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Frauenbios

Landeszentrale für politische Bildung Hamburg Suchergebnis - Datenbank Hamburger Frauenbiografien

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  • Clara Benthien

    ( Tante Clara - Clara, Gertrud, Antoinette Benthien, geb. Vetter )
    (27.9.1887 Düsseldorf – 16.11.1962 Hamburg)
    Gemeinsam mit ihrem Mann Hans Benthien war sie Inhaberin des Künstlerkellers „Weinprobierstube Benthien - Tante Clara“, Wirtin
    Raboisen/Ecke Brandsende (Lokal/Wirkungsstätte)
    Sandweg 33, dann Warburgstraße 45 (Wohnandresse)
    Fuhlsbüttler Straße 756, Friedhof Ohlsdorf: Grabstätte N 26, 60-72
  • Elsa Brändström

    (26.3.1888 St. Petersburg – 4.3.1948 Cambridge/Mass. USA)
    Schwedische Wohltäterin deutscher Kriegsgefangener, „der Engel von Sibirien“, Erfinderin der „Care-Pakete“.
    Kösterbergstraße 62 (Elsa-Brändström-Haus)
    Namensgeberin für: Elsa-Brändström-Straße (Von 1936 bis 1965: Elsa-Brandström-Straße`) in Hamburg Jenfeld
  • Dorothea Buck

    (5.4.1917 Naumburg a. d. Saale – 9.10.2019 Hamburg)
    Opfer des Nationalsozialismus, zwangssterilisiert, Gründerin des Bundesverbandes Psychiatrie-Erfahrener, Bildhauerin. Lehrerin, Mitbegründerin des Bundes der Zwangssterilisierten und „Euthanasie“-Geschädigten e.V.
    Hofweg 7 (Wohnadresse in den 1950er-Jahren)
    Brummerskamp 4 (Wohnadresse ab 1962)
    Wagnerstraße 60 (Wirkungsstätte als Lehrerin an der Staatlichen Fachschule für Sozialpädagogik)
  • Dorothea Christiansen

    (22.8.1882 in Hamburg - 11.5.1967 in Hamburg)
    Hamburgs erste Schulrätin
    Fuhlsbüttler Straße 756, Ohlsdorfer Friedhof: Grab.-Nr.: AG 31, 261-262, Kapelle 6
    Curschmannstraße 27 (Wohnadresse)
    Methfesselstraße 28 (Wirkungsstätte: Mädchenvolksschule)
  • Frieda Cordes

    ( Friederike (Frieda) Katherine Elisabeth Cordes, geb. Kistner )
    (3.8.1895 Harburg - 27.7.1978 Hamburg)
    Stille Helferin: half in der NS-Zeit jüdischen Freunden
    Konsul-Renck-Straße 1 (Wohnadresse)
    Bremer Straße 236, bestattet auf dem Neuen Harburger Friedhof. Die Grabstelle wurde 2003 aufgelassen.
    Namensgeberin: Frieda-Cordes-Hof, Neugraben-Fischbek, seit 2020
  • Alma de L’Aigle

    (18.2.1889 Hamburg – 14.3.1959 Hamburg)
    Schriftstellerin, Reformpädagogin, Rosenspezialistin
    Appener Weg 3 (Wohnadresse; Teil des Gartens öffentlich zugänglich)
    Johnsallee 67, 2. Stock (Wohnadresse)
    Bestattet auf dem Alten Niendorfer Friedhof, Promenadenstraße 8, Grablage: Abt. VI, Reihe 19, Lage 10
  • Senta Dohme

    ( Senta Dohme, geb. Gröpel )
    (6.11.1906 Hamburg – ermordet 22.4.1945 KZ Neuengamme9
    Hausfrau,Gegnerin des NS-Regimes
    Werderstraße 43 (Wohnadresse) Stolperstein
  • Ida Eberhardt

    (2.6.1888 Dissen/Landkreis Osnabrück – 10.12.1974 Dissen)
    Biologielehrerin
    Opitzstraße 89 (Wohnadresse)
    Grasweg 72-76, Lichtwarkschule (heute Heinrich-Hertz-Schule) (Wirkungsstätte)
  • Emma Ender

    ( Emma Ender, geb. Behle )
    (2.8.1875 Frankfurt a. Main - 25.2.1954 Hamburg)
    Frauenrechtlerin des gemäßigten Flügels der bürgerlichen Frauenbewegung, Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft (DVP)
    Armgartstraße 20 (Wohnadresse)
    Harvestehuder Weg 94, 1. Stock (Wohnadresse)
    Garten der Frauen, Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756 (Erinnerungsstein)
    Hamburger Rathaus, Rathausmarkt (Wirkungsstätte)
  • Olga Essig

    (15.7.1884 Bromberg - 14.12.1965 Hamburg)
    Berufsschul-Pädagogin, Frauenrechtlerin
    Gehlenkamp 9 (Wohnadresse)
    Berufsschulbehörde: heute: Hamburger Institut für Berufliche Bildung (HIBB): heutige Adresse: Hamburger Straße 131 (Wirkungsstätte)
    Bestattet auf dem Friedhof Bornkamp. Grabstelle bereits aufgelöst.
 

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Datenbank Hamburger Frauenbiografien

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Frauen, die in Hamburg Spuren hinterlassen haben
(Datenbank Stand: März 2021) Frauen stellen mindestens die Hälfte der Menschheit. Wenn es aber um Erinnerungen geht, sind es immer noch in der Mehrzahl Männer, die die Spitzenplätze einnehmen.

Hammonia

Hamburger Frauenbiografien-Datenbank

Erklärung zur Datenbank

Stand März 2021: 1231 Kurzprofile von Frauen und 434 sonstige Einträge z. B. Vereine, Aktionen, Zusammenschlüsse und Überblicksdarstellungen zu Themen der Frauenbewegungen.

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Ihre Mitarbeit ist gern gesehen

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Sind Ihnen neue Namen begegnet, hüten Sie alte Briefe, Akten etc., dann nehmen Sie gerne Kontakt auf:
Dr. Rita Bake,
Rita.Bake@hamburg.de

Zuletzt eingetragene Namen

Januar 2021: Katherina Hanen, Ingeborg Hecht

Februar 2021: Anita Horz

März 2021: Gertrud Bing, Ilse Hirschbiegel, Hilde David

Was erwartet Sie in der Frauenbiografie-Datenbank?

Die Zahlen allein für Hamburg sind ernüchternd: ca. 2545 Straßennamen sind nach Männern benannt, gegenüber 441, die nach Frauen benannt wurden. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Anzahl der Denkmäler und Erinnerungstafeln. Auch bei Ehrungen und Auszeichnungen wird oft an IHN und nur wenig an SIE gedacht.

Trotz aller Leistungen von Frauen scheint die Erinnerung an sie schneller zu verblassen, sind die Archive und Netze der Erinnerung besonders löchrig - erweist sich die Wertschätzung weiblichen Wirkens als gering. Wie oft heißt es, wenn auch Frauen geehrt werden könnten:

„Uns ist dazu keine Frau von Bedeutung bekannt!“

Ein Argument, das in Zukunft keine Chancen hat, denn es gibt jetzt diese Datenbank. Eine Bank, die ihren Anlegerinnen und Anlegern hohe Renditen verspricht, denn das Kapital ist das historische Wissen. Geschöpft aus Archivmaterialien, Lexika, Zeitungsartikeln und –notizen, aus veröffentlichten Biografien, zusammengetragen und erforscht von Einzelpersonen etc., bietet die Datenbank die beste Voraussetzung für eine hohe gesellschaftliche Wirksamkeit - im Hinblick auf Geschlechtergerechtigkeit. Die Früchte dieser Datenbank sollen die Bedeutung von Frauen für Hamburgs Geschichte leicht zugänglich machen und selbstverständlich in den Alltag von heute tragen.

Im Mittelpunkt stehen verstorbene Frauen, die in Hamburg gewirkt und/oder gewohnt und die Spuren hinterlassen haben. Das können Autorinnen, Schauspielerinnen, Wohltäterinnen, Kneipenwirtinnen, Politikerinnen, Wissenschaftlerinnen, bildende Künstlerinnen, Sängerinnen, Unternehmerinnen, Ärztinnen, Sozialarbeiterinnen, Juristinnen, Journalistinnen, Widerstandkämpferinnen gegen und Opfer des NS-Regime etc. sein – aber auch Täterinnen.

Wir stellen keineswegs nur „prominente“ Frauen oder hehre Vorbilder vor – sondern auch das Wirken und Leben der „kleinen Frau“ auf der Straße, die oft im Stillen gearbeitet hat, für die Familie, die Stadt, die Partei, die Kunst, für sich.

Darüber hinaus präsentieren wir Ihnen auch Orte, Einrichtungen, Vereine und Themen, die für Frauen von historischer Bedeutung waren und sind.

An dieser Datenbank wird kontinuierlich gearbeitet. Es werden laufend neue Namen und Rechercheergebnisse eingestellt.

Wie nutzen Sie die Datenbank?

  • Sie kennen den Namen einer Frau – und möchten mehr wissen?
    Dann geben Sie den Namen ein. Sie finden: Wohn- bzw. Wirkungsstätte und mehr oder weniger ausführlich biografische Daten, ggf. mit Hinweisen auf weitere Veröffentlichungen, Webseiten.
  • Sie möchten wissen, wer in einer bestimmten Straße oder einem bestimmten Stadtteil/Bezirk gewohnt hat? Dann geben Sie den Straßennamen ein oder wählen einen Stadtteil oder Bezirk aus.
  • Sie interessieren sich für bestimmte Themen, Berufsgruppen, Orte/Gebäude, Vereine oder Institutionen, die im Zusammenhang mit Frauen eine Rolle spielen? Dann nutzen Sie das Schlagwortregister, die freie Suche oder das Namens-/Sachregister.

Die einzelnen Frauen sind in der Regel mit einer Adresse verzeichnet – für ihre Wohnung bzw. ihren Wirkungsort. Mehrere Umzüge und Ortswechsel können in der Regel nicht recherchiert werden.

Achtung: Die Namen und Verläufe von Straßen haben sich oft verändert. Wer wissen möchte, wo bestimmte Hausnummern heute zu finden sind, muss alte Stadtpläne oder u. U. Grundbucheintragungen einsehen. Es gibt beim Statistikamt Nord einen alte Kartei der so genannten "Hausnummerhistorien", in der sich alte und neue Hausnummern gegenüberstehen. Bei Umnummerierungen von Hausnummern aber auch bei Umbenennungen von Straßennamen kann hier eine raschere Auskunft möglich sein, als über den Vergleich von alten und neuen Lageplänen (freundliche Auskunft von Jörg-Olaf Thießen Staatsarchiv Hamburg). Wer dann noch nicht weiter kommt, sollte sich an das Staatsarchiv wenden. Viele Stadtpläne sind bereits online einsehbar.

Verantwortlich für die Datenbank:

Dr. Rita Bake
stellvertretende Direktorin der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg a. D.
Gründerin des Gartens der Frauen auf dem Ohlsdorfer Friedhof

Die Datenbank wurde von ihr zusammengestellt und wird laufend von ihr ergänzt und erweitert.
Diverse Frauenbiografien sind von verschiedenen Autorinnen und Autoren verfasst worden. Die Namen der Autorinnen und Autoren finden Sie jeweils am Ende ihrer Beiträge. Es gibt auch eine Rubrik: Autorinnen und Autoren, in der Sie deren biografische Angaben finden.

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Dr. Rita Bake
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