßennamen kann hier eine raschere Auskunft möglich sein, als über den Vergleich von alten und neuen Lageplänen (freundliche Auskunft von Jörg-Olaf Thießen Staatsarchiv Hamburg). Wer dann noch nicht weiter kommt, sollte sich an das Staatsarchiv wenden. Viele Stadtpläne sind bereits online einsehbar.

Verantwortlich für die Datenbank:

Dr. Rita Bake
stellvertretende Direktorin der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg a. D.
Gründerin des Gartens der Frauen auf dem Ohlsdorfer Friedhof

Die Datenbank wurde von ihr zusammengestellt und wird laufend von ihr ergänzt und erweitert.
Diverse Frauenbiografien sind von verschiedenen Autorinnen und Autoren verfasst worden. Die Namen der Autorinnen und Autoren finden Sie jeweils am Ende ihrer Beiträge. Es gibt auch eine Rubrik: Autorinnen und Autoren, in der Sie deren biografische Angaben finden.

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